{"content_id":"6vyimtslfx","slug":"gyeongsin-famine-1670-1671-relief-and-recovery","locale":"de","schema_type":"Article","category":"case_study","category_name":"Fallstudie","title":"Gyeongsin-Hungersnot 1670~1671: Nothilfe und Erholung","summary":"Die Gyeongsin-Hungersnot war eine Katastrophe, bei der 1670~1671 in ganz Joseon Missernten und Seuchen zusammentrafen. Der Hof reagierte mit Lebensmittelausgaben, Entlastungen und Saatguthilfen, doch allein aus Berichten über gute Ernten lässt sich nicht schließen, dass sich die Lebensverhältnisse erholt hatten.","sponsorship_disclosure":null,"affiliate_disclosure":null,"commerce_disclosure":null,"author":{"name":"injoys","url":"https://injoys.com/ko/about"},"key_points":["Die Gyeongsin-Hungersnot 1670~1671 während der Herrschaft von Hyeonjong war eine Katastrophe, bei der Missernten und Seuchen zusammentrafen.","1671 ordnete der Hof an, die Landsteuern aus sechs Provinzen für die Nothilfe vor Ort zu verwenden.","Bei der Ausgabe von Getreidebrei und Trockenproviant sowie beim Getreideverkauf waren sowohl die Art der Hilfe als auch die Zugangsvoraussetzungen unterschiedlich.","Die Hilfe für Jeju mit Baumwollstoff und Gerstensaatgut sollte sowohl den Lebensunterhalt sichern als auch die Wiederaufnahme des Anbaus in der nächsten Saison ermöglichen.","Auch 1672 wurde die Nothilfe fortgesetzt. Der in den Haushaltsregistern verzeichnete Bevölkerungsrückgang muss von der Zahl der Todesopfer unterschieden werden."],"content_markdown":"Die 경신대기근 war eine Katastrophe, bei der **1670~1671** in 조선 Missernten und Epidemien zusammentrafen. Unter 현종 reagierte der Hof mit Nothilfe und Entlastungen. Die Bereitstellung von Saatgut unterstützte die Wiederaufnahme des Ackerbaus. Das Ereignis ist eher als Beispiel für die Erfolge und Grenzen der Hilfe denn für eine vollständige Erholung in Erinnerung geblieben.\n\nDie Annalen und 『신편 한국사』 der 국사편찬위원회 wurden im Oktober 2026 eingesehen.\n\n## Name und Zeitraum\n\nDer Name 경신 setzt sich aus jeweils einem Schriftzeichen von 경술년 und 신해년 zusammen. 경술년 bezeichnet das Jahr 1670, das 11. Regierungsjahr von 현종. 신해년 entspricht dem Jahr 1671, dem 12. Regierungsjahr von 현종. Der Name bedeutet daher nicht, dass sich die Hungersnot in einem einzigen Jahr namens 경신년 ereignete.\n\nVon einer Missernte spricht man, wenn die Ernte geringer ausfällt als in einem gewöhnlichen Jahr. Eine Hungersnot liegt vor, wenn Nahrungsmangel das Überleben der Menschen bedroht. Bei diesem Ereignis kamen zu den Missernten noch Epidemien hinzu. Die Lebensbeschreibung in 『현종실록』 beschreibt alle acht Provinzen als betroffenes Gebiet.\n\n## Ursachen der 경신대기근 und Zusammenbruch der Lebensgrundlagen\n\nDie Ursachen sind im Zusammentreffen von landwirtschaftlichen Katastrophen und Krankheiten zu suchen. Die [Lebensbeschreibung in 『현종실록』](https://sillok.history.go.kr/popup/print.do?gubun=kor\u0026id=wra_200001) verzeichnet eine Dürre im Sommer 1670. Im 5. und 7. Mondmonat desselben Jahres trat Frost auf. 1671 hielt die Nahrungsmittelknappheit wegen einer schlechten Gerstenernte an.\n\n『신편 한국사』 deutet diese Katastrophen im Zusammenhang mit der Kleinen Eiszeit. Die Kleine Eiszeit bezeichnet eine langfristige Tendenz zur Abkühlung des Klimas. Dürren, Überschwemmungen und ungewöhnlich niedrige Temperaturen bildeten den Hintergrund der damaligen Bedrohung für die Landwirtschaft. Ein bestimmter Vulkan oder die Sonnenaktivität werden jedoch nicht als unmittelbare Ursache festgelegt.\n\nDie Schäden beschränkten sich nicht auf sinkende Erträge. Eine Eingabe von 송시열 weist darauf hin, dass arme Bauernhaushalte den Ackerbau einstellten. Der Erklärung zufolge fehlte den Menschen selbst bei besserem Wetter die Kraft zur Feldarbeit. So entstand ein Teufelskreis, in dem die Nahrungsmittelknappheit den nächsten Anbau erschwerte.\n\n## Chronologie der Maßnahmen 1670~1672\n\nDie Hilfe begann während der Verschärfung der Hungersnot und dauerte bis ins folgende Jahr an. Die Monats- und Tagesangaben in der folgenden Tabelle entsprechen dem in den Annalen verwendeten Mondkalender. Um die Dauer der Unterstützung zu verstehen, müssen auch die Maßnahmen von 1672 berücksichtigt werden.\n\n| Zeitraum | Ereignisse und Maßnahmen | Quelle |\n|---|---|---|\n| Sommer 1670 | Schäden in der Landwirtschaft durch Dürre und Frost | Lebensbeschreibung in 『현종실록』 |\n| 8. Mondmonat 1670 | Reis aus 강화 wird zum Verkauf nach 서울 gebracht | Lebensbeschreibung in 『현종실록』 |\n| 10. Mondmonat 1670 | Anweisung an 호조, 진휼청 und 한성부, Getreide und Winterkleidung auszugeben | Lebensbeschreibung in 『현종실록』 |\n| 1. Mondmonat 1671 | Anweisung, die Grundsteuer von sechs Provinzen für die Nothilfe vor Ort zu verwenden | Lebensbeschreibung in 『현종실록』 |\n| 1671 | Hilfsmaßnahmen in 서울 und den Provinzen | Lebensbeschreibung in 『현종실록』 |\n| 12. Tag des 9. Mondmonats 1671 | 정치화 berichtet über Entlastungen für 제주 und die Bereitstellung von Baumwollstoff und Gerstensaatgut | 『현종개수실록』, Band 24, Eintrag 3 |\n| 30. Tag des 11. Mondmonats 1671 | 송시열 weist auf die Not der Bauernhaushalte und Unregelmäßigkeiten bei der Nothilfe hin | 『현종개수실록』, Band 25, Eintrag 2 |\n| 1. Mondmonat 1672 | Fortsetzung der Beratungen über die Verringerung der Reisabgabe 대동미 und die Formen der Nothilfe | Lebensbeschreibung in 『현종실록』 |\n\n## Die Verwendung der Grundsteuer vor Ort als Wendepunkt\n\nEin Wendepunkt der Maßnahmen war die Entscheidung, das für die Zentrale bestimmte Steuergetreide für die Hilfe vor Ort zu verwenden. Die Grundsteuer wurde auf Land erhoben. Auch der Transport der in Getreide eingezogenen Steuer belastete die Bevölkerung. Der Hof bestimmte nun, dass dieses Getreide in den Katastrophengebieten verwendet werden sollte.\n\nDie Maßnahme im 1. Mondmonat 1671 betraf die **Grundsteuer von sechs Provinzen**. 삼남 bezeichnet 충청, 전라 und 경상. Hinzu kamen die damalige Provinz 원양도 sowie 황해도 und 경기도. Laut der Lebensbeschreibung sollte das Getreide im Frühjahr zur Unterstützung der hungernden Bevölkerung eingesetzt werden.\n\nDie Verwendung der Grundsteuer vor Ort ist von einer vollständigen Steuerbefreiung zu unterscheiden. Es handelte sich um eine Änderung des Verwendungszwecks des bereits eingezogenen Getreides. Steuersenkungen und Zahlungsaufschübe wurden gesondert umgesetzt. Die Sicherung von Hilfsmitteln und die Verringerung von Belastungen waren unterschiedliche politische Instrumente.\n\n## Unterschiede zwischen den Hilfsformen während der 경신대기근\n\nNothilfe bezeichnet Maßnahmen zur Unterstützung hungernder Menschen. Damals wurden Brei und trockene Lebensmittel ausgegeben sowie Getreide verkauft. Trockene Lebensmittel waren Nahrungsmittel, die nicht zu Brei gekocht worden waren. Die funktionale Unterscheidung in der folgenden Tabelle erläutert die dokumentierten Ausgabeformen.\n\n| Form | In den Quellen beschriebene Ausgestaltung | Funktion und Unterschiede |\n|---|---|---|\n| Ausgabe von Brei | Brei wird an Hilfsstellen gekocht und ausgegeben | Bereitstellung unmittelbar verzehrbarer Nahrung |\n| Ausgabe trockener Lebensmittel | Trockene Nahrungsmittel werden verteilt | Die Empfänger erhalten Lebensmittel zum anderweitigen Verzehr |\n| Getreideverkauf | Behörden bringen beschafftes Getreide auf den Markt | Erfordert einen Kauf und unterscheidet sich daher von kostenloser Verteilung |\n| Ausgabe von Kleidung | Bereitstellung von Winterkleidung oder Baumwollstoff | Unterstützung bei anderen Lebensbedürfnissen als der Ernährung |\n| Entlastung | Ermäßigung oder Erlass von Steuern, Tributleistungen und Frondiensten beziehungsweise Aufschub ihrer Erfüllung | Verringerung des Ressourcenabflusses aus den Haushalten und ihrer Arbeitsbelastung |\n\nDie Lebensbeschreibung unterscheidet zwischen der Ausgabe von Brei in 서울 und dem Empfang trockener Lebensmittel durch Angehörige der Gelehrten- und Beamtenschicht. Die Verteilungsweise unterschied sich somit auch nach dem gesellschaftlichen Stand. In den Beratungen von 1672 war die Hilfe für umherziehende Bettler ein Streitpunkt. Die Ausgabe trockener Lebensmittel allein konnte also nicht allen Lebenslagen gerecht werden.\n\n## Unterstützung für 제주 und Wiederaufnahme des nächsten Anbaus\n\nDie Unterstützung für 제주 umfasste sowohl die unmittelbare Sicherung des Lebensunterhalts als auch Hilfe bei der Aussaat. Im [Eintrag vom 12. Tag des 9. Mondmonats 1671](https://sillok.history.go.kr/id/wrb_11209012_003) ist ein Bericht von 정치화 überliefert. Er nennt Erleichterungen bei Tributleistungen und Frondiensten sowie die Bereitstellung von Baumwollstoff und Gerstensaatgut. Diese Maßnahmen gingen über die Ausgabe von Lebensmitteln hinaus.\n\nBaumwollstoff diente der Versorgung mit Bekleidungsstoff. Gerstensaatgut bildete die Grundlage für den nächsten Anbau. Die Entlastungen verringerten die Sach- oder Arbeitsleistungen, die Haushalte erbringen mussten. Jede dieser Maßnahmen unterstützte einen anderen Teil der Lebenssicherung und der Wiederaufnahme der Produktion.\n\nEine Unterstützungsentscheidung ist jedoch nicht mit einer Erholung der Ernteerträge gleichzusetzen. Dieser Eintrag ist keine Statistik über das Ausmaß der Erholung auf ganz 제주. Er gibt auch nicht an, in welchem Umfang das Saatgut sämtliche Bauernhaushalte erreichte. Seine Bedeutung liegt darin, dass die Erholung der Produktion unterstützt wurde.\n\n## Warum die Hilfe auch nach einer guten Ernte weiterging\n\nDie bloße Erwähnung einer guten Ernte bedeutet nicht, dass sich alle Haushalte erholt hatten. Die Lebensbeschreibung bewertet 1671 als Jahr guter Ernten in allen acht Provinzen. 송시열 wies dagegen darauf hin, dass arme Bauernhaushalte in jenem Jahr den Ackerbau eingestellt hatten. Die beiden Quellen beleuchten die Erntelage und die Lebensverhältnisse einzelner Haushalte aus unterschiedlichen Perspektiven.\n\nDie [Eingabe vom 30. Tag des 11. Mondmonats 1671](https://sillok.history.go.kr/id/wrb_11211030_002) nennt den Mangel an Arbeitskräften als Ursache. Haushalte, die keinen Ackerbau betreiben konnten, hatten kaum Anteil am Erntesegen. 송시열 argumentierte, dass solche Haushalte weiterhin Hilfe benötigten. Das zeigt, dass gute Ernten und Hunger nebeneinander bestehen konnten.\n\nDie Lebensbeschreibung erwähnt auch für den 1. Mondmonat 1672 Beratungen über die Nothilfe. Für denselben Monat ist zudem eine Verringerung der Reisabgabe 대동미 dokumentiert. Der im Namen des Ereignisses bezeichnete Zeitraum und das Ende der Hilfe stimmen daher nicht überein. 1671 lässt sich kaum eindeutig als das Jahr bezeichnen, in dem die Schäden vollständig überwunden waren.\n\n## Der Unterschied zwischen bewilligter und tatsächlich angekommener Hilfe\n\nAus der bloßen Existenz eines Hilfsbefehls lässt sich nicht schließen, dass die Unterstützung ordnungsgemäß ankam. 송시열 kritisierte, dass mancherorts die Zahl der Hilfeempfänger überhöht angegeben wurde. Ihm zufolge eigneten sich die Verantwortlichen den überschüssigen Reis privat an. Auch verspätete Entscheidungen der Zentrale wurden als Ursache verzögerter Hilfe benannt.\n\nDiese Eingabe legt nahe, die einzelnen Verwaltungsschritte getrennt zu betrachten. Die Bewilligung durch den Hof und die Verteilung vor Ort sind eigenständige Vorgänge. Eine Verbesserung der Lebensverhältnisse der Empfänger ist ein Ergebnis, das erst anschließend überprüft werden muss. Die folgende Unterscheidung ist eine auf der Eingabe beruhende Einordnung.\n\n| Prüfungsschritt | Was sich den Quellen entnehmen lässt | Was gesondert geprüft werden muss |\n|---|---|---|\n| Politische Entscheidung | Hilfe wird angeordnet oder Material zugeteilt | Tatsächlicher Zeitpunkt der Umsetzung |\n| Verteilung vor Ort | Berichte über Empfängerzahlen und Ausgaben | Genauigkeit der Berichte und fehlende Lieferungen |\n| Erholung der Lebensverhältnisse | Überlieferte Einschätzungen zu Ackerbau und Ernährungslage | Unterschiede bei der Erholung zwischen Regionen und Haushalten |\n\nAuch das Wort Ausgabe bedeutet nicht immer kostenlose Unterstützung. Die Lebensbeschreibung nennt Maßnahmen, mit denen auf die Rückforderung eines Teils der ausgegebenen trockenen Lebensmittel verzichtet wurde. Dies betraf Fälle, in denen der Empfänger verstorben war und kein Land besaß. Ausgabeform und Rückzahlungsbedingungen müssen daher gesondert geprüft werden.\n\n## Quellen und Interpretation\n\nBei diesem Ereignis müssen die Darstellungen in den Annalen von späteren Forschungen unterschieden werden. Eine Lebensbeschreibung fasst das Leben und die Leistungen eines Königs zusammen. Eine Eingabe ist ein Dokument, in dem ein Untergebener Probleme anspricht und politische Maßnahmen vorschlägt. Bei beiden Quellen ist ihr jeweiliger Zweck zu berücksichtigen.\n\n### Maßnahmen und Kritik in den Quellen\n\nDie Lebensbeschreibung betont die Hilfsmaßnahmen und Erfolge von 현종. Die Eingabe von 송시열 beanstandet Unregelmäßigkeiten und Verzögerungen bei der Hilfe. Ihre Kritik lässt sich nicht auf die tatsächlichen Verhältnisse an sämtlichen Orten des Landes übertragen. Umgekehrt darf auch die positive Bewertung der Lebensbeschreibung nicht als Beleg dafür gelten, dass die Schäden überwunden waren.\n\n### Gesellschaftliche Auswirkungen aus Sicht der Forschung\n\n[『신편 한국사』](https://contents.history.go.kr/front/nh/print.do?levelId=nh_030_0050_0030_0020\u0026whereStr=) stellt die Katastrophe in einen Zusammenhang mit Bevölkerungsfragen und militärischen Dienstpflichten. Militärische Dienstpflichten umfassen den Militärdienst oder die zu seiner Unterstützung auferlegten Leistungen. Die große Hungersnot erschwerte es, den bisherigen Umfang dieser Pflichten aufrechtzuerhalten. Nach dieser Interpretation gewannen dadurch Diskussionen über eine Änderung der Lastenverteilung an Gewicht.\n\nAuch die Zahlen der Haushaltsregister wurden demnach von Verwaltungszwecken beeinflusst. Der Grund dafür war, dass sich die Intensität der Erhebungen zur Ermittlung militärpflichtiger Personen veränderte. Daher muss zwischen der in den Haushaltsregistern erfassten Bevölkerung und der tatsächlichen Gesamtbevölkerung unterschieden werden. Die Interpretation dieser Untersuchung ist nicht als Konsens sämtlicher Bevölkerungsschätzungen zu verstehen.\n\n### Wie weit lässt sich die Zahl der Todesopfer feststellen?\n\nDer Rückgang der in den Haushaltsregistern erfassten Bevölkerung lässt sich nicht unmittelbar als Zahl der Todesopfer berechnen. Die [Tabelle zur Bevölkerungsentwicklung in 『국사관논총』](https://db.history.go.kr/id/kn_096_0010_0020_0020) stellt unterschiedliche Aufzeichnungen nebeneinander. Selbst für dasselbe Jahr stimmen die registrierten Bevölkerungszahlen der verschiedenen Quellen nicht überein. Nachfolgend sind die dort aufgeführten Zahlen aus der Quellengruppe 『조선왕조실록』 wiedergegeben.\n\n| Kategorie | Registrierte Bevölkerung | Bedeutung der Zahl |\n|---|---|---|\n| 1669 | 5,164,524 Personen | Bevölkerung laut Haushaltsregistern zu Beginn des Vergleichszeitraums |\n| 1672 | 4,695,611 Personen | Bevölkerung laut Haushaltsregistern am Ende des Vergleichszeitraums |\n| Rückgang 1669~1672 | 468,913 Personen | Differenz der registrierten Bevölkerung, keine gesicherte Zahl der Todesopfer |\n\nNeben Todesfällen können auch Wanderungsbewegungen und die Bedingungen der Erhebung und Registrierung zu dieser Differenz beigetragen haben. Die genaue Zahl der Todesopfer im ganzen Land lässt sich allein anhand dieser Tabelle nicht feststellen. Auch der Zeitpunkt der Erholung der tatsächlichen Bevölkerung muss je nach Forschungsmethode geprüft werden. Beim Zitieren der Zahlen sollten die Quelle und die Vergleichsjahre mit angegeben werden.\n\n## Heutige Bedeutung für die Geschichte der Katastrophenbewältigung\n\nDieser Fall legt nahe, die Versorgung mit Lebensmitteln und die Erholung der Produktion getrennt zu untersuchen. Es gab Haushalte, die trotz vorhandenen Getreides den Ackerbau nicht wieder aufnehmen konnten. Selbst nach der Bewilligung von Hilfe kam es bei der Verteilung zu Ausfällen und Verzögerungen. Dies sind unterschiedliche Probleme, die sich aus den damaligen Quellen erschließen lassen.\n\nDie Bereitstellung von Saatgut für 제주 war eine Maßnahme für die nächste Produktion. Die Verwendung der Grundsteuer vor Ort diente der Beschaffung von Mitteln für die Nothilfe. Die Kritik von 송시열 zeigt, wie notwendig die Überprüfung der Umsetzung war. Hier bieten sich Vergleichspunkte, ohne darin einen unmittelbaren Ursprung moderner Einrichtungen sehen zu müssen.\n\n## Häufig gestellte Fragen\n\n### Wann ereignete sich die 경신대기근?\n\nSie ereignete sich 1670~1671, im 11.~12. Regierungsjahr von 현종. Ihr Name leitet sich von 경술년 und 신해년 ab. Die Hilfe dauerte auch 1672 an.\n\n### Waren die Schäden auf bestimmte Regionen begrenzt?\n\nDie Lebensbeschreibung in 『현종실록』 berichtet von einer Hungersnot in allen acht Provinzen. Sie erwähnt Hilfsmaßnahmen sowohl in 서울 als auch in den Provinzen. Auch 제주 erhielt gesonderte Sachlieferungen.\n\n### War 현종 allein für die Hilfe zuständig?\n\nVerschiedene Behörden und örtliche Beamte führten die Anweisungen des Königs aus. In den Quellen werden unter anderem 호조, 진휼청 und 한성부 genannt. Die tatsächlichen Ergebnisse hingen auch von der Durchführung vor Ort ab.\n\n### Sind die Ausgabe von Brei und der Getreideverkauf dieselbe Form der Nothilfe?\n\nBeide dienten der Bewältigung der Nahrungsmittelknappheit, unterschieden sich aber in der Versorgungsweise. Bei der Ausgabe von Brei wurde zubereitetes Essen bereitgestellt. Der Getreideverkauf setzte einen Kauf voraus.\n\n### Warum wurde Gerstensaatgut ausgegeben?\n\nGerstensaatgut sollte die Aussaat unterstützen. Seine Funktion unterschied sich von der unmittelbaren Lebensmittelhilfe. Die Entscheidung zur Ausgabe allein belegt noch keine tatsächliche Erholung der Ernteerträge.\n\n### War die Hungersnot mit der guten Ernte von 1671 beendet?\n\nAus dem Bericht über eine gute Ernte lässt sich nicht auf eine Erholung der Lebensverhältnisse schließen. 송시열 wies auf die Not armer Menschen hin, die keinen Ackerbau betreiben konnten. Auch im folgenden Jahr wurden Nothilfe und Entlastungen fortgesetzt.\n\n### Worin unterscheidet sie sich von der 을병대기근?\n\nDie 을병대기근 war eine eigenständige Katastrophe unter 숙종. 『국사관논총』 behandelt 1695~1699 als den damit verbundenen Schadenszeitraum. Die Zahlen zum Bevölkerungsrückgang der beiden Ereignisse dürfen nicht vermischt werden.\n\n### Bedeutet das, dass 468,913 Menschen starben?\n\nDiese Zahl bezeichnet den Rückgang der registrierten Bevölkerung von 1669~1672. Sie erfasst nicht ausschließlich Todesfälle. Sie darf nicht als genaue Zahl der Todesopfer zitiert werden.","content_html":"\u003cp\u003eDie 경신대기근 war eine Katastrophe, bei der \u003cstrong\u003e1670~1671\u003c/strong\u003e in 조선 Missernten und Epidemien zusammentrafen. Unter 현종 reagierte der Hof mit Nothilfe und Entlastungen. Die Bereitstellung von Saatgut unterstützte die Wiederaufnahme des Ackerbaus. Das Ereignis ist eher als Beispiel für die Erfolge und Grenzen der Hilfe denn für eine vollständige Erholung in Erinnerung geblieben.\u003c/p\u003e\n\u003cp\u003eDie Annalen und 『신편 한국사』 der 국사편찬위원회 wurden im Oktober 2026 eingesehen.\u003c/p\u003e\n\u003ch2\u003e\n\u003ca href=\"#name-und-zeitraum\" class=\"anchor\" id=\"name-und-zeitraum\"\u003e\u003c/a\u003eName und Zeitraum\u003c/h2\u003e\n\u003cp\u003eDer Name 경신 setzt sich aus jeweils einem Schriftzeichen von 경술년 und 신해년 zusammen. 경술년 bezeichnet das Jahr 1670, das 11. Regierungsjahr von 현종. 신해년 entspricht dem Jahr 1671, dem 12. Regierungsjahr von 현종. Der Name bedeutet daher nicht, dass sich die Hungersnot in einem einzigen Jahr namens 경신년 ereignete.\u003c/p\u003e\n\u003cp\u003eVon einer Missernte spricht man, wenn die Ernte geringer ausfällt als in einem gewöhnlichen Jahr. Eine Hungersnot liegt vor, wenn Nahrungsmangel das Überleben der Menschen bedroht. Bei diesem Ereignis kamen zu den Missernten noch Epidemien hinzu. Die Lebensbeschreibung in 『현종실록』 beschreibt alle acht Provinzen als betroffenes Gebiet.\u003c/p\u003e\n\u003ch2\u003e\n\u003ca href=\"#ursachen-der-%EA%B2%BD%EC%8B%A0%EB%8C%80%EA%B8%B0%EA%B7%BC-und-zusammenbruch-der-lebensgrundlagen\" class=\"anchor\" id=\"ursachen-der-경신대기근-und-zusammenbruch-der-lebensgrundlagen\"\u003e\u003c/a\u003eUrsachen der 경신대기근 und Zusammenbruch der Lebensgrundlagen\u003c/h2\u003e\n\u003cp\u003eDie Ursachen sind im Zusammentreffen von landwirtschaftlichen Katastrophen und Krankheiten zu suchen. Die \u003ca href=\"https://sillok.history.go.kr/popup/print.do?gubun=kor\u0026amp;id=wra_200001\"\u003eLebensbeschreibung in 『현종실록』\u003c/a\u003e verzeichnet eine Dürre im Sommer 1670. Im 5. und 7. Mondmonat desselben Jahres trat Frost auf. 1671 hielt die Nahrungsmittelknappheit wegen einer schlechten Gerstenernte an.\u003c/p\u003e\n\u003cp\u003e『신편 한국사』 deutet diese Katastrophen im Zusammenhang mit der Kleinen Eiszeit. Die Kleine Eiszeit bezeichnet eine langfristige Tendenz zur Abkühlung des Klimas. Dürren, Überschwemmungen und ungewöhnlich niedrige Temperaturen bildeten den Hintergrund der damaligen Bedrohung für die Landwirtschaft. Ein bestimmter Vulkan oder die Sonnenaktivität werden jedoch nicht als unmittelbare Ursache festgelegt.\u003c/p\u003e\n\u003cp\u003eDie Schäden beschränkten sich nicht auf sinkende Erträge. Eine Eingabe von 송시열 weist darauf hin, dass arme Bauernhaushalte den Ackerbau einstellten. Der Erklärung zufolge fehlte den Menschen selbst bei besserem Wetter die Kraft zur Feldarbeit. So entstand ein Teufelskreis, in dem die Nahrungsmittelknappheit den nächsten Anbau erschwerte.\u003c/p\u003e\n\u003ch2\u003e\n\u003ca href=\"#chronologie-der-ma%C3%9Fnahmen-16701672\" class=\"anchor\" id=\"chronologie-der-maßnahmen-16701672\"\u003e\u003c/a\u003eChronologie der Maßnahmen 1670~1672\u003c/h2\u003e\n\u003cp\u003eDie Hilfe begann während der Verschärfung der Hungersnot und dauerte bis ins folgende Jahr an. Die Monats- und Tagesangaben in der folgenden Tabelle entsprechen dem in den Annalen verwendeten Mondkalender. Um die Dauer der Unterstützung zu verstehen, müssen auch die Maßnahmen von 1672 berücksichtigt werden.\u003c/p\u003e\n\u003cdiv class=\"overflow-x-auto\"\u003e\u003ctable\u003e\n\u003cthead\u003e\n\u003ctr\u003e\n\u003cth\u003eZeitraum\u003c/th\u003e\n\u003cth\u003eEreignisse und Maßnahmen\u003c/th\u003e\n\u003cth\u003eQuelle\u003c/th\u003e\n\u003c/tr\u003e\n\u003c/thead\u003e\n\u003ctbody\u003e\n\u003ctr\u003e\n\u003ctd data-label=\"Zeitraum\"\u003eSommer 1670\u003c/td\u003e\n\u003ctd data-label=\"Ereignisse und Maßnahmen\"\u003eSchäden in der Landwirtschaft durch Dürre und Frost\u003c/td\u003e\n\u003ctd data-label=\"Quelle\"\u003eLebensbeschreibung in 『현종실록』\u003c/td\u003e\n\u003c/tr\u003e\n\u003ctr\u003e\n\u003ctd data-label=\"Zeitraum\"\u003e8. Mondmonat 1670\u003c/td\u003e\n\u003ctd data-label=\"Ereignisse und Maßnahmen\"\u003eReis aus 강화 wird zum Verkauf nach 서울 gebracht\u003c/td\u003e\n\u003ctd data-label=\"Quelle\"\u003eLebensbeschreibung in 『현종실록』\u003c/td\u003e\n\u003c/tr\u003e\n\u003ctr\u003e\n\u003ctd data-label=\"Zeitraum\"\u003e10. Mondmonat 1670\u003c/td\u003e\n\u003ctd data-label=\"Ereignisse und Maßnahmen\"\u003eAnweisung an 호조, 진휼청 und 한성부, Getreide und Winterkleidung auszugeben\u003c/td\u003e\n\u003ctd data-label=\"Quelle\"\u003eLebensbeschreibung in 『현종실록』\u003c/td\u003e\n\u003c/tr\u003e\n\u003ctr\u003e\n\u003ctd data-label=\"Zeitraum\"\u003e1. Mondmonat 1671\u003c/td\u003e\n\u003ctd data-label=\"Ereignisse und Maßnahmen\"\u003eAnweisung, die Grundsteuer von sechs Provinzen für die Nothilfe vor Ort zu verwenden\u003c/td\u003e\n\u003ctd data-label=\"Quelle\"\u003eLebensbeschreibung in 『현종실록』\u003c/td\u003e\n\u003c/tr\u003e\n\u003ctr\u003e\n\u003ctd data-label=\"Zeitraum\"\u003e1671\u003c/td\u003e\n\u003ctd data-label=\"Ereignisse und Maßnahmen\"\u003eHilfsmaßnahmen in 서울 und den Provinzen\u003c/td\u003e\n\u003ctd data-label=\"Quelle\"\u003eLebensbeschreibung in 『현종실록』\u003c/td\u003e\n\u003c/tr\u003e\n\u003ctr\u003e\n\u003ctd data-label=\"Zeitraum\"\u003e12. Tag des 9. Mondmonats 1671\u003c/td\u003e\n\u003ctd data-label=\"Ereignisse und Maßnahmen\"\u003e정치화 berichtet über Entlastungen für 제주 und die Bereitstellung von Baumwollstoff und Gerstensaatgut\u003c/td\u003e\n\u003ctd data-label=\"Quelle\"\u003e『현종개수실록』, Band 24, Eintrag 3\u003c/td\u003e\n\u003c/tr\u003e\n\u003ctr\u003e\n\u003ctd data-label=\"Zeitraum\"\u003e30. Tag des 11. Mondmonats 1671\u003c/td\u003e\n\u003ctd data-label=\"Ereignisse und Maßnahmen\"\u003e송시열 weist auf die Not der Bauernhaushalte und Unregelmäßigkeiten bei der Nothilfe hin\u003c/td\u003e\n\u003ctd data-label=\"Quelle\"\u003e『현종개수실록』, Band 25, Eintrag 2\u003c/td\u003e\n\u003c/tr\u003e\n\u003ctr\u003e\n\u003ctd data-label=\"Zeitraum\"\u003e1. Mondmonat 1672\u003c/td\u003e\n\u003ctd data-label=\"Ereignisse und Maßnahmen\"\u003eFortsetzung der Beratungen über die Verringerung der Reisabgabe 대동미 und die Formen der Nothilfe\u003c/td\u003e\n\u003ctd data-label=\"Quelle\"\u003eLebensbeschreibung in 『현종실록』\u003c/td\u003e\n\u003c/tr\u003e\n\u003c/tbody\u003e\n\u003c/table\u003e\u003c/div\u003e\n\u003ch2\u003e\n\u003ca href=\"#die-verwendung-der-grundsteuer-vor-ort-als-wendepunkt\" class=\"anchor\" id=\"die-verwendung-der-grundsteuer-vor-ort-als-wendepunkt\"\u003e\u003c/a\u003eDie Verwendung der Grundsteuer vor Ort als Wendepunkt\u003c/h2\u003e\n\u003cp\u003eEin Wendepunkt der Maßnahmen war die Entscheidung, das für die Zentrale bestimmte Steuergetreide für die Hilfe vor Ort zu verwenden. Die Grundsteuer wurde auf Land erhoben. Auch der Transport der in Getreide eingezogenen Steuer belastete die Bevölkerung. Der Hof bestimmte nun, dass dieses Getreide in den Katastrophengebieten verwendet werden sollte.\u003c/p\u003e\n\u003cp\u003eDie Maßnahme im 1. Mondmonat 1671 betraf die \u003cstrong\u003eGrundsteuer von sechs Provinzen\u003c/strong\u003e. 삼남 bezeichnet 충청, 전라 und 경상. Hinzu kamen die damalige Provinz 원양도 sowie 황해도 und 경기도. Laut der Lebensbeschreibung sollte das Getreide im Frühjahr zur Unterstützung der hungernden Bevölkerung eingesetzt werden.\u003c/p\u003e\n\u003cp\u003eDie Verwendung der Grundsteuer vor Ort ist von einer vollständigen Steuerbefreiung zu unterscheiden. Es handelte sich um eine Änderung des Verwendungszwecks des bereits eingezogenen Getreides. Steuersenkungen und Zahlungsaufschübe wurden gesondert umgesetzt. Die Sicherung von Hilfsmitteln und die Verringerung von Belastungen waren unterschiedliche politische Instrumente.\u003c/p\u003e\n\u003ch2\u003e\n\u003ca href=\"#unterschiede-zwischen-den-hilfsformen-w%C3%A4hrend-der-%EA%B2%BD%EC%8B%A0%EB%8C%80%EA%B8%B0%EA%B7%BC\" class=\"anchor\" id=\"unterschiede-zwischen-den-hilfsformen-während-der-경신대기근\"\u003e\u003c/a\u003eUnterschiede zwischen den Hilfsformen während der 경신대기근\u003c/h2\u003e\n\u003cp\u003eNothilfe bezeichnet Maßnahmen zur Unterstützung hungernder Menschen. Damals wurden Brei und trockene Lebensmittel ausgegeben sowie Getreide verkauft. Trockene Lebensmittel waren Nahrungsmittel, die nicht zu Brei gekocht worden waren. Die funktionale Unterscheidung in der folgenden Tabelle erläutert die dokumentierten Ausgabeformen.\u003c/p\u003e\n\u003cdiv class=\"overflow-x-auto\"\u003e\u003ctable\u003e\n\u003cthead\u003e\n\u003ctr\u003e\n\u003cth\u003eForm\u003c/th\u003e\n\u003cth\u003eIn den Quellen beschriebene Ausgestaltung\u003c/th\u003e\n\u003cth\u003eFunktion und Unterschiede\u003c/th\u003e\n\u003c/tr\u003e\n\u003c/thead\u003e\n\u003ctbody\u003e\n\u003ctr\u003e\n\u003ctd data-label=\"Form\"\u003eAusgabe von Brei\u003c/td\u003e\n\u003ctd data-label=\"In den Quellen beschriebene Ausgestaltung\"\u003eBrei wird an Hilfsstellen gekocht und ausgegeben\u003c/td\u003e\n\u003ctd data-label=\"Funktion und Unterschiede\"\u003eBereitstellung unmittelbar verzehrbarer Nahrung\u003c/td\u003e\n\u003c/tr\u003e\n\u003ctr\u003e\n\u003ctd data-label=\"Form\"\u003eAusgabe trockener Lebensmittel\u003c/td\u003e\n\u003ctd data-label=\"In den Quellen beschriebene Ausgestaltung\"\u003eTrockene Nahrungsmittel werden verteilt\u003c/td\u003e\n\u003ctd data-label=\"Funktion und Unterschiede\"\u003eDie Empfänger erhalten Lebensmittel zum anderweitigen Verzehr\u003c/td\u003e\n\u003c/tr\u003e\n\u003ctr\u003e\n\u003ctd data-label=\"Form\"\u003eGetreideverkauf\u003c/td\u003e\n\u003ctd data-label=\"In den Quellen beschriebene Ausgestaltung\"\u003eBehörden bringen beschafftes Getreide auf den Markt\u003c/td\u003e\n\u003ctd data-label=\"Funktion und Unterschiede\"\u003eErfordert einen Kauf und unterscheidet sich daher von kostenloser Verteilung\u003c/td\u003e\n\u003c/tr\u003e\n\u003ctr\u003e\n\u003ctd data-label=\"Form\"\u003eAusgabe von Kleidung\u003c/td\u003e\n\u003ctd data-label=\"In den Quellen beschriebene Ausgestaltung\"\u003eBereitstellung von Winterkleidung oder Baumwollstoff\u003c/td\u003e\n\u003ctd data-label=\"Funktion und Unterschiede\"\u003eUnterstützung bei anderen Lebensbedürfnissen als der Ernährung\u003c/td\u003e\n\u003c/tr\u003e\n\u003ctr\u003e\n\u003ctd data-label=\"Form\"\u003eEntlastung\u003c/td\u003e\n\u003ctd data-label=\"In den Quellen beschriebene Ausgestaltung\"\u003eErmäßigung oder Erlass von Steuern, Tributleistungen und Frondiensten beziehungsweise Aufschub ihrer Erfüllung\u003c/td\u003e\n\u003ctd data-label=\"Funktion und Unterschiede\"\u003eVerringerung des Ressourcenabflusses aus den Haushalten und ihrer Arbeitsbelastung\u003c/td\u003e\n\u003c/tr\u003e\n\u003c/tbody\u003e\n\u003c/table\u003e\u003c/div\u003e\n\u003cp\u003eDie Lebensbeschreibung unterscheidet zwischen der Ausgabe von Brei in 서울 und dem Empfang trockener Lebensmittel durch Angehörige der Gelehrten- und Beamtenschicht. Die Verteilungsweise unterschied sich somit auch nach dem gesellschaftlichen Stand. In den Beratungen von 1672 war die Hilfe für umherziehende Bettler ein Streitpunkt. Die Ausgabe trockener Lebensmittel allein konnte also nicht allen Lebenslagen gerecht werden.\u003c/p\u003e\n\u003ch2\u003e\n\u003ca href=\"#unterst%C3%BCtzung-f%C3%BCr-%EC%A0%9C%EC%A3%BC-und-wiederaufnahme-des-n%C3%A4chsten-anbaus\" class=\"anchor\" id=\"unterstützung-für-제주-und-wiederaufnahme-des-nächsten-anbaus\"\u003e\u003c/a\u003eUnterstützung für 제주 und Wiederaufnahme des nächsten Anbaus\u003c/h2\u003e\n\u003cp\u003eDie Unterstützung für 제주 umfasste sowohl die unmittelbare Sicherung des Lebensunterhalts als auch Hilfe bei der Aussaat. Im \u003ca href=\"https://sillok.history.go.kr/id/wrb_11209012_003\"\u003eEintrag vom 12. Tag des 9. Mondmonats 1671\u003c/a\u003e ist ein Bericht von 정치화 überliefert. Er nennt Erleichterungen bei Tributleistungen und Frondiensten sowie die Bereitstellung von Baumwollstoff und Gerstensaatgut. Diese Maßnahmen gingen über die Ausgabe von Lebensmitteln hinaus.\u003c/p\u003e\n\u003cp\u003eBaumwollstoff diente der Versorgung mit Bekleidungsstoff. Gerstensaatgut bildete die Grundlage für den nächsten Anbau. Die Entlastungen verringerten die Sach- oder Arbeitsleistungen, die Haushalte erbringen mussten. Jede dieser Maßnahmen unterstützte einen anderen Teil der Lebenssicherung und der Wiederaufnahme der Produktion.\u003c/p\u003e\n\u003cp\u003eEine Unterstützungsentscheidung ist jedoch nicht mit einer Erholung der Ernteerträge gleichzusetzen. Dieser Eintrag ist keine Statistik über das Ausmaß der Erholung auf ganz 제주. Er gibt auch nicht an, in welchem Umfang das Saatgut sämtliche Bauernhaushalte erreichte. Seine Bedeutung liegt darin, dass die Erholung der Produktion unterstützt wurde.\u003c/p\u003e\n\u003ch2\u003e\n\u003ca href=\"#warum-die-hilfe-auch-nach-einer-guten-ernte-weiterging\" class=\"anchor\" id=\"warum-die-hilfe-auch-nach-einer-guten-ernte-weiterging\"\u003e\u003c/a\u003eWarum die Hilfe auch nach einer guten Ernte weiterging\u003c/h2\u003e\n\u003cp\u003eDie bloße Erwähnung einer guten Ernte bedeutet nicht, dass sich alle Haushalte erholt hatten. Die Lebensbeschreibung bewertet 1671 als Jahr guter Ernten in allen acht Provinzen. 송시열 wies dagegen darauf hin, dass arme Bauernhaushalte in jenem Jahr den Ackerbau eingestellt hatten. Die beiden Quellen beleuchten die Erntelage und die Lebensverhältnisse einzelner Haushalte aus unterschiedlichen Perspektiven.\u003c/p\u003e\n\u003cp\u003eDie \u003ca href=\"https://sillok.history.go.kr/id/wrb_11211030_002\"\u003eEingabe vom 30. Tag des 11. Mondmonats 1671\u003c/a\u003e nennt den Mangel an Arbeitskräften als Ursache. Haushalte, die keinen Ackerbau betreiben konnten, hatten kaum Anteil am Erntesegen. 송시열 argumentierte, dass solche Haushalte weiterhin Hilfe benötigten. Das zeigt, dass gute Ernten und Hunger nebeneinander bestehen konnten.\u003c/p\u003e\n\u003cp\u003eDie Lebensbeschreibung erwähnt auch für den 1. Mondmonat 1672 Beratungen über die Nothilfe. Für denselben Monat ist zudem eine Verringerung der Reisabgabe 대동미 dokumentiert. Der im Namen des Ereignisses bezeichnete Zeitraum und das Ende der Hilfe stimmen daher nicht überein. 1671 lässt sich kaum eindeutig als das Jahr bezeichnen, in dem die Schäden vollständig überwunden waren.\u003c/p\u003e\n\u003ch2\u003e\n\u003ca href=\"#der-unterschied-zwischen-bewilligter-und-tats%C3%A4chlich-angekommener-hilfe\" class=\"anchor\" id=\"der-unterschied-zwischen-bewilligter-und-tatsächlich-angekommener-hilfe\"\u003e\u003c/a\u003eDer Unterschied zwischen bewilligter und tatsächlich angekommener Hilfe\u003c/h2\u003e\n\u003cp\u003eAus der bloßen Existenz eines Hilfsbefehls lässt sich nicht schließen, dass die Unterstützung ordnungsgemäß ankam. 송시열 kritisierte, dass mancherorts die Zahl der Hilfeempfänger überhöht angegeben wurde. Ihm zufolge eigneten sich die Verantwortlichen den überschüssigen Reis privat an. Auch verspätete Entscheidungen der Zentrale wurden als Ursache verzögerter Hilfe benannt.\u003c/p\u003e\n\u003cp\u003eDiese Eingabe legt nahe, die einzelnen Verwaltungsschritte getrennt zu betrachten. Die Bewilligung durch den Hof und die Verteilung vor Ort sind eigenständige Vorgänge. Eine Verbesserung der Lebensverhältnisse der Empfänger ist ein Ergebnis, das erst anschließend überprüft werden muss. Die folgende Unterscheidung ist eine auf der Eingabe beruhende Einordnung.\u003c/p\u003e\n\u003cdiv class=\"overflow-x-auto\"\u003e\u003ctable\u003e\n\u003cthead\u003e\n\u003ctr\u003e\n\u003cth\u003ePrüfungsschritt\u003c/th\u003e\n\u003cth\u003eWas sich den Quellen entnehmen lässt\u003c/th\u003e\n\u003cth\u003eWas gesondert geprüft werden muss\u003c/th\u003e\n\u003c/tr\u003e\n\u003c/thead\u003e\n\u003ctbody\u003e\n\u003ctr\u003e\n\u003ctd data-label=\"Prüfungsschritt\"\u003ePolitische Entscheidung\u003c/td\u003e\n\u003ctd data-label=\"Was sich den Quellen entnehmen lässt\"\u003eHilfe wird angeordnet oder Material zugeteilt\u003c/td\u003e\n\u003ctd data-label=\"Was gesondert geprüft werden muss\"\u003eTatsächlicher Zeitpunkt der Umsetzung\u003c/td\u003e\n\u003c/tr\u003e\n\u003ctr\u003e\n\u003ctd data-label=\"Prüfungsschritt\"\u003eVerteilung vor Ort\u003c/td\u003e\n\u003ctd data-label=\"Was sich den Quellen entnehmen lässt\"\u003eBerichte über Empfängerzahlen und Ausgaben\u003c/td\u003e\n\u003ctd data-label=\"Was gesondert geprüft werden muss\"\u003eGenauigkeit der Berichte und fehlende Lieferungen\u003c/td\u003e\n\u003c/tr\u003e\n\u003ctr\u003e\n\u003ctd data-label=\"Prüfungsschritt\"\u003eErholung der Lebensverhältnisse\u003c/td\u003e\n\u003ctd data-label=\"Was sich den Quellen entnehmen lässt\"\u003eÜberlieferte Einschätzungen zu Ackerbau und Ernährungslage\u003c/td\u003e\n\u003ctd data-label=\"Was gesondert geprüft werden muss\"\u003eUnterschiede bei der Erholung zwischen Regionen und Haushalten\u003c/td\u003e\n\u003c/tr\u003e\n\u003c/tbody\u003e\n\u003c/table\u003e\u003c/div\u003e\n\u003cp\u003eAuch das Wort Ausgabe bedeutet nicht immer kostenlose Unterstützung. Die Lebensbeschreibung nennt Maßnahmen, mit denen auf die Rückforderung eines Teils der ausgegebenen trockenen Lebensmittel verzichtet wurde. Dies betraf Fälle, in denen der Empfänger verstorben war und kein Land besaß. Ausgabeform und Rückzahlungsbedingungen müssen daher gesondert geprüft werden.\u003c/p\u003e\n\u003ch2\u003e\n\u003ca href=\"#quellen-und-interpretation\" class=\"anchor\" id=\"quellen-und-interpretation\"\u003e\u003c/a\u003eQuellen und Interpretation\u003c/h2\u003e\n\u003cp\u003eBei diesem Ereignis müssen die Darstellungen in den Annalen von späteren Forschungen unterschieden werden. Eine Lebensbeschreibung fasst das Leben und die Leistungen eines Königs zusammen. Eine Eingabe ist ein Dokument, in dem ein Untergebener Probleme anspricht und politische Maßnahmen vorschlägt. Bei beiden Quellen ist ihr jeweiliger Zweck zu berücksichtigen.\u003c/p\u003e\n\u003ch3\u003e\n\u003ca href=\"#ma%C3%9Fnahmen-und-kritik-in-den-quellen\" class=\"anchor\" id=\"maßnahmen-und-kritik-in-den-quellen\"\u003e\u003c/a\u003eMaßnahmen und Kritik in den Quellen\u003c/h3\u003e\n\u003cp\u003eDie Lebensbeschreibung betont die Hilfsmaßnahmen und Erfolge von 현종. Die Eingabe von 송시열 beanstandet Unregelmäßigkeiten und Verzögerungen bei der Hilfe. Ihre Kritik lässt sich nicht auf die tatsächlichen Verhältnisse an sämtlichen Orten des Landes übertragen. Umgekehrt darf auch die positive Bewertung der Lebensbeschreibung nicht als Beleg dafür gelten, dass die Schäden überwunden waren.\u003c/p\u003e\n\u003ch3\u003e\n\u003ca href=\"#gesellschaftliche-auswirkungen-aus-sicht-der-forschung\" class=\"anchor\" id=\"gesellschaftliche-auswirkungen-aus-sicht-der-forschung\"\u003e\u003c/a\u003eGesellschaftliche Auswirkungen aus Sicht der Forschung\u003c/h3\u003e\n\u003cp\u003e\u003ca href=\"https://contents.history.go.kr/front/nh/print.do?levelId=nh_030_0050_0030_0020\u0026amp;whereStr=\"\u003e『신편 한국사』\u003c/a\u003e stellt die Katastrophe in einen Zusammenhang mit Bevölkerungsfragen und militärischen Dienstpflichten. Militärische Dienstpflichten umfassen den Militärdienst oder die zu seiner Unterstützung auferlegten Leistungen. Die große Hungersnot erschwerte es, den bisherigen Umfang dieser Pflichten aufrechtzuerhalten. Nach dieser Interpretation gewannen dadurch Diskussionen über eine Änderung der Lastenverteilung an Gewicht.\u003c/p\u003e\n\u003cp\u003eAuch die Zahlen der Haushaltsregister wurden demnach von Verwaltungszwecken beeinflusst. Der Grund dafür war, dass sich die Intensität der Erhebungen zur Ermittlung militärpflichtiger Personen veränderte. Daher muss zwischen der in den Haushaltsregistern erfassten Bevölkerung und der tatsächlichen Gesamtbevölkerung unterschieden werden. Die Interpretation dieser Untersuchung ist nicht als Konsens sämtlicher Bevölkerungsschätzungen zu verstehen.\u003c/p\u003e\n\u003ch3\u003e\n\u003ca href=\"#wie-weit-l%C3%A4sst-sich-die-zahl-der-todesopfer-feststellen\" class=\"anchor\" id=\"wie-weit-lässt-sich-die-zahl-der-todesopfer-feststellen\"\u003e\u003c/a\u003eWie weit lässt sich die Zahl der Todesopfer feststellen?\u003c/h3\u003e\n\u003cp\u003eDer Rückgang der in den Haushaltsregistern erfassten Bevölkerung lässt sich nicht unmittelbar als Zahl der Todesopfer berechnen. Die \u003ca href=\"https://db.history.go.kr/id/kn_096_0010_0020_0020\"\u003eTabelle zur Bevölkerungsentwicklung in 『국사관논총』\u003c/a\u003e stellt unterschiedliche Aufzeichnungen nebeneinander. Selbst für dasselbe Jahr stimmen die registrierten Bevölkerungszahlen der verschiedenen Quellen nicht überein. Nachfolgend sind die dort aufgeführten Zahlen aus der Quellengruppe 『조선왕조실록』 wiedergegeben.\u003c/p\u003e\n\u003cdiv class=\"overflow-x-auto\"\u003e\u003ctable\u003e\n\u003cthead\u003e\n\u003ctr\u003e\n\u003cth\u003eKategorie\u003c/th\u003e\n\u003cth\u003eRegistrierte Bevölkerung\u003c/th\u003e\n\u003cth\u003eBedeutung der Zahl\u003c/th\u003e\n\u003c/tr\u003e\n\u003c/thead\u003e\n\u003ctbody\u003e\n\u003ctr\u003e\n\u003ctd data-label=\"Kategorie\"\u003e1669\u003c/td\u003e\n\u003ctd data-label=\"Registrierte Bevölkerung\"\u003e5,164,524 Personen\u003c/td\u003e\n\u003ctd data-label=\"Bedeutung der Zahl\"\u003eBevölkerung laut Haushaltsregistern zu Beginn des Vergleichszeitraums\u003c/td\u003e\n\u003c/tr\u003e\n\u003ctr\u003e\n\u003ctd data-label=\"Kategorie\"\u003e1672\u003c/td\u003e\n\u003ctd data-label=\"Registrierte Bevölkerung\"\u003e4,695,611 Personen\u003c/td\u003e\n\u003ctd data-label=\"Bedeutung der Zahl\"\u003eBevölkerung laut Haushaltsregistern am Ende des Vergleichszeitraums\u003c/td\u003e\n\u003c/tr\u003e\n\u003ctr\u003e\n\u003ctd data-label=\"Kategorie\"\u003eRückgang 1669~1672\u003c/td\u003e\n\u003ctd data-label=\"Registrierte Bevölkerung\"\u003e468,913 Personen\u003c/td\u003e\n\u003ctd data-label=\"Bedeutung der Zahl\"\u003eDifferenz der registrierten Bevölkerung, keine gesicherte Zahl der Todesopfer\u003c/td\u003e\n\u003c/tr\u003e\n\u003c/tbody\u003e\n\u003c/table\u003e\u003c/div\u003e\n\u003cp\u003eNeben Todesfällen können auch Wanderungsbewegungen und die Bedingungen der Erhebung und Registrierung zu dieser Differenz beigetragen haben. Die genaue Zahl der Todesopfer im ganzen Land lässt sich allein anhand dieser Tabelle nicht feststellen. Auch der Zeitpunkt der Erholung der tatsächlichen Bevölkerung muss je nach Forschungsmethode geprüft werden. Beim Zitieren der Zahlen sollten die Quelle und die Vergleichsjahre mit angegeben werden.\u003c/p\u003e\n\u003ch2\u003e\n\u003ca href=\"#heutige-bedeutung-f%C3%BCr-die-geschichte-der-katastrophenbew%C3%A4ltigung\" class=\"anchor\" id=\"heutige-bedeutung-für-die-geschichte-der-katastrophenbewältigung\"\u003e\u003c/a\u003eHeutige Bedeutung für die Geschichte der Katastrophenbewältigung\u003c/h2\u003e\n\u003cp\u003eDieser Fall legt nahe, die Versorgung mit Lebensmitteln und die Erholung der Produktion getrennt zu untersuchen. Es gab Haushalte, die trotz vorhandenen Getreides den Ackerbau nicht wieder aufnehmen konnten. Selbst nach der Bewilligung von Hilfe kam es bei der Verteilung zu Ausfällen und Verzögerungen. Dies sind unterschiedliche Probleme, die sich aus den damaligen Quellen erschließen lassen.\u003c/p\u003e\n\u003cp\u003eDie Bereitstellung von Saatgut für 제주 war eine Maßnahme für die nächste Produktion. Die Verwendung der Grundsteuer vor Ort diente der Beschaffung von Mitteln für die Nothilfe. Die Kritik von 송시열 zeigt, wie notwendig die Überprüfung der Umsetzung war. Hier bieten sich Vergleichspunkte, ohne darin einen unmittelbaren Ursprung moderner Einrichtungen sehen zu müssen.\u003c/p\u003e\n\u003ch2\u003e\n\u003ca href=\"#h%C3%A4ufig-gestellte-fragen\" class=\"anchor\" id=\"häufig-gestellte-fragen\"\u003e\u003c/a\u003eHäufig gestellte Fragen\u003c/h2\u003e\n\u003ch3\u003e\n\u003ca href=\"#wann-ereignete-sich-die-%EA%B2%BD%EC%8B%A0%EB%8C%80%EA%B8%B0%EA%B7%BC\" class=\"anchor\" id=\"wann-ereignete-sich-die-경신대기근\"\u003e\u003c/a\u003eWann ereignete sich die 경신대기근?\u003c/h3\u003e\n\u003cp\u003eSie ereignete sich 1670~1671, im 11.~12. Regierungsjahr von 현종. Ihr Name leitet sich von 경술년 und 신해년 ab. Die Hilfe dauerte auch 1672 an.\u003c/p\u003e\n\u003ch3\u003e\n\u003ca href=\"#waren-die-sch%C3%A4den-auf-bestimmte-regionen-begrenzt\" class=\"anchor\" id=\"waren-die-schäden-auf-bestimmte-regionen-begrenzt\"\u003e\u003c/a\u003eWaren die Schäden auf bestimmte Regionen begrenzt?\u003c/h3\u003e\n\u003cp\u003eDie Lebensbeschreibung in 『현종실록』 berichtet von einer Hungersnot in allen acht Provinzen. Sie erwähnt Hilfsmaßnahmen sowohl in 서울 als auch in den Provinzen. Auch 제주 erhielt gesonderte Sachlieferungen.\u003c/p\u003e\n\u003ch3\u003e\n\u003ca href=\"#war-%ED%98%84%EC%A2%85-allein-f%C3%BCr-die-hilfe-zust%C3%A4ndig\" class=\"anchor\" id=\"war-현종-allein-für-die-hilfe-zuständig\"\u003e\u003c/a\u003eWar 현종 allein für die Hilfe zuständig?\u003c/h3\u003e\n\u003cp\u003eVerschiedene Behörden und örtliche Beamte führten die Anweisungen des Königs aus. In den Quellen werden unter anderem 호조, 진휼청 und 한성부 genannt. Die tatsächlichen Ergebnisse hingen auch von der Durchführung vor Ort ab.\u003c/p\u003e\n\u003ch3\u003e\n\u003ca href=\"#sind-die-ausgabe-von-brei-und-der-getreideverkauf-dieselbe-form-der-nothilfe\" class=\"anchor\" id=\"sind-die-ausgabe-von-brei-und-der-getreideverkauf-dieselbe-form-der-nothilfe\"\u003e\u003c/a\u003eSind die Ausgabe von Brei und der Getreideverkauf dieselbe Form der Nothilfe?\u003c/h3\u003e\n\u003cp\u003eBeide dienten der Bewältigung der Nahrungsmittelknappheit, unterschieden sich aber in der Versorgungsweise. Bei der Ausgabe von Brei wurde zubereitetes Essen bereitgestellt. Der Getreideverkauf setzte einen Kauf voraus.\u003c/p\u003e\n\u003ch3\u003e\n\u003ca href=\"#warum-wurde-gerstensaatgut-ausgegeben\" class=\"anchor\" id=\"warum-wurde-gerstensaatgut-ausgegeben\"\u003e\u003c/a\u003eWarum wurde Gerstensaatgut ausgegeben?\u003c/h3\u003e\n\u003cp\u003eGerstensaatgut sollte die Aussaat unterstützen. Seine Funktion unterschied sich von der unmittelbaren Lebensmittelhilfe. Die Entscheidung zur Ausgabe allein belegt noch keine tatsächliche Erholung der Ernteerträge.\u003c/p\u003e\n\u003ch3\u003e\n\u003ca href=\"#war-die-hungersnot-mit-der-guten-ernte-von-1671-beendet\" class=\"anchor\" id=\"war-die-hungersnot-mit-der-guten-ernte-von-1671-beendet\"\u003e\u003c/a\u003eWar die Hungersnot mit der guten Ernte von 1671 beendet?\u003c/h3\u003e\n\u003cp\u003eAus dem Bericht über eine gute Ernte lässt sich nicht auf eine Erholung der Lebensverhältnisse schließen. 송시열 wies auf die Not armer Menschen hin, die keinen Ackerbau betreiben konnten. Auch im folgenden Jahr wurden Nothilfe und Entlastungen fortgesetzt.\u003c/p\u003e\n\u003ch3\u003e\n\u003ca href=\"#worin-unterscheidet-sie-sich-von-der-%EC%9D%84%EB%B3%91%EB%8C%80%EA%B8%B0%EA%B7%BC\" class=\"anchor\" id=\"worin-unterscheidet-sie-sich-von-der-을병대기근\"\u003e\u003c/a\u003eWorin unterscheidet sie sich von der 을병대기근?\u003c/h3\u003e\n\u003cp\u003eDie 을병대기근 war eine eigenständige Katastrophe unter 숙종. 『국사관논총』 behandelt 1695~1699 als den damit verbundenen Schadenszeitraum. Die Zahlen zum Bevölkerungsrückgang der beiden Ereignisse dürfen nicht vermischt werden.\u003c/p\u003e\n\u003ch3\u003e\n\u003ca href=\"#bedeutet-das-dass-468913-menschen-starben\" class=\"anchor\" id=\"bedeutet-das-dass-468913-menschen-starben\"\u003e\u003c/a\u003eBedeutet das, dass 468,913 Menschen starben?\u003c/h3\u003e\n\u003cp\u003eDiese Zahl bezeichnet den Rückgang der registrierten Bevölkerung von 1669~1672. Sie erfasst nicht ausschließlich Todesfälle. Sie darf nicht als genaue Zahl der Todesopfer zitiert werden.\u003c/p\u003e\n","tags":["Staatsfinanzen","Joseon-Zeit"],"faqs":[{"question":"Wann ereignete sich die 경신대기근?","answer":"Sie ereignete sich 1670~1671, in den Regierungsjahren 11~12 von 현종. Ihr Name leitet sich von 경술년 und 신해년 ab. Die Hilfsmaßnahmen wurden auch 1672 fortgesetzt."},{"question":"Waren die Schäden auf bestimmte Regionen beschränkt?","answer":"Der biografische Bericht in 『현종실록』 hält fest, dass in allen acht Provinzen Hungersnot herrschte. Hilfsmaßnahmen in 서울 und in den Provinzen werden gemeinsam erwähnt. Auch 제주 erhielt gesonderte Hilfslieferungen."},{"question":"War 현종 allein für die Hilfe verantwortlich?","answer":"Mehrere Behörden und lokale Beamte setzten die Anordnungen des Königs um. In den Aufzeichnungen werden unter anderem 호조, 진휼청 und 한성부 genannt. Der tatsächliche Erfolg hing auch von der Durchführung vor Ort ab."},{"question":"Sind die Ausgabe von Brei und der Verkauf von Getreide dieselbe Form der Nothilfe?","answer":"Beides diente der Bekämpfung der Nahrungsmittelknappheit, doch die Art der Versorgung unterscheidet sich. Bei der Ausgabe von Brei wird zubereitetes Essen bereitgestellt. Der Verkauf von Getreide setzt einen Kauf voraus."},{"question":"Warum wurde Gerstensaatgut ausgegeben?","answer":"Gerstensaatgut wurde zur Unterstützung der Aussaat bereitgestellt. Es erfüllte eine andere Funktion als die unmittelbare Nahrungsmittelhilfe. Die Entscheidung zur Ausgabe allein belegt noch keine tatsächliche Erholung der Ernteerträge."},{"question":"Bedeutet eine gute Ernte im Jahr 1671, dass die Hungersnot vorbei war?","answer":"Aus Aufzeichnungen über eine gute Ernte allein lässt sich nicht schließen, dass sich die Lebensverhältnisse erholt hatten. 송시열 wies auf die Schwierigkeiten der Armen hin, die keinen Ackerbau hatten betreiben können. Auch im folgenden Jahr wurden Nothilfe und Entlastungsmaßnahmen fortgesetzt."},{"question":"Wie unterscheidet sie sich von der 을병대기근?","answer":"Die 을병대기근 war eine eigenständige Katastrophe während der Regierungszeit von 숙종. 『국사관논총』 behandelt die Jahre 1695~1699 als Zeitraum der damit verbundenen Schäden. Die Zahlen zum Bevölkerungsrückgang bei den beiden Ereignissen dürfen nicht vermischt werden."},{"question":"Bedeutet das, dass 468,913 Menschen starben?","answer":"Diese Zahl bezeichnet den Rückgang der registrierten Bevölkerung im Zeitraum 1669~1672. Sie erfasst nicht ausschließlich Todesfälle. Sie darf nicht als genaue Zahl der Todesopfer zitiert werden."}],"sources":[{"url":"https://sillok.history.go.kr/popup/print.do?gubun=kor\u0026id=wra_200001","title":"Nationales Institut für koreanische Geschichte, Annalen der Joseon-Dynastie, „Annalen von Hyeonjong“, Anhang „Lebensbeschreibung des Großkönigs Hyeonjong“","type":"source"},{"url":"https://sillok.history.go.kr/id/wrb_11209012_003","title":"„Revidierte Annalen von Hyeonjong“, Band 24, 12. Regierungsjahr von Hyeonjong, Mondkalender: 9. Monat, 12. Tag, 3. Eintrag, Diskussion über die Unterstützung für Jeju","type":"source"},{"url":"https://sillok.history.go.kr/id/wrb_11211030_002","title":"„Revidierte Annalen von Hyeonjong“, Band 25, 12. Regierungsjahr von Hyeonjong, Mondkalender: 11. Monat, 30. Tag, 2. Eintrag, Eingabe von Song Si-yeol","type":"source"},{"url":"https://contents.history.go.kr/front/nh/print.do?levelId=nh_030_0050_0030_0020\u0026whereStr=","title":"Nationales Institut für koreanische Geschichte, „Neue Geschichte Koreas“, Band 30, „Naturkatastrophen während der Kleinen Eiszeit und Bevölkerungsentwicklung“","type":"source"},{"url":"https://db.history.go.kr/id/kn_096_0010_0020_0020","title":"„Abhandlungen des Instituts für koreanische Geschichte“, Band 96, „Studie zur Geschichte der Krankheiten in der späten Joseon-Zeit“, „Auswirkungen von Epidemieausbrüchen“ sowie Tabelle zur Bevölkerungsentwicklung in der zweiten Hälfte des 17. Jahrhunderts","type":"data_point"}],"images":[{"id":2244,"url":"https://injoys.com/rails/active_storage/blobs/proxy/eyJfcmFpbHMiOnsiZGF0YSI6MzQ0OTksInB1ciI6ImJsb2JfaWQifX0=--4a39d5175b90178a2c21e8fedbab07222aef047e/ai-e5761dd1.webp","is_representative":false,"generation_method":"ai_semi","license":"ai_generated","mime_type":"image/webp","width":1536,"height":1024,"translations":{"ko":{"alt":"눈 덮인 마당에서 사람들이 줄을 서고, 곡식 창고 옆에서는 큰 가마솥의 죽을 그릇에 담고 있다.","caption":"죽 지급은 경신대기근에 대응한 진휼 방식 중 하나였다.","description":null},"en":{"alt":"Villagers queue in a snowy courtyard as workers ladle porridge beside a grain storehouse.","caption":"During the famine of 1670–1671, porridge distribution was one form of relief.","description":null},"ja":{"alt":"雪の積もる庭で人々が列を作り、穀物倉のそばでは大釜の粥が器によそわれている。","caption":"粥の支給は、1670～1671年の庚辛大飢饉に対応した救済方法の一つだった。","description":null},"es":{"alt":"Aldeanos hacen cola en un patio nevado mientras se sirven gachas junto a un granero.","caption":"El reparto de gachas fue una de las medidas de socorro durante la hambruna de 1670–1671.","description":null},"id":{"alt":"Warga mengantre di halaman bersalju saat petugas menyendok bubur di samping lumbung.","caption":"Pembagian bubur merupakan salah satu bentuk bantuan selama kelaparan 1670–1671.","description":null},"pt":{"alt":"Moradores fazem fila num pátio nevado enquanto trabalhadores servem papa ao lado de um celeiro.","caption":"A distribuição de papa foi uma das formas de socorro durante a fome de 1670–1671.","description":null},"zh-hant":{"alt":"村民在積雪的院落中排隊，穀倉旁的工作人員將大鍋裡的粥舀入碗中。","caption":"施粥是1670至1671年庚辛大饑荒期間的賑濟方式之一。","description":null},"de":{"alt":"In einem verschneiten Hof warten Dorfbewohner auf Brei, der neben einem Kornspeicher ausgegeben wird.","caption":"Die Ausgabe von Brei war eine der Hilfsmaßnahmen während der Hungersnot von 1670–1671.","description":null}}},{"id":2245,"url":"https://injoys.com/rails/active_storage/blobs/proxy/eyJfcmFpbHMiOnsiZGF0YSI6MzQ1MDUsInB1ciI6ImJsb2JfaWQifX0=--10134b290d8d51bc24536fcf6d4c58ad6a96a1e4/ai-59459ea6.webp","is_representative":false,"generation_method":"ai_semi","license":"ai_generated","mime_type":"image/webp","width":1536,"height":1024,"translations":{"ko":{"alt":"제주 해안의 돌담과 초가 사이에서 주민들이 곡식을 나누고, 앞에는 곡식 자루와 접힌 천이 쌓여 있다.","caption":"제주에 대한 지원은 생계 유지와 다음 농사의 재개를 함께 겨냥했다.","description":null},"en":{"alt":"Villagers sort grain beside sacks and folded cloth in a stone-walled coastal courtyard on Jeju.","caption":"Relief for Jeju aimed both to sustain livelihoods and to help farming resume.","description":null},"ja":{"alt":"済州の海沿いにある石垣と茅葺き家屋に囲まれた庭で、住民が穀物を分け、手前には穀物袋と畳んだ布が並ぶ。","caption":"済州への支援は、暮らしの維持と次の作付けの再開をともに目指した。","description":null},"es":{"alt":"Aldeanos separan grano junto a sacos y telas dobladas en un patio con muros de piedra en la costa de Jeju.","caption":"La ayuda a Jeju buscaba sostener la subsistencia y facilitar la reanudación de las labores agrícolas.","description":null},"id":{"alt":"Warga memilah biji-bijian di dekat karung dan lipatan kain di halaman berdinding batu di pesisir Jeju.","caption":"Bantuan untuk Jeju bertujuan menopang penghidupan sekaligus membantu dimulainya kembali kegiatan pertanian.","description":null},"pt":{"alt":"Moradores separam grãos junto a sacos e tecidos dobrados num pátio cercado por muros de pedra no litoral de Jeju.","caption":"A ajuda a Jeju visava sustentar a subsistência e permitir a retomada das atividades agrícolas.","description":null},"zh-hant":{"alt":"濟州海邊的石牆與茅屋之間，村民正在分裝穀物，前方堆放著穀物袋與摺好的布匹。","caption":"對濟州的援助兼顧維持生計與恢復下一季耕作。","description":null},"de":{"alt":"Dorfbewohner sortieren Korn neben Säcken und gefalteten Stoffen in einem Hof mit Steinmauern an Jejus Küste.","caption":"Die Hilfe für Jeju sollte den Lebensunterhalt sichern und die Wiederaufnahme des Ackerbaus ermöglichen.","description":null}}}],"published_at":"2026-10-29T18:21:43+09:00","updated_at":"2026-10-29T18:21:43+09:00","license":"cc_by","translation_status":"reviewed","available_locales":["ko","en","ja","es"],"data_locales":["ko","en","ja","es","id","pt","zh-hant","de"],"url":"https://injoys.com/en/articles/gyeongsin-famine-1670-1671-relief-and-recovery"}