{"content_id":"9od5ejedek","slug":"hanawa-hokiichi-life-gunsho-ruiju-compilation","locale":"de","schema_type":"Article","category":"case_study","category_name":"Fallstudie","title":"Hanawa Hokiichi: Leben und Zusammenstellung des Gunsho Ruijū","summary":"Hanawa Hokiichi erblindete im Kindesalter, wandte sich danach der Wissenschaft zu und vollendete 1819 das Gunsho Ruijū. Betrachtet man den Unterricht seines Lehrers, die Abschreibarbeit seiner Schüler und den Betrieb der Forschungseinrichtung gemeinsam, werden die Voraussetzungen sichtbar, die diese Leistung ermöglichten.","sponsorship_disclosure":null,"affiliate_disclosure":null,"commerce_disclosure":null,"author":{"name":"injoys","url":"https://injoys.com/ko/about"},"key_points":["Hanawa Hokiichis Weg in die Wissenschaft nahm 1761 mit der Erlaubnis seines Lehrers konkrete Gestalt an.","Das Gunsho Ruijū ist eine Schriftensammlung, für die Texte aus verschiedenen Regionen zusammengetragen und in 25 Sachgebiete eingeteilt wurden.","Die 666 Bände der 1819 vollendeten Hauptsammlung des Gunsho Ruijū entstanden auf der Grundlage der Materialsammlung und der gemeinsamen Abschreibarbeit seiner Schüler.","Das 1793 gegründete Wagaku Kōdansho war eine Einrichtung, die japanische Geschichte und das Ritsuryō-Recht erforschte und lehrte.","Die 17,244 Druckstöcke des Gunsho Ruijū wurden am 19. Februar 1957 als wichtiges Kulturgut Japans eingestuft."],"content_markdown":"Hanawa Hokiichi (塙保己一) war ein blinder Gelehrter der Edo-Zeit. Nachdem er als Kind erblindet war, erleichterten ihm der Unterricht seines Lehrers und die Abschriften seiner Schüler den Zugang zur Lektüre. Das 1819 vollendete Gunsho Ruijū (群書類従) blieb als bedeutender Beitrag zur Bewahrung alter Schriften erhalten.\n\nDieser Artikel stützt sich auf Aufzeichnungen der Präfektur Saitama und der japanischen Behörde für kulturelle Angelegenheiten, die im Oktober 2026 überprüft wurden.\n\n## Chronologie des Lebens von Hanawa Hokiichi\n\nHanawa Hokiichi wurde 1746 geboren und starb 1821. Sein Geburtsort gehört heute zur Stadt Honjō (本庄市) in der Präfektur Saitama (埼玉県). Der Beginn seiner wissenschaftlichen Ausbildung und der Beginn seines Publikationsvorhabens sind voneinander zu unterscheiden.\n\n| Jahr | Ereignis | Belegquelle |\n|---|---|---|\n| 1746 | Geburt in einem Gebiet, das heute zur Stadt Honjō gehört | Biografische Zeittafel der Präfektur Saitama |\n| 1752 | Erblindung infolge einer Krankheit | Biografische Zeittafel der Präfektur Saitama |\n| 1760 | Übersiedlung nach Edo und Aufnahme als Schüler von Ametomi Kengyō | Biografische Zeittafel der Präfektur Saitama |\n| 1761 | Erlaubnis des Lehrers, wissenschaftlichen Studien nachzugehen | Biografische Zeittafel der Präfektur Saitama |\n| 1769 | Unterricht bei Kamo no Mabuchi | Von der Kokugakuin-Universität bereitgestellte Biografie |\n| 1775 | Annahme des Namens Hanawa Hokiichi | Biografische Zeittafel der Präfektur Saitama |\n| 1779 | Entschluss zur Veröffentlichung des Gunsho Ruijū | Biografische Zeittafel der Präfektur Saitama |\n| 1783 | Aufstieg zum Kengyō, einem Rang innerhalb der Organisation blinder Menschen | Biografische Zeittafel der Präfektur Saitama |\n| 1786 | Umsetzung des Publikationsplans für das Gunsho Ruijū | Biografische Zeittafel der Präfektur Saitama |\n| 1793 | Gründung des Wagaku Kōdansho | Biografische Zeittafel der Präfektur Saitama |\n| 1819 | Vollendung der Hauptreihe des Gunsho Ruijū | Biografische Zeittafel der Präfektur Saitama |\n| 1821 | Tod im selben Jahr wie der Aufstieg zum Sōkengyō, dem höchsten Rang der Organisation | Biografische Zeittafel der Präfektur Saitama |\n\nDie Altersangaben in der [Zeittafel der Präfektur Saitama](https://www.pref.saitama.lg.jp/a0604/hanawa/hanawahokiichi.html) folgen der traditionellen japanischen Zählweise. Dabei zählt das Geburtsjahr bereits als erstes Lebensjahr. Die Angabe, er sei bei seiner Erblindung 7 Jahre alt gewesen, darf daher nicht als 7 vollendete Lebensjahre wiedergegeben werden.\n\n## Warum der Zugang zur Gelehrsamkeit nach der Erblindung schwierig war\n\nDie Erblindung versperrte ihm den Zugang zum Lesen mit den Augen. Um den Inhalt von Büchern kennenzulernen, war er auf das Vorlesen und die Erklärungen anderer Menschen angewiesen. Für die Fortsetzung seiner Studien musste er auch Beziehungen aufbauen, die ihm solche Unterstützung ermöglichten.\n\nIn Edo trat er der Tōdōza (当道座) bei. Die Tōdōza war eine Berufsorganisation blinder Menschen. Die [biografische Darstellung der Stadt Honjō](https://www.city.honjo.lg.jp/soshiki/kyoikuiinkai/bunkazai/tantoujouhou/ijin/hanawahokiichi/introduction/15043.html) dokumentiert auch seinen Aufstieg innerhalb dieser Organisation.\n\nVon neu aufgenommenen Mitgliedern wurde damals eine berufliche Ausbildung etwa in Musik oder Akupunktur erwartet. Für die von Hokiichi angestrebte Lektüre und wissenschaftliche Beschäftigung war gesonderter Unterricht nötig. Diesen Hintergrund belegt die von der Kokugakuin-Universität bereitgestellte Biografie.\n\nDie Schwierigkeiten lassen sich daher nicht allein mit dem Verlust des Augenlichts erklären. Auch Menschen zu finden, die ihm vorlasen, und Lehrer, die ihn unterrichteten, war eine Herausforderung. Zudem brauchte er innerhalb seiner beruflichen Ausbildung Freiraum für wissenschaftliche Studien.\n\n## Die Erlaubnis des Lehrers und wissenschaftliche Wendepunkte\n\nDie Erlaubnis seines Lehrers im Jahr 1761 schuf die Grundlage für die Fortsetzung seiner Studien. Dieser Lehrer war Ametomi Kengyō (雨富検校). Anschließend beschäftigte sich Hokiichi unter anderem mit Waka und Shintō.\n\n1769 lernte er bei Kamo no Mabuchi (賀茂真淵). Mabuchi war ein Kokugaku-Gelehrter, der alte japanische Schriften erforschte. Kokugaku ist eine Disziplin, die sich unter anderem mit japanischen Klassikern sowie der alten Sprache und Kultur Japans befasst.\n\nDie [Erläuterung der Kamo-no-Mabuchi-Gedenkstätte](https://www.mabuchi-kinenkan.jp/waka/106.html) zeigt die Vielfalt seiner Lernbeziehungen. Der Unterricht durch Menschen in seinem Umfeld erstreckte sich auch auf Geschichte und Ritsuryō. Hokiichis Entwicklung war nicht allein das Ergebnis des Unterrichts bei einem einzigen Lehrer.\n\nDie Wendepunkte lassen sich wie folgt unterscheiden.\n\n| Zeitpunkt | Veränderung |\n|---|---|\n| 1761: Beginn wissenschaftlicher Studien | Möglichkeit zum Lernen unabhängig von der beruflichen Ausbildung |\n| 1779: Entschluss zur Veröffentlichung | Erweiterung der persönlichen Lektüre zu einem Vorhaben zur Bewahrung von Schriften |\n| 1793: Gründung einer Forschungseinrichtung | Schaffung eines Ortes für fortlaufenden Unterricht und gemeinsame Forschung |\n\n## Was für ein Werk ist das Gunsho Ruijū?\n\nDas Gunsho Ruijū ist eine Sammlung verschiedener alter Schriften. Es handelt sich nicht um eine Werksammlung, deren Inhalte Hokiichi vollständig neu verfasst hätte. Ziel war es, verstreute Aufzeichnungen zusammenzutragen und zu überliefern.\n\nDie [Erläuterung der Präfektur Saitama zum Gunsho Ruijū](https://www.pref.saitama.lg.jp/a0604/gunsyo.html) beschreibt die Gliederung und die Zusammenarbeit. Die gesammelten Schriften wurden in 25 Abteilungen eingeteilt. Die 1819 vollendete Hauptreihe umfasst **666 Bände**.\n\nFür die Sammlung der Schriften war die Zusammenarbeit mit den Besitzern der Materialien erforderlich. Hokiichi reiste auch selbst an weit entfernte Orte, um Bücher zu beschaffen. Seine Schüler fertigten Abschriften der ausgeliehenen Bücher an.\n\nDie Zusammenstellung lässt sich anhand des folgenden Ablaufs verstehen. Die einzelnen Arbeiten griffen über einen langen Zeitraum ineinander. Die folgende Reihenfolge ist kein detailliertes Arbeitsprotokoll für jede einzelne Schrift.\n\n1. An verschiedenen Orten verstreute Schriften suchen und ausleihen.\n2. Durch Abschriften der Schüler Arbeitskopien anfertigen.\n3. Die Inhalte prüfen und unter anderem Zeichenfehler korrigieren.\n4. Die Schriften nach Abteilungen ordnen und redaktionell bearbeiten.\n5. Druckstöcke herstellen und die Texte als Bücher drucken.\n\nSein Gedächtnis dürfte ihm geholfen haben, das durch Vorlesen Gelernte zu nutzen. Doch Gedächtnisleistung allein konnte das Sammeln und Abschreiben von Materialien nicht ersetzen. In dem vollendeten Werk steckt die Arbeit vieler Menschen.\n\n## Das Wagaku Kōdansho als Grundlage gemeinsamer Forschung\n\nDas Wagaku Kōdansho (和学講談所) ist eine 1793 gegründete Forschungs- und Bildungseinrichtung. Hokiichi wollte die Grundlage für die Erforschung der japanischen Geschichte und des Ritsuryō verbreitern. Ritsuryō bezeichnet ein Rechtssystem, das damals unter anderem die Staatsverwaltung und die Bestrafung regelte.\n\nDie [Erläuterung der Präfektur Saitama zur Einrichtung](https://www.pref.saitama.lg.jp/a0604/wagaku.html) beschreibt die Hintergründe der Gründung. In der damaligen Kokugaku-Forschung nahmen die alte Sprache und die klassische Literatur einen großen Raum ein. Eine Besonderheit war, dass hier ein Ort geschaffen wurde, an dem Geschichte und Ritsuryō gemeinsam erforscht werden konnten.\n\nDie im Hanawa Kengyōden (塙検校伝) enthaltenen Studienregeln belegen das gemeinsame Lernen. Sie schrieben vor, festgelegte Schriften gemeinsam zu lesen und zu korrigieren. Während der Lesezeiten sollte man sich auf Diskussion und Korrektur konzentrieren.\n\nDiese Regeln unterscheiden Hokiichis wissenschaftliche Arbeit vom individuellen Auswendiglernen. Das gemeinsame Lesen diente dazu, Inhalte miteinander zu teilen. Bei der gemeinsamen Korrektur wurden Auslegungen und Schriftzeichen überprüft.\n\nDie Materialien des Wagaku Kōdansho wurden auch an spätere Generationen weitergegeben. Nach Angaben der Präfektur Saitama übernahm sie das Historiografische Institut der Universität Tokio. Dies ist ein Beispiel dafür, dass die Materialien einer Bildungseinrichtung auch nach dem Tod ihres Gründers weiter genutzt wurden.\n\n## Die Vollendung im Jahr 1819 und die Fortführung nach seinem Tod\n\nDie Vollendung im Jahr 1819 bezieht sich auf die Hauptreihe des Gunsho Ruijū. Das Zoku Gunsho Ruijū (続群書類従) ist ein eigenständiges Folgevorhaben. Diese Fortsetzungsreihe wurde zu Hokiichis Lebzeiten nicht vollendet.\n\nDie Präfektur Saitama gibt für die Zusammenstellung einen Zeitraum von 41 Jahren an. Dies entspricht der Zahl der Jahre von 1779 bis 1819, wenn beide Randjahre mitgezählt werden. Die Angabe darf nicht als 41 vollständig vergangene Jahre ab einem genauen Anfangsdatum verstanden werden.\n\nAuch die Angaben zu 1779 und 1786 beziehen sich je nach Quelle auf unterschiedliche Vorgänge. Die Zeittafel der Präfektur führt den Entschluss und die Umsetzung des Plans getrennt auf. Die Kulturbehörde datiert den Beginn der Arbeiten am Holzschnitt und an der Veröffentlichung auf 1779.\n\n| Bereich | Belegte Angaben | Bei der Lektüre zu beachten |\n|---|---|---|\n| Hauptreihe des Gunsho Ruijū | 1819 vollendet, 666 Bände | Die Zahl schließt die Fortsetzungsreihe nicht ein |\n| Zoku Gunsho Ruijū | Zu Lebzeiten unvollendet, Veröffentlichung nach seinem Tod fortgeführt | Nicht das gesamte Werk als Leistung zu Hokiichis Lebzeiten betrachten |\n| Herstellung der Druckstöcke und Veröffentlichung | Laut Kulturbehörde wurden die Arbeiten bis zu seinem Tod fortgesetzt | Die Vollendung der Hauptreihe nicht mit dem Abschluss sämtlicher Arbeiten gleichsetzen |\n\nNeben seiner wissenschaftlichen Tätigkeit beteiligte er sich auch an der Leitung der Organisation. Die Stadt Honjō zählt die Reform der Tōdōza zu seinen Leistungen. Die Präfektur Saitama stellt seine Aktivitäten zur Verbesserung der gesellschaftlichen Stellung von Menschen mit Behinderungen vor.\n\n## Warum die Druckstöcke als Kulturgut erhalten blieben\n\nDie Druckstöcke des Gunsho Ruijū sind Druckformen, mit denen sich die Bücher wiederholt drucken ließen. Die mit Schriftzeichen versehenen Holzplatten blieben als Mittel zur Vervielfältigung der Schriften erhalten. Sie veranschaulichen neben dem Inhalt der Bücher auch deren Herstellungsweise.\n\nDie [Kulturgüterdatenbank der japanischen Kulturbehörde](https://kunishitei.bunka.go.jp/heritage/detail/201/10143) verzeichnet 17,244 Druckstöcke. Die Einstufung als wichtiges Kulturgut erfolgte am **19. Februar 1957**. Als Aufbewahrungsstätte ist die Onko Gakkai (温故学会) angegeben.\n\nDie Kulturbehörde erläutert, dass die gemeinsame Erhaltung der Druckstöcke einer umfangreichen Schriftenreihe selten ist. Ihr Erhaltungswert beschränkt sich nicht auf ihre Funktion als Erinnerungsstücke an eine Person. Er liegt darin, dass sie als historische Quellen das Publizieren von Schriften in der Edo-Zeit dokumentieren.\n\n## Aufzeichnungen und Interpretation\n\nBei der Beschäftigung mit Hokiichis Leben muss zwischen den verschiedenen Arten von Quellen unterschieden werden. Zeittafeln heutiger Institutionen und alte Biografien sind nicht dieselbe Art von Aufzeichnung. Auch Gespräche, die eine Biografie überliefert, sind von seinen eigenen schriftlichen Aufzeichnungen zu unterscheiden.\n\n### Was sich anhand der Aufzeichnungen belegen lässt\n\nDas Material mit der ID 40395 der Kokugakuin-Universität (國學院大學) versammelt mehrere Aufzeichnungen. Darunter beschreibt das Onkodō Hanawa Senseiden (温故堂塙先生伝) seinen Lernweg. Das Hanawa Kengyōden enthält die Studienregeln.\n\nDas [biografische Material der Kokugakuin-Universität](https://jmapps.ne.jp/kokugakuin/det.html?data_id=40395) ist ein Ausgangspunkt für die Prüfung der einzelnen Aufzeichnungen. Äußerungen in einer Biografie sind als das zu behandeln, was diese Biografie überliefert. Sie dürfen nicht als Tagebuchaufzeichnungen oder Briefe vorgestellt werden, die Hokiichi selbst verfasst hätte.\n\n### Übereinstimmende Bewertungen und die Interpretation dieses Artikels\n\nDie geprüften Materialien öffentlicher Einrichtungen bewerten die Bewahrung von Schriften als eine seiner wichtigsten Leistungen. Die Stadt Honjō erläutert, dass das Gunsho Ruijū in der Literatur- und Geschichtsforschung genutzt wird. Daraus lässt sich jedoch nicht ableiten, dass die gesamte Wissenschaft diese Bewertung teilt.\n\nDen Zugang zu Bildung und die Zusammenarbeit in den Mittelpunkt zu stellen, ist die Interpretation dieses Artikels. Sie stützt sich auf den Unterricht durch Lehrer, die Abschriften der Schüler und die Aufzeichnungen über gemeinsame Korrekturarbeiten. Damit wird nicht behauptet, seine Sehbehinderung sei verschwunden.\n\n### Was noch genauer geprüft werden müsste\n\nDie genaue Leistungsfähigkeit seines Gedächtnisses lässt sich anhand dieser Aufzeichnungen nicht messen. Auch der tatsächliche Wortlaut bestimmter Äußerungen lässt sich allein aus der Darstellung einer Biografie nur schwer feststellen. Ebenso wenig lässt sich allein aus den geprüften Materialien auf eine eigenständige wissenschaftliche Kontroverse schließen.\n\n- Anekdoten über sein Gedächtnis als Überlieferungen mit Quellenangabe einordnen.\n- Bei Altersangaben auch die Zählweise der jeweiligen Zeittafel prüfen.\n- Beim Beginn der Veröffentlichung zwischen Entschluss, Anfertigung der Druckstöcke und Publikation unterscheiden.\n- Daten nach dem Mondkalender in historischen Aufzeichnungen nicht eigenmächtig in den Sonnenkalender umrechnen.\n\n## Der Unterschied zwischen der Bewahrung von Schriften und dem Zugang zur Lektüre\n\nDass Bücher erhalten bleiben und dass Menschen sie lesen können, sind zwei unterschiedliche Voraussetzungen. In Hokiichis Fall unterstützten Vorlesen und Unterricht seine persönliche Lektüre. Abschriften und Veröffentlichungen schufen Wege, die Schriften an andere Menschen weiterzugeben.\n\nDiese Unterscheidung ist hilfreich, wenn sein Leben heute im Unterricht behandelt wird. Erklärt man die Leistungen allein durch seine persönliche Willenskraft, bleibt die Rolle der Zusammenarbeit unberücksichtigt. Betont man umgekehrt nur die Unterstützung, gerät seine redaktionelle und wissenschaftliche Arbeit aus dem Blick.\n\n| In den Aufzeichnungen erkennbarer Faktor | Was dadurch möglich wurde | Was sich dadurch allein nicht erklären lässt |\n|---|---|---|\n| Unterricht durch Lehrer und Menschen aus seinem Umfeld | Inhalte von Schriften kennenlernen | Langfristige Bewahrung der Schriften |\n| Abschriften der Schüler | Kopien ausgeliehener Materialien erhalten | Die gesamte Prüfung der inhaltlichen Richtigkeit |\n| Gemeinsames Lesen und Korrigieren | Inhalte und Schriftzeichen gemeinsam prüfen | Dauerhafte Veröffentlichung und Aufbewahrung |\n| Herstellung und Erhaltung der Druckstöcke | Erneuter Druck desselben Inhalts | Zugang zur Lektüre für alle Leser |\n\nDiese Tabelle ist eine Interpretation, die die in den Aufzeichnungen erkennbaren Rollen unterscheidet. Sie bedeutet nicht, dass heutige Regelungen zum Bildungszugang damals in gleicher Form bestanden hätten. Ihr Sinn liegt darin, danach zu fragen, wer gelesen, abgeschrieben und geprüft hat.\n\n## Häufig gestellte Fragen\n\n### War Hanawa Hokiichi ein Kokugaku-Gelehrter?\n\nEr war ein Kokugaku-Gelehrter, der die japanischen Klassiker und die Geschichte Japans erforschte. Bekannt ist er für die Aufarbeitung von Schriften, darunter die Zusammenstellung des Gunsho Ruijū. Am Wagaku Kōdansho war er auch in Forschung und Lehre tätig.\n\n### Wann verlor er sein Augenlicht?\n\nDie Zeittafel der Präfektur Saitama verzeichnet, dass er 1752 infolge einer Krankheit erblindete. Nach der traditionellen japanischen Alterszählung war er damals 7 Jahre alt. Diese Angabe darf nicht unverändert als Alter in heute üblichen vollendeten Lebensjahren übernommen werden.\n\n### Hat er die 666 Bände des Gunsho Ruijū allein geschrieben?\n\nDa es sich um eine Sammlung und Bearbeitung bereits vorhandener Schriften handelt, kann das Werk nicht als allein von ihm geschrieben gelten. Seine Schüler fertigten Abschriften der ausgeliehenen Schriften an. Auch die Zusammenarbeit mit den Besitzern der Materialien war für die Sammlung notwendig.\n\n### Warum heißt es, die Zusammenstellung habe 41 Jahre gedauert?\n\nDie Präfektur Saitama verbindet den Entschluss von 1779 mit der Vollendung im Jahr 1819. Zählt man beide Randjahre mit, ergibt dies 41 Kalenderjahre. Das ist von einer auf Monat und Tag genau berechneten verstrichenen Zeitspanne zu unterscheiden.\n\n### Wurde auch das Zoku Gunsho Ruijū zu seinen Lebzeiten vollendet?\n\nDie Fortsetzungsreihe wurde zu Hokiichis Lebzeiten nicht vollendet. Nach Angaben der Präfektur Saitama wurde das Vorhaben auch nach seinem Tod fortgesetzt. Es wäre ungenau, für Hauptreihe und Fortsetzungsreihe denselben Zeitpunkt der Vollendung anzusetzen.\n\n### Warum werden die Druckstöcke aufbewahrt?\n\nWeil sie die Druckformen sind, mit denen das Gunsho Ruijū gedruckt wurde. Die Kulturbehörde bewertet es als selten, dass die Druckstöcke einer umfangreichen Schriftenreihe gemeinsam erhalten geblieben sind. Anhand dieser Materialien lassen sich sowohl die Inhalte der Schriften als auch der Publikationsprozess erforschen.","content_html":"\u003cp\u003eHanawa Hokiichi (塙保己一) war ein blinder Gelehrter der Edo-Zeit. Nachdem er als Kind erblindet war, erleichterten ihm der Unterricht seines Lehrers und die Abschriften seiner Schüler den Zugang zur Lektüre. 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Die \u003ca href=\"https://www.city.honjo.lg.jp/soshiki/kyoikuiinkai/bunkazai/tantoujouhou/ijin/hanawahokiichi/introduction/15043.html\"\u003ebiografische Darstellung der Stadt Honjō\u003c/a\u003e dokumentiert auch seinen Aufstieg innerhalb dieser Organisation.\u003c/p\u003e\n\u003cp\u003eVon neu aufgenommenen Mitgliedern wurde damals eine berufliche Ausbildung etwa in Musik oder Akupunktur erwartet. Für die von Hokiichi angestrebte Lektüre und wissenschaftliche Beschäftigung war gesonderter Unterricht nötig. Diesen Hintergrund belegt die von der Kokugakuin-Universität bereitgestellte Biografie.\u003c/p\u003e\n\u003cp\u003eDie Schwierigkeiten lassen sich daher nicht allein mit dem Verlust des Augenlichts erklären. Auch Menschen zu finden, die ihm vorlasen, und Lehrer, die ihn unterrichteten, war eine Herausforderung. Zudem brauchte er innerhalb seiner beruflichen Ausbildung Freiraum für wissenschaftliche Studien.\u003c/p\u003e\n\u003ch2\u003e\n\u003ca href=\"#die-erlaubnis-des-lehrers-und-wissenschaftliche-wendepunkte\" class=\"anchor\" id=\"die-erlaubnis-des-lehrers-und-wissenschaftliche-wendepunkte\"\u003e\u003c/a\u003eDie Erlaubnis des Lehrers und wissenschaftliche Wendepunkte\u003c/h2\u003e\n\u003cp\u003eDie Erlaubnis seines Lehrers im Jahr 1761 schuf die Grundlage für die Fortsetzung seiner Studien. Dieser Lehrer war Ametomi Kengyō (雨富検校). Anschließend beschäftigte sich Hokiichi unter anderem mit Waka und Shintō.\u003c/p\u003e\n\u003cp\u003e1769 lernte er bei Kamo no Mabuchi (賀茂真淵). Mabuchi war ein Kokugaku-Gelehrter, der alte japanische Schriften erforschte. Kokugaku ist eine Disziplin, die sich unter anderem mit japanischen Klassikern sowie der alten Sprache und Kultur Japans befasst.\u003c/p\u003e\n\u003cp\u003eDie \u003ca href=\"https://www.mabuchi-kinenkan.jp/waka/106.html\"\u003eErläuterung der Kamo-no-Mabuchi-Gedenkstätte\u003c/a\u003e zeigt die Vielfalt seiner Lernbeziehungen. Der Unterricht durch Menschen in seinem Umfeld erstreckte sich auch auf Geschichte und Ritsuryō. Hokiichis Entwicklung war nicht allein das Ergebnis des Unterrichts bei einem einzigen Lehrer.\u003c/p\u003e\n\u003cp\u003eDie Wendepunkte lassen sich wie folgt unterscheiden.\u003c/p\u003e\n\u003cdiv class=\"overflow-x-auto\"\u003e\u003ctable\u003e\n\u003cthead\u003e\n\u003ctr\u003e\n\u003cth\u003eZeitpunkt\u003c/th\u003e\n\u003cth\u003eVeränderung\u003c/th\u003e\n\u003c/tr\u003e\n\u003c/thead\u003e\n\u003ctbody\u003e\n\u003ctr\u003e\n\u003ctd data-label=\"Zeitpunkt\"\u003e1761: Beginn wissenschaftlicher Studien\u003c/td\u003e\n\u003ctd data-label=\"Veränderung\"\u003eMöglichkeit zum Lernen unabhängig von der beruflichen Ausbildung\u003c/td\u003e\n\u003c/tr\u003e\n\u003ctr\u003e\n\u003ctd data-label=\"Zeitpunkt\"\u003e1779: Entschluss zur Veröffentlichung\u003c/td\u003e\n\u003ctd data-label=\"Veränderung\"\u003eErweiterung der persönlichen Lektüre zu einem Vorhaben zur Bewahrung von Schriften\u003c/td\u003e\n\u003c/tr\u003e\n\u003ctr\u003e\n\u003ctd data-label=\"Zeitpunkt\"\u003e1793: Gründung einer Forschungseinrichtung\u003c/td\u003e\n\u003ctd data-label=\"Veränderung\"\u003eSchaffung eines Ortes für fortlaufenden Unterricht und gemeinsame Forschung\u003c/td\u003e\n\u003c/tr\u003e\n\u003c/tbody\u003e\n\u003c/table\u003e\u003c/div\u003e\n\u003ch2\u003e\n\u003ca href=\"#was-f%C3%BCr-ein-werk-ist-das-gunsho-ruij%C5%AB\" class=\"anchor\" id=\"was-für-ein-werk-ist-das-gunsho-ruijū\"\u003e\u003c/a\u003eWas für ein Werk ist das Gunsho Ruijū?\u003c/h2\u003e\n\u003cp\u003eDas Gunsho Ruijū ist eine Sammlung verschiedener alter Schriften. Es handelt sich nicht um eine Werksammlung, deren Inhalte Hokiichi vollständig neu verfasst hätte. Ziel war es, verstreute Aufzeichnungen zusammenzutragen und zu überliefern.\u003c/p\u003e\n\u003cp\u003eDie \u003ca href=\"https://www.pref.saitama.lg.jp/a0604/gunsyo.html\"\u003eErläuterung der Präfektur Saitama zum Gunsho Ruijū\u003c/a\u003e beschreibt die Gliederung und die Zusammenarbeit. Die gesammelten Schriften wurden in 25 Abteilungen eingeteilt. Die 1819 vollendete Hauptreihe umfasst \u003cstrong\u003e666 Bände\u003c/strong\u003e.\u003c/p\u003e\n\u003cp\u003eFür die Sammlung der Schriften war die Zusammenarbeit mit den Besitzern der Materialien erforderlich. Hokiichi reiste auch selbst an weit entfernte Orte, um Bücher zu beschaffen. Seine Schüler fertigten Abschriften der ausgeliehenen Bücher an.\u003c/p\u003e\n\u003cp\u003eDie Zusammenstellung lässt sich anhand des folgenden Ablaufs verstehen. Die einzelnen Arbeiten griffen über einen langen Zeitraum ineinander. Die folgende Reihenfolge ist kein detailliertes Arbeitsprotokoll für jede einzelne Schrift.\u003c/p\u003e\n\u003col\u003e\n\u003cli\u003eAn verschiedenen Orten verstreute Schriften suchen und ausleihen.\u003c/li\u003e\n\u003cli\u003eDurch Abschriften der Schüler Arbeitskopien anfertigen.\u003c/li\u003e\n\u003cli\u003eDie Inhalte prüfen und unter anderem Zeichenfehler korrigieren.\u003c/li\u003e\n\u003cli\u003eDie Schriften nach Abteilungen ordnen und redaktionell bearbeiten.\u003c/li\u003e\n\u003cli\u003eDruckstöcke herstellen und die Texte als Bücher drucken.\u003c/li\u003e\n\u003c/ol\u003e\n\u003cp\u003eSein Gedächtnis dürfte ihm geholfen haben, das durch Vorlesen Gelernte zu nutzen. Doch Gedächtnisleistung allein konnte das Sammeln und Abschreiben von Materialien nicht ersetzen. In dem vollendeten Werk steckt die Arbeit vieler Menschen.\u003c/p\u003e\n\u003ch2\u003e\n\u003ca href=\"#das-wagaku-k%C5%8Ddansho-als-grundlage-gemeinsamer-forschung\" class=\"anchor\" id=\"das-wagaku-kōdansho-als-grundlage-gemeinsamer-forschung\"\u003e\u003c/a\u003eDas Wagaku Kōdansho als Grundlage gemeinsamer Forschung\u003c/h2\u003e\n\u003cp\u003eDas Wagaku Kōdansho (和学講談所) ist eine 1793 gegründete Forschungs- und Bildungseinrichtung. Hokiichi wollte die Grundlage für die Erforschung der japanischen Geschichte und des Ritsuryō verbreitern. Ritsuryō bezeichnet ein Rechtssystem, das damals unter anderem die Staatsverwaltung und die Bestrafung regelte.\u003c/p\u003e\n\u003cp\u003eDie \u003ca href=\"https://www.pref.saitama.lg.jp/a0604/wagaku.html\"\u003eErläuterung der Präfektur Saitama zur Einrichtung\u003c/a\u003e beschreibt die Hintergründe der Gründung. In der damaligen Kokugaku-Forschung nahmen die alte Sprache und die klassische Literatur einen großen Raum ein. Eine Besonderheit war, dass hier ein Ort geschaffen wurde, an dem Geschichte und Ritsuryō gemeinsam erforscht werden konnten.\u003c/p\u003e\n\u003cp\u003eDie im Hanawa Kengyōden (塙検校伝) enthaltenen Studienregeln belegen das gemeinsame Lernen. Sie schrieben vor, festgelegte Schriften gemeinsam zu lesen und zu korrigieren. Während der Lesezeiten sollte man sich auf Diskussion und Korrektur konzentrieren.\u003c/p\u003e\n\u003cp\u003eDiese Regeln unterscheiden Hokiichis wissenschaftliche Arbeit vom individuellen Auswendiglernen. Das gemeinsame Lesen diente dazu, Inhalte miteinander zu teilen. Bei der gemeinsamen Korrektur wurden Auslegungen und Schriftzeichen überprüft.\u003c/p\u003e\n\u003cp\u003eDie Materialien des Wagaku Kōdansho wurden auch an spätere Generationen weitergegeben. Nach Angaben der Präfektur Saitama übernahm sie das Historiografische Institut der Universität Tokio. Dies ist ein Beispiel dafür, dass die Materialien einer Bildungseinrichtung auch nach dem Tod ihres Gründers weiter genutzt wurden.\u003c/p\u003e\n\u003ch2\u003e\n\u003ca href=\"#die-vollendung-im-jahr-1819-und-die-fortf%C3%BChrung-nach-seinem-tod\" class=\"anchor\" id=\"die-vollendung-im-jahr-1819-und-die-fortführung-nach-seinem-tod\"\u003e\u003c/a\u003eDie Vollendung im Jahr 1819 und die Fortführung nach seinem Tod\u003c/h2\u003e\n\u003cp\u003eDie Vollendung im Jahr 1819 bezieht sich auf die Hauptreihe des Gunsho Ruijū. Das Zoku Gunsho Ruijū (続群書類従) ist ein eigenständiges Folgevorhaben. Diese Fortsetzungsreihe wurde zu Hokiichis Lebzeiten nicht vollendet.\u003c/p\u003e\n\u003cp\u003eDie Präfektur Saitama gibt für die Zusammenstellung einen Zeitraum von 41 Jahren an. Dies entspricht der Zahl der Jahre von 1779 bis 1819, wenn beide Randjahre mitgezählt werden. Die Angabe darf nicht als 41 vollständig vergangene Jahre ab einem genauen Anfangsdatum verstanden werden.\u003c/p\u003e\n\u003cp\u003eAuch die Angaben zu 1779 und 1786 beziehen sich je nach Quelle auf unterschiedliche Vorgänge. Die Zeittafel der Präfektur führt den Entschluss und die Umsetzung des Plans getrennt auf. Die Kulturbehörde datiert den Beginn der Arbeiten am Holzschnitt und an der Veröffentlichung auf 1779.\u003c/p\u003e\n\u003cdiv class=\"overflow-x-auto\"\u003e\u003ctable\u003e\n\u003cthead\u003e\n\u003ctr\u003e\n\u003cth\u003eBereich\u003c/th\u003e\n\u003cth\u003eBelegte Angaben\u003c/th\u003e\n\u003cth\u003eBei der Lektüre zu beachten\u003c/th\u003e\n\u003c/tr\u003e\n\u003c/thead\u003e\n\u003ctbody\u003e\n\u003ctr\u003e\n\u003ctd data-label=\"Bereich\"\u003eHauptreihe des Gunsho Ruijū\u003c/td\u003e\n\u003ctd data-label=\"Belegte Angaben\"\u003e1819 vollendet, 666 Bände\u003c/td\u003e\n\u003ctd data-label=\"Bei der Lektüre zu beachten\"\u003eDie Zahl schließt die Fortsetzungsreihe nicht ein\u003c/td\u003e\n\u003c/tr\u003e\n\u003ctr\u003e\n\u003ctd data-label=\"Bereich\"\u003eZoku Gunsho Ruijū\u003c/td\u003e\n\u003ctd data-label=\"Belegte Angaben\"\u003eZu Lebzeiten unvollendet, Veröffentlichung nach seinem Tod fortgeführt\u003c/td\u003e\n\u003ctd data-label=\"Bei der Lektüre zu beachten\"\u003eNicht das gesamte Werk als Leistung zu Hokiichis Lebzeiten betrachten\u003c/td\u003e\n\u003c/tr\u003e\n\u003ctr\u003e\n\u003ctd data-label=\"Bereich\"\u003eHerstellung der Druckstöcke und Veröffentlichung\u003c/td\u003e\n\u003ctd data-label=\"Belegte Angaben\"\u003eLaut Kulturbehörde wurden die Arbeiten bis zu seinem Tod fortgesetzt\u003c/td\u003e\n\u003ctd data-label=\"Bei der Lektüre zu beachten\"\u003eDie Vollendung der Hauptreihe nicht mit dem Abschluss sämtlicher Arbeiten gleichsetzen\u003c/td\u003e\n\u003c/tr\u003e\n\u003c/tbody\u003e\n\u003c/table\u003e\u003c/div\u003e\n\u003cp\u003eNeben seiner wissenschaftlichen Tätigkeit beteiligte er sich auch an der Leitung der Organisation. Die Stadt Honjō zählt die Reform der Tōdōza zu seinen Leistungen. Die Präfektur Saitama stellt seine Aktivitäten zur Verbesserung der gesellschaftlichen Stellung von Menschen mit Behinderungen vor.\u003c/p\u003e\n\u003ch2\u003e\n\u003ca href=\"#warum-die-druckst%C3%B6cke-als-kulturgut-erhalten-blieben\" class=\"anchor\" id=\"warum-die-druckstöcke-als-kulturgut-erhalten-blieben\"\u003e\u003c/a\u003eWarum die Druckstöcke als Kulturgut erhalten blieben\u003c/h2\u003e\n\u003cp\u003eDie Druckstöcke des Gunsho Ruijū sind Druckformen, mit denen sich die Bücher wiederholt drucken ließen. Die mit Schriftzeichen versehenen Holzplatten blieben als Mittel zur Vervielfältigung der Schriften erhalten. Sie veranschaulichen neben dem Inhalt der Bücher auch deren Herstellungsweise.\u003c/p\u003e\n\u003cp\u003eDie \u003ca href=\"https://kunishitei.bunka.go.jp/heritage/detail/201/10143\"\u003eKulturgüterdatenbank der japanischen Kulturbehörde\u003c/a\u003e verzeichnet 17,244 Druckstöcke. Die Einstufung als wichtiges Kulturgut erfolgte am \u003cstrong\u003e19. Februar 1957\u003c/strong\u003e. Als Aufbewahrungsstätte ist die Onko Gakkai (温故学会) angegeben.\u003c/p\u003e\n\u003cp\u003eDie Kulturbehörde erläutert, dass die gemeinsame Erhaltung der Druckstöcke einer umfangreichen Schriftenreihe selten ist. Ihr Erhaltungswert beschränkt sich nicht auf ihre Funktion als Erinnerungsstücke an eine Person. Er liegt darin, dass sie als historische Quellen das Publizieren von Schriften in der Edo-Zeit dokumentieren.\u003c/p\u003e\n\u003ch2\u003e\n\u003ca href=\"#aufzeichnungen-und-interpretation\" class=\"anchor\" id=\"aufzeichnungen-und-interpretation\"\u003e\u003c/a\u003eAufzeichnungen und Interpretation\u003c/h2\u003e\n\u003cp\u003eBei der Beschäftigung mit Hokiichis Leben muss zwischen den verschiedenen Arten von Quellen unterschieden werden. Zeittafeln heutiger Institutionen und alte Biografien sind nicht dieselbe Art von Aufzeichnung. Auch Gespräche, die eine Biografie überliefert, sind von seinen eigenen schriftlichen Aufzeichnungen zu unterscheiden.\u003c/p\u003e\n\u003ch3\u003e\n\u003ca href=\"#was-sich-anhand-der-aufzeichnungen-belegen-l%C3%A4sst\" class=\"anchor\" id=\"was-sich-anhand-der-aufzeichnungen-belegen-lässt\"\u003e\u003c/a\u003eWas sich anhand der Aufzeichnungen belegen lässt\u003c/h3\u003e\n\u003cp\u003eDas Material mit der ID 40395 der Kokugakuin-Universität (國學院大學) versammelt mehrere Aufzeichnungen. Darunter beschreibt das Onkodō Hanawa Senseiden (温故堂塙先生伝) seinen Lernweg. Das Hanawa Kengyōden enthält die Studienregeln.\u003c/p\u003e\n\u003cp\u003eDas \u003ca href=\"https://jmapps.ne.jp/kokugakuin/det.html?data_id=40395\"\u003ebiografische Material der Kokugakuin-Universität\u003c/a\u003e ist ein Ausgangspunkt für die Prüfung der einzelnen Aufzeichnungen. Äußerungen in einer Biografie sind als das zu behandeln, was diese Biografie überliefert. Sie dürfen nicht als Tagebuchaufzeichnungen oder Briefe vorgestellt werden, die Hokiichi selbst verfasst hätte.\u003c/p\u003e\n\u003ch3\u003e\n\u003ca href=\"#%C3%BCbereinstimmende-bewertungen-und-die-interpretation-dieses-artikels\" class=\"anchor\" id=\"übereinstimmende-bewertungen-und-die-interpretation-dieses-artikels\"\u003e\u003c/a\u003eÜbereinstimmende Bewertungen und die Interpretation dieses Artikels\u003c/h3\u003e\n\u003cp\u003eDie geprüften Materialien öffentlicher Einrichtungen bewerten die Bewahrung von Schriften als eine seiner wichtigsten Leistungen. Die Stadt Honjō erläutert, dass das Gunsho Ruijū in der Literatur- und Geschichtsforschung genutzt wird. Daraus lässt sich jedoch nicht ableiten, dass die gesamte Wissenschaft diese Bewertung teilt.\u003c/p\u003e\n\u003cp\u003eDen Zugang zu Bildung und die Zusammenarbeit in den Mittelpunkt zu stellen, ist die Interpretation dieses Artikels. Sie stützt sich auf den Unterricht durch Lehrer, die Abschriften der Schüler und die Aufzeichnungen über gemeinsame Korrekturarbeiten. Damit wird nicht behauptet, seine Sehbehinderung sei verschwunden.\u003c/p\u003e\n\u003ch3\u003e\n\u003ca href=\"#was-noch-genauer-gepr%C3%BCft-werden-m%C3%BCsste\" class=\"anchor\" id=\"was-noch-genauer-geprüft-werden-müsste\"\u003e\u003c/a\u003eWas noch genauer geprüft werden müsste\u003c/h3\u003e\n\u003cp\u003eDie genaue Leistungsfähigkeit seines Gedächtnisses lässt sich anhand dieser Aufzeichnungen nicht messen. Auch der tatsächliche Wortlaut bestimmter Äußerungen lässt sich allein aus der Darstellung einer Biografie nur schwer feststellen. Ebenso wenig lässt sich allein aus den geprüften Materialien auf eine eigenständige wissenschaftliche Kontroverse schließen.\u003c/p\u003e\n\u003cul\u003e\n\u003cli\u003eAnekdoten über sein Gedächtnis als Überlieferungen mit Quellenangabe einordnen.\u003c/li\u003e\n\u003cli\u003eBei Altersangaben auch die Zählweise der jeweiligen Zeittafel prüfen.\u003c/li\u003e\n\u003cli\u003eBeim Beginn der Veröffentlichung zwischen Entschluss, Anfertigung der Druckstöcke und Publikation unterscheiden.\u003c/li\u003e\n\u003cli\u003eDaten nach dem Mondkalender in historischen Aufzeichnungen nicht eigenmächtig in den Sonnenkalender umrechnen.\u003c/li\u003e\n\u003c/ul\u003e\n\u003ch2\u003e\n\u003ca href=\"#der-unterschied-zwischen-der-bewahrung-von-schriften-und-dem-zugang-zur-lekt%C3%BCre\" class=\"anchor\" id=\"der-unterschied-zwischen-der-bewahrung-von-schriften-und-dem-zugang-zur-lektüre\"\u003e\u003c/a\u003eDer Unterschied zwischen der Bewahrung von Schriften und dem Zugang zur Lektüre\u003c/h2\u003e\n\u003cp\u003eDass Bücher erhalten bleiben und dass Menschen sie lesen können, sind zwei unterschiedliche Voraussetzungen. In Hokiichis Fall unterstützten Vorlesen und Unterricht seine persönliche Lektüre. Abschriften und Veröffentlichungen schufen Wege, die Schriften an andere Menschen weiterzugeben.\u003c/p\u003e\n\u003cp\u003eDiese Unterscheidung ist hilfreich, wenn sein Leben heute im Unterricht behandelt wird. Erklärt man die Leistungen allein durch seine persönliche Willenskraft, bleibt die Rolle der Zusammenarbeit unberücksichtigt. Betont man umgekehrt nur die Unterstützung, gerät seine redaktionelle und wissenschaftliche Arbeit aus dem Blick.\u003c/p\u003e\n\u003cdiv class=\"overflow-x-auto\"\u003e\u003ctable\u003e\n\u003cthead\u003e\n\u003ctr\u003e\n\u003cth\u003eIn den Aufzeichnungen erkennbarer Faktor\u003c/th\u003e\n\u003cth\u003eWas dadurch möglich wurde\u003c/th\u003e\n\u003cth\u003eWas sich dadurch allein nicht erklären lässt\u003c/th\u003e\n\u003c/tr\u003e\n\u003c/thead\u003e\n\u003ctbody\u003e\n\u003ctr\u003e\n\u003ctd data-label=\"In den Aufzeichnungen erkennbarer Faktor\"\u003eUnterricht durch Lehrer und Menschen aus seinem Umfeld\u003c/td\u003e\n\u003ctd data-label=\"Was dadurch möglich wurde\"\u003eInhalte von Schriften kennenlernen\u003c/td\u003e\n\u003ctd data-label=\"Was sich dadurch allein nicht erklären lässt\"\u003eLangfristige Bewahrung der Schriften\u003c/td\u003e\n\u003c/tr\u003e\n\u003ctr\u003e\n\u003ctd data-label=\"In den Aufzeichnungen erkennbarer Faktor\"\u003eAbschriften der Schüler\u003c/td\u003e\n\u003ctd data-label=\"Was dadurch möglich wurde\"\u003eKopien ausgeliehener Materialien erhalten\u003c/td\u003e\n\u003ctd data-label=\"Was sich dadurch allein nicht erklären lässt\"\u003eDie gesamte Prüfung der inhaltlichen Richtigkeit\u003c/td\u003e\n\u003c/tr\u003e\n\u003ctr\u003e\n\u003ctd data-label=\"In den Aufzeichnungen erkennbarer Faktor\"\u003eGemeinsames Lesen und Korrigieren\u003c/td\u003e\n\u003ctd data-label=\"Was dadurch möglich wurde\"\u003eInhalte und Schriftzeichen gemeinsam prüfen\u003c/td\u003e\n\u003ctd data-label=\"Was sich dadurch allein nicht erklären lässt\"\u003eDauerhafte Veröffentlichung und Aufbewahrung\u003c/td\u003e\n\u003c/tr\u003e\n\u003ctr\u003e\n\u003ctd data-label=\"In den Aufzeichnungen erkennbarer Faktor\"\u003eHerstellung und Erhaltung der Druckstöcke\u003c/td\u003e\n\u003ctd data-label=\"Was dadurch möglich wurde\"\u003eErneuter Druck desselben Inhalts\u003c/td\u003e\n\u003ctd data-label=\"Was sich dadurch allein nicht erklären lässt\"\u003eZugang zur Lektüre für alle Leser\u003c/td\u003e\n\u003c/tr\u003e\n\u003c/tbody\u003e\n\u003c/table\u003e\u003c/div\u003e\n\u003cp\u003eDiese Tabelle ist eine Interpretation, die die in den Aufzeichnungen erkennbaren Rollen unterscheidet. Sie bedeutet nicht, dass heutige Regelungen zum Bildungszugang damals in gleicher Form bestanden hätten. Ihr Sinn liegt darin, danach zu fragen, wer gelesen, abgeschrieben und geprüft hat.\u003c/p\u003e\n\u003ch2\u003e\n\u003ca href=\"#h%C3%A4ufig-gestellte-fragen\" class=\"anchor\" id=\"häufig-gestellte-fragen\"\u003e\u003c/a\u003eHäufig gestellte Fragen\u003c/h2\u003e\n\u003ch3\u003e\n\u003ca href=\"#war-hanawa-hokiichi-ein-kokugaku-gelehrter\" class=\"anchor\" id=\"war-hanawa-hokiichi-ein-kokugaku-gelehrter\"\u003e\u003c/a\u003eWar Hanawa Hokiichi ein Kokugaku-Gelehrter?\u003c/h3\u003e\n\u003cp\u003eEr war ein Kokugaku-Gelehrter, der die japanischen Klassiker und die Geschichte Japans erforschte. Bekannt ist er für die Aufarbeitung von Schriften, darunter die Zusammenstellung des Gunsho Ruijū. Am Wagaku Kōdansho war er auch in Forschung und Lehre tätig.\u003c/p\u003e\n\u003ch3\u003e\n\u003ca href=\"#wann-verlor-er-sein-augenlicht\" class=\"anchor\" id=\"wann-verlor-er-sein-augenlicht\"\u003e\u003c/a\u003eWann verlor er sein Augenlicht?\u003c/h3\u003e\n\u003cp\u003eDie Zeittafel der Präfektur Saitama verzeichnet, dass er 1752 infolge einer Krankheit erblindete. Nach der traditionellen japanischen Alterszählung war er damals 7 Jahre alt. Diese Angabe darf nicht unverändert als Alter in heute üblichen vollendeten Lebensjahren übernommen werden.\u003c/p\u003e\n\u003ch3\u003e\n\u003ca href=\"#hat-er-die-666-b%C3%A4nde-des-gunsho-ruij%C5%AB-allein-geschrieben\" class=\"anchor\" id=\"hat-er-die-666-bände-des-gunsho-ruijū-allein-geschrieben\"\u003e\u003c/a\u003eHat er die 666 Bände des Gunsho Ruijū allein geschrieben?\u003c/h3\u003e\n\u003cp\u003eDa es sich um eine Sammlung und Bearbeitung bereits vorhandener Schriften handelt, kann das Werk nicht als allein von ihm geschrieben gelten. Seine Schüler fertigten Abschriften der ausgeliehenen Schriften an. Auch die Zusammenarbeit mit den Besitzern der Materialien war für die Sammlung notwendig.\u003c/p\u003e\n\u003ch3\u003e\n\u003ca href=\"#warum-hei%C3%9Ft-es-die-zusammenstellung-habe-41-jahre-gedauert\" class=\"anchor\" id=\"warum-heißt-es-die-zusammenstellung-habe-41-jahre-gedauert\"\u003e\u003c/a\u003eWarum heißt es, die Zusammenstellung habe 41 Jahre gedauert?\u003c/h3\u003e\n\u003cp\u003eDie Präfektur Saitama verbindet den Entschluss von 1779 mit der Vollendung im Jahr 1819. Zählt man beide Randjahre mit, ergibt dies 41 Kalenderjahre. Das ist von einer auf Monat und Tag genau berechneten verstrichenen Zeitspanne zu unterscheiden.\u003c/p\u003e\n\u003ch3\u003e\n\u003ca href=\"#wurde-auch-das-zoku-gunsho-ruij%C5%AB-zu-seinen-lebzeiten-vollendet\" class=\"anchor\" id=\"wurde-auch-das-zoku-gunsho-ruijū-zu-seinen-lebzeiten-vollendet\"\u003e\u003c/a\u003eWurde auch das Zoku Gunsho Ruijū zu seinen Lebzeiten vollendet?\u003c/h3\u003e\n\u003cp\u003eDie Fortsetzungsreihe wurde zu Hokiichis Lebzeiten nicht vollendet. Nach Angaben der Präfektur Saitama wurde das Vorhaben auch nach seinem Tod fortgesetzt. Es wäre ungenau, für Hauptreihe und Fortsetzungsreihe denselben Zeitpunkt der Vollendung anzusetzen.\u003c/p\u003e\n\u003ch3\u003e\n\u003ca href=\"#warum-werden-die-druckst%C3%B6cke-aufbewahrt\" class=\"anchor\" id=\"warum-werden-die-druckstöcke-aufbewahrt\"\u003e\u003c/a\u003eWarum werden die Druckstöcke aufbewahrt?\u003c/h3\u003e\n\u003cp\u003eWeil sie die Druckformen sind, mit denen das Gunsho Ruijū gedruckt wurde. Die Kulturbehörde bewertet es als selten, dass die Druckstöcke einer umfangreichen Schriftenreihe gemeinsam erhalten geblieben sind. Anhand dieser Materialien lassen sich sowohl die Inhalte der Schriften als auch der Publikationsprozess erforschen.\u003c/p\u003e\n","tags":["Kulturerbe","Japanische Geschichte","Bildungszugang"],"faqs":[{"question":"Wer war Hanawa Hokiichi?","answer":"Er war ein sehbehinderter japanischer Gelehrter, der 1746 geboren wurde und 1821 starb. Bekannt ist er für die Zusammenstellung des Gunsho Ruijū, einer Sammlung alter Dokumente, und die Gründung des Wagaku Kōdansho."},{"question":"Wann erblindete Hanawa Hokiichi?","answer":"Die Chronik der Präfektur Saitama verzeichnet, dass er 1752 infolge einer Krankheit erblindete. Die Altersangabe von 7 Jahren in der Chronik beruht auf der japanischen Alterszählung und muss daher von einem Alter von 7 vollendeten Lebensjahren unterschieden werden."},{"question":"Welchen Wendepunkt markiert das Jahr 1761 in seinem Leben?","answer":"In diesem Jahr erhielt er von seinem Lehrer Ametomi Kengyō die Erlaubnis, sich wissenschaftlichen Studien zu widmen. Danach studierte er unter anderem Waka und Shintō und setzte seine wissenschaftliche Tätigkeit fort."},{"question":"Was für ein Werk ist das Gunsho Ruijū?","answer":"Es ist eine Sammlung alter Dokumente aus verschiedenen Regionen, die in 25 Abteilungen gegliedert ist. Das 1819 fertiggestellte Hauptwerk umfasst 666 Bände."},{"question":"Wurde das Gunsho Ruijū allein aus dem Gedächtnis zusammengestellt?","answer":"Seine Gedächtnisleistung allein erklärt die Entstehung nicht. Auch das Ausleihen von Dokumenten, das Abschreiben durch seine Schüler sowie Korrektur und Veröffentlichung waren erforderlich."},{"question":"Begann die Zusammenstellung des Gunsho Ruijū 1779 oder 1786?","answer":"Die Chronik der Präfektur Saitama nennt 1779 als das Jahr, in dem er sich zur Veröffentlichung entschloss. Davon unterscheidet sie 1786 als das Jahr der Umsetzung des Plans. Da das Amt für kulturelle Angelegenheiten den Beginn der Arbeiten am Holzschnitt und an der Veröffentlichung auf 1779 datiert, muss auch erläutert werden, welche Vorgänge jeweils gemeint sind."},{"question":"Was bedeutet die Angabe, dass die Zusammenstellung des Gunsho Ruijū 41 Jahre dauerte?","answer":"Zählt man von 1779 bis 1819 beide Jahre mit, sind es 41 Kalenderjahre. Das darf nicht als eine vom genauen Beginn an berechnete Dauer von vollen 41 Jahren verstanden werden."},{"question":"Was für eine Einrichtung war das Wagaku Kōdansho?","answer":"Es war eine von Hokiichi 1793 gegründete Forschungs- und Bildungseinrichtung. Sie schuf eine Grundlage für die Erforschung der japanischen Geschichte, der Ritsuryō-Gesetze und weiterer Themen."},{"question":"Hat Hokiichi auch das Zoku Gunsho Ruijū zu Lebzeiten fertiggestellt?","answer":"Das Zoku Gunsho Ruijū wurde zu seinen Lebzeiten nicht fertiggestellt. Die Fertigstellung des Hauptwerks 1819 ist von der nach seinem Tod fortgesetzten Arbeit an der Fortsetzung zu unterscheiden."},{"question":"Wann wurden die Druckstöcke des Gunsho Ruijū als Wichtiges Kulturgut ausgewiesen?","answer":"Sie wurden am 19. Februar 1957 als Wichtiges Kulturgut Japans ausgewiesen. Die beim Amt für kulturelle Angelegenheiten registrierte Anzahl beträgt 17,244 Druckstöcke."},{"question":"Wie überprüft man Aussagen, die Hanawa Hokiichi zugeschrieben werden?","answer":"Zunächst muss man prüfen, in welcher Biografie oder Aufzeichnung sie enthalten sind. In den Materialien der Kokugakuin-Universität kann unter der ID 40395 eine einschlägige Biografie eingesehen werden. Aussagen, die eine Biografie überliefert, dürfen nicht als von ihm selbst niedergeschriebene Aussagen dargestellt werden."}],"sources":[{"url":"https://www.pref.saitama.lg.jp/a0604/hanawa/hanawahokiichi.html","title":"Präfektur Saitama: Vorstellung von Hanawa Hokiichi und Zeittafel seines Lebens","type":"source"},{"url":"https://www.pref.saitama.lg.jp/a0604/gunsyo.html","title":"Präfektur Saitama: Erläuterung zu Gunsho Ruijū","type":"source"},{"url":"https://www.pref.saitama.lg.jp/a0604/wagaku.html","title":"Präfektur Saitama: Erläuterung zum Wagaku Kōdansho","type":"source"},{"url":"https://jmapps.ne.jp/kokugakuin/det.html?data_id=40395","title":"Digitalmuseum der Kokugakuin-Universität: Material zu Hanawa Hokiichi, ID 40395","type":"source"},{"url":"https://kunishitei.bunka.go.jp/heritage/detail/201/10143","title":"Behörde für kulturelle Angelegenheiten Japans: Datenbank der staatlich ausgewiesenen Kulturgüter, Druckstöcke von Gunsho Ruijū","type":"data_point"},{"url":"https://www.city.honjo.lg.jp/soshiki/kyoikuiinkai/bunkazai/tantoujouhou/ijin/hanawahokiichi/introduction/15043.html","title":"Stadt Honjō: Porträt von Hanawa Hokiichi","type":"source"},{"url":"https://www.mabuchi-kinenkan.jp/waka/106.html","title":"Gedenkmuseum für Kamo no Mabuchi: Hanawa Hokiichi, ein Schüler Mabuchis aus dessen letzten Lebensjahren","type":"source"}],"images":[{"id":2160,"url":"https://injoys.com/rails/active_storage/blobs/proxy/eyJfcmFpbHMiOnsiZGF0YSI6MzMyMDMsInB1ciI6ImJsb2JfaWQifX0=--9f1187209133751db198b7c16158729d5c5eda11/ai-e5c134d7.webp","is_representative":false,"generation_method":"ai_semi","license":"ai_generated","mime_type":"image/webp","width":1536,"height":1024,"translations":{"ko":{"alt":"다다미가 깔린 서재에서 학자들이 책 더미와 필기 도구를 곁에 두고 낮은 책상에서 문헌을 필사하는 모습","caption":"군서유종의 완성은 자료 수집과 필사 협업에 기반했다.","description":null},"en":{"alt":"Scholars copy manuscripts at low desks in a tatami study lined with books and writing tools.","caption":"The completion of Gunsho Ruijū depended on collecting sources and collaborating on transcription.","description":null},"ja":{"alt":"畳敷きの書斎で、積み重ねた書物や筆記用具に囲まれ、低い机で文献を書き写す学者たち","caption":"群書類従の完成は、資料収集と共同での書写に支えられていた。","description":null},"es":{"alt":"Eruditos copian manuscritos en mesas bajas de un estudio con tatami, libros y útiles de escritura.","caption":"La culminación de Gunsho Ruijū se apoyó en la recopilación de fuentes y la transcripción colaborativa.","description":null},"id":{"alt":"Para cendekiawan menyalin naskah di meja rendah dalam ruang berlantai tatami, dengan tumpukan buku dan alat tulis.","caption":"Penyelesaian Gunsho Ruijū bertumpu pada pengumpulan sumber dan kerja sama dalam penyalinan.","description":null},"pt":{"alt":"Estudiosos copiam manuscritos em mesas baixas numa sala com tatame, pilhas de livros e materiais de escrita.","caption":"A conclusão de Gunsho Ruijū dependeu da coleta de fontes e da colaboração na transcrição.","description":null},"zh-hant":{"alt":"學者們在鋪有榻榻米的書齋裡，圍坐於低矮書桌前抄寫文獻，身旁堆放書籍與文具。","caption":"《群書類從》的完成有賴於資料蒐集與協作抄寫。","description":null},"de":{"alt":"Gelehrte kopieren Handschriften an niedrigen Tischen in einem Tatamizimmer mit Bücherstapeln und Schreibzeug.","caption":"Die Vollendung des Gunsho Ruijū beruhte auf der Quellensammlung und gemeinschaftlicher Abschreibarbeit.","description":null}}},{"id":2161,"url":"https://injoys.com/rails/active_storage/blobs/proxy/eyJfcmFpbHMiOnsiZGF0YSI6MzMyMDksInB1ciI6ImJsb2JfaWQifX0=--2f4debc592b02dad9c8b68d9b797cc31c9751e12/ai-36e90bf0.webp","is_representative":false,"generation_method":"ai_semi","license":"ai_generated","mime_type":"image/webp","width":1536,"height":1024,"translations":{"ko":{"alt":"판목과 종이, 실로 묶은 책이 놓인 목조 인쇄 작업장에서 사람들이 먹칠하고 종이를 문질러 인쇄하는 모습","caption":"군서유종 판목은 1957년 일본 중요문화재로 지정됐다.","description":null},"en":{"alt":"Workers ink woodblocks and rub prints in a wooden workshop lined with bound books and stacks of paper.","caption":"The Gunsho Ruiju printing blocks were designated an Important Cultural Property of Japan in 1957.","description":null},"ja":{"alt":"版木や紙、糸綴じの本が並ぶ木造の工房で、職人たちが墨を塗り、紙をこすって印刷している","caption":"『群書類従』の版木は1957年に日本の重要文化財に指定された。","description":null},"es":{"alt":"Artesanos entintan e imprimen con bloques de madera en un taller con libros cosidos y pilas de papel.","caption":"Los bloques de impresión de Gunsho Ruiju fueron declarados Bien Cultural Importante de Japón en 1957.","description":null},"id":{"alt":"Pekerja menintai balok kayu dan menggosok cetakan di bengkel berisi buku berjilid benang dan tumpukan kertas.","caption":"Balok cetak Gunsho Ruiju ditetapkan sebagai Properti Budaya Penting Jepang pada 1957.","description":null},"pt":{"alt":"Artesãos entintam blocos de madeira e esfregam papel numa oficina com livros costurados e pilhas de folhas.","caption":"Os blocos de impressão de Gunsho Ruiju foram designados Bem Cultural Importante do Japão em 1957.","description":null},"zh-hant":{"alt":"木造印刷工坊裡，工匠為雕版上墨、摩擦紙張印製書頁，四周擺滿線裝書與成疊紙張","caption":"《群書類從》的印刷雕版於1957年被指定為日本重要文化財。","description":null},"de":{"alt":"Arbeiter färben Druckstöcke ein und reiben Papier ab; im Holzbau lagern fadengebundene Bücher und Papierstapel.","caption":"Die Druckstöcke des Gunsho Ruiju wurden 1957 als wichtiges Kulturgut Japans ausgewiesen.","description":null}}}],"published_at":"2026-10-26T16:26:48+09:00","updated_at":"2026-10-26T16:26:48+09:00","license":"cc_by","translation_status":"reviewed","available_locales":["ko","en","ja","es"],"data_locales":["ko","en","ja","es","id","pt","zh-hant","de"],"url":"https://injoys.com/en/articles/hanawa-hokiichi-life-gunsho-ruiju-compilation"}