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title: "Zustimmung und Aufnahmekriterien vor der Installation von Heimkameras und CCTV am Wohnungseingang"
locale: de
category: how_to
category_name: "Anleitungen"
translation_status: reviewed
license: cc_by
author: "injoys"
source_url: https://injoys.com/en/articles/apartment-door-camera-cctv-consent-guide
published_at: 2026-08-21T10:47:46+09:00
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# Zustimmung und Aufnahmekriterien vor der Installation von Heimkameras und CCTV am Wohnungseingang

> Eine Heimkamera, die den Bereich vor einer Wohnungstür aufnimmt, wirft anders als eine Kamera innerhalb der Wohnung sowohl Fragen zur Verwaltung von Gemeinschaftsflächen als auch zum Datenschutz auf. Vor der Installation sind der Reihe nach die Abstimmung mit der Hausverwaltung, die Anhörung der aufgenommenen Personen, die Begrenzung des Bildwinkels, das Anbringen eines Hinweisschilds sowie Regeln für Speicherung und Einsichtnahme erforderlich.

## Key Points

- Vor Ort ist zu prüfen, ob die Kamera nur das Innere der Wohnung oder auch den Gemeinschaftsflur, die Nachbarwohnung und den Aufzug aufnimmt.
- Vor der Befestigung an gemeinschaftlichen Wänden oder Verkabelungsarbeiten sind die erforderlichen Genehmigungs- und Meldeverfahren mit der Hausverwaltung und dem Vermieter zu klären.
- Es ist festzustellen, welche Nachbarn und regelmäßig vorbeigehenden Personen tatsächlich aufgenommen werden, und ihre Meinung zu Installationszweck, Bildwinkel und Speicherdauer ist einzuholen.
- Nachbarwohnungstür und Aufzug sind auszublenden, anschließend ist ein Hinweisschild anzubringen und unnötige Funktionen wie Tonaufzeichnung und Gesichtsverfolgung sind zu deaktivieren.
- Regeln zu Zugriffsrechten, Speicherdauer, Löschung, Einsichtnahme und Weitergabe an Dritte sind zu dokumentieren; vor dem Betrieb sind die Testaufnahmen erneut zu überprüfen.

Eine Homecam am Wohnungseingang einer Wohnung ist keine Anlage, für die eine gesonderte staatliche Qualifikation oder eine einheitliche Antragsfrist gilt. Wenn sie jedoch den gemeinschaftlich genutzten Flur vor der Eingangstür aufnimmt oder an einer Gemeinschaftswand befestigt wird, müssen der Schutz personenbezogener Daten, die Verwaltung gemeinschaftlicher Teile der Wohnanlage und die Mietbedingungen gemeinsam geprüft werden.

Am sichersten ist es, **vor der Installation die Hausverwaltung zu konsultieren, anschließend den Kreis der Personen zu prüfen, die tatsächlich aufgenommen werden, und dann den Bildwinkel so einzuschränken, dass Nachbarwohnungen und Gemeinschaftseinrichtungen ausgeschlossen sind**. Rechtsvorschriften können im Nationalen Rechtsinformationszentrum eingesehen werden; Kontaktdaten für Beratungen bei Verletzungen des Datenschutzes sind auf der offiziellen Website der Kommission für den Schutz personenbezogener Daten verfügbar. Es gibt keine landesweit einheitliche Online-Anlaufstelle, über die Installationsgenehmigungen gesammelt bearbeitet werden.

## Schritt 1: Zuerst Installationsort und Aufnahmebereich unterscheiden

Entscheidend ist nicht nur, ob sich die Kamera selbst innerhalb der Wohnung befindet, sondern **welcher Bereich auf den Aufnahmen zu sehen ist**.

| Installations- und Aufnahmeart | Wichtigste Prüfpunkte |
|---|---|
| Aufnahme ausschließlich innerhalb der Wohnung | Prüfen, ob Familie, Besucher, Haushalts- oder Betreuungskräfte und andere aufgenommene Personen informiert werden müssen |
| Aufnahme des Flurs durch die geöffnete Tür von innen | Prüfen, ob der Gemeinschaftsflur und Nachbarn wiederholt aufgenommen werden |
| Türkamera oder Türklingelkamera außerhalb der Wohnungstür | Fragen zur Befestigung an Gemeinschaftsteilen, zu Aufnahmen der Ein- und Ausgänge von Nachbarn, zum Hinweisschild und zur Einholung von Stellungnahmen prüfen |
| Installation an Wand oder Decke des Gemeinschaftsflurs | Zuerst Genehmigungs- und Meldepflichten bei der Hausverwaltung sowie die Verwaltungsordnung der Wohnanlage prüfen |
| Weitwinkelaufnahme bis zum Aufzug oder Treppenhaus | Da die Aufnahme im Verhältnis zum Zweck wahrscheinlich übermäßig umfangreich ist, Bildwinkel anpassen oder Installationsort ändern |

Auch wenn der Zutritt Außenstehender durch eine Zugangskontrolle am Gemeinschaftseingang beschränkt ist, unterscheiden sich Flure, die von Zustellern, Besuchern, Mitarbeitern der Hausverwaltung und Bewohnern mehrerer Wohnungen genutzt werden, in ihrem Charakter von privaten Wohnungsinnenräumen. Ob es sich um einen öffentlich zugänglichen Ort handelt, kann anhand der baulichen Gestaltung und der Zugangsweise beurteilt werden. Wird ein Gemeinschaftsflur dauerhaft aufgenommen, ist es daher sicherer, die Vorgaben des Gesetzes zum Schutz personenbezogener Daten für ortsfeste Bildverarbeitungsgeräte vorsichtshalber einzuhalten.

Das Gesetz zum Schutz personenbezogener Daten sieht bestimmte Ausnahmen für die Verarbeitung personenbezogener Daten im Rahmen persönlicher oder familiärer Tätigkeiten vor. Es darf jedoch nicht ohne Weiteres davon ausgegangen werden, dass auch großflächige Aufnahmen der Ein- und Ausgänge der Nachbarwohnung und des Gemeinschaftsflurs oder die Veröffentlichung solcher Aufnahmen im Internet automatisch als familiäre Tätigkeit von den Vorschriften ausgenommen sind.

## Schritt 2: Installationsverfahren mit Hausverwaltung und Vermieter klären

Der Hausverwaltung sind die Produktbeschreibung, Fotos des Installationsorts und der voraussichtliche Bildwinkel vorzulegen. Folgende Punkte sollten schriftlich bestätigt werden:

- Welche Teile der Wohnungstür, der Flurwand oder der Decke Gemeinschaftsteile sind
- Ob Schraub- und Dübelarbeiten, Verkabelung, Stromanschluss oder Wanddurchführungen zulässig sind
- Ob ein Beschluss der Bewohnervertretung, eine Genehmigung der Verwaltung, eine Meldung oder eine gesonderte Einholung von Stellungnahmen erforderlich ist
- Ob die Verwaltungsordnung Bestimmungen zu Kameras am Wohnungseingang, Türklingeln oder Aufnahmen des Gemeinschaftsflurs enthält
- Ob Brandschutzeinrichtungen, Fluchtwege oder die Funktion von Brandschutztüren beeinträchtigt werden
- Wer bei einem Auszug die Kosten für Demontage und Wiederherstellung des ursprünglichen Zustands trägt

Mieter müssen neben der Abstimmung mit der Hausverwaltung auch die Bestimmungen des Mietvertrags zu baulichen Veränderungen prüfen. Wenn für die Installation Löcher in Türen oder Wände gebohrt werden, verringert eine vorherige Zustimmung des Vermieters das Streitrisiko.

Die Genehmigung der Hausverwaltung ersetzt nicht automatisch die Zustimmung der Nachbarn zur Aufnahme personenbezogener Daten. Umgekehrt begründet selbst die Zustimmung der Nachbarn nicht das Recht, Gemeinschaftsteile eigenmächtig zu verändern. Beide Fragen müssen getrennt geprüft werden.

## Schritt 3: Entscheiden, wessen Stellungnahme eingeholt werden muss

Es gibt keine landesweit einheitliche Vorgabe, nach der „nur die Bewohner derselben Etage zustimmen müssen“ oder „die einstimmige Zustimmung aller Wohnungen der gesamten Wohnanlage erforderlich ist“. Der tatsächliche Wirkungskreis ist anhand der folgenden drei Gruppen zu beurteilen:

1. Bewohner von Wohnungen, die regelmäßig an der Kamera vorbeigehen und deren Gesichter sowie Ein- und Ausgangszeiten aufgezeichnet werden
2. Bewohner gegenüberliegender oder benachbarter Wohnungen, deren privater Alltag aufgenommen werden kann, wenn sich ihre Eingangstür öffnet
3. Personen, die den betreffenden Flur beruflich wiederholt nutzen, etwa für Reinigung, Sicherheitsdienste, Paketzustellung oder Essenslieferungen

Im Dokument zur Einholung von Stellungnahmen sind Installationszweck, Kameraposition, tatsächliches Aufnahmebild, Betriebszeiten, eine etwaige Tonaufzeichnung, Speicherdauer und zugriffsberechtigte Personen anzugeben. Statt lediglich die Erklärung „Ich stimme der Installation einer CCTV-Kamera zur Verbrechensprävention zu“ einzuholen, sollte möglichst auch ein Testbild gezeigt werden.

Wenn eine Zustimmung schwer zu erhalten ist, sind die Eingriffe in folgender Reihenfolge zu verringern:

- Die Kamera näher und tiefer am eigenen Wohnungseingang anbringen, sodass nur der Bereich vor der eigenen Tür aufgenommen wird.
- Mit einer Privatsphärenmaskierung die Tür der Nachbarwohnung und den Aufzug schwärzen.
- Statt einer Daueraufzeichnung festlegen, dass nur auf Bewegungen in einem eng begrenzten Bereich vor dem eigenen Wohnungseingang reagiert wird.
- Gesichts- und Personenverfolgung deaktivieren und den Erfassungsbereich verkleinern.
- Statt den Gemeinschaftsflur aufzunehmen, einen Sensor innerhalb der Wohnung verwenden, der nur die eigene Wohnungstür überwacht.

Auch wenn nur bei Bewegung aufgezeichnet oder das Video nur kurz in der Cloud gespeichert wird, ändert dies nichts daran, dass identifizierbare Gesichter und Ein- und Ausgangsdaten anderer Personen aufgenommen werden.

## Schritt 4: Bildwinkel so begrenzen, dass Nachbarwohnung und Aufzug nicht zu sehen sind

Verlassen Sie sich nicht ausschließlich auf die Vorschau in der Produkt-App, sondern prüfen Sie Testaufnahmen bei Tag und Nacht aus der tatsächlichen Installationshöhe.

### Checkliste zur Anpassung des Bildwinkels

- Ist ausgeschlossen, dass die gesamte Eingangstür der Nachbarwohnung oder bei geöffneter Tür deren Innenraum zu sehen ist?
- Werden die Aufzugstür und die Gesichter ein- und aussteigender Personen nicht fortlaufend aufgezeichnet?
- Sind Treppen und Laufwege zu anderen Wohnungen nicht unnötig im Bild?
- Sind Nachbarn auch am Rand eines Fischaugenobjektivs oder auf nächtlichen Infrarotaufnahmen nicht identifizierbar?
- Ist nur der Bereich direkt vor der eigenen Tür, in dem Pakete abgelegt werden, als Bewegungserfassungsbereich festgelegt?
- Wird die digitale Maskierung der App auch auf die Originalaufzeichnung angewandt?
- Ist die Kamera so befestigt, dass sich der Bildwinkel nicht durch Stöße oder das Öffnen und Schließen der Tür verändert?

Bei der Maskierung kann es einen Unterschied machen, ob lediglich auf dem Bildschirm eine Abdeckung angezeigt oder der betreffende Bereich bereits aus der gespeicherten Originaldatei entfernt wird. In der Herstelleranleitung ist zu prüfen, ob die Maskierung auch auf Originaldateien und Cloud-Aufnahmen angewandt wird.

## Schritt 5: Hinweisschild anbringen und Betriebsregeln festlegen

Wenn mit einer ortsfesten Kamera Aufnahmen erstellt werden, auf denen Personen identifizierbar sind, muss ein Hinweisschild an einer gut sichtbaren Stelle in der Nähe der Kamera angebracht werden, damit aufgenommene Personen deren Betrieb leicht erkennen können.

Das Hinweisschild enthält üblicherweise folgende Angaben:

- Installationszweck und Installationsort
- Aufnahmebereich und Aufnahmezeiten
- Name oder Funktion der verantwortlichen Person und Kontaktmöglichkeit
- Falls die Verwaltung einem externen Unternehmen übertragen wurde, Name und Kontaktdaten des beauftragten Unternehmens

Die erforderlichen Angaben müssen den tatsächlichen Einstellungen entsprechen. Ein Beispiel:

> **Hinweis zur Aufnahme personenbezogener Bilddaten**  
> Zweck: Prävention von Einbruch und Diebstahl am Wohnungseingang  
> Ort und Bereich: Festgelegter Bereich vor dem Eingang der betreffenden Wohnung  
> Aufnahmezeit: 24 Stunden, Aufzeichnung bei Bewegungserkennung  
> Verantwortliche Person und Kontakt: [Name oder Funktion] / [Kontaktmöglichkeit]  
> Tonaufzeichnung: Nicht verwendet

Allein das Anbringen eines Hinweisschilds erlaubt weder übermäßige Aufnahmen noch macht es die Einholung von Stellungnahmen der Nachbarn entbehrlich.

Die Betriebsregeln sollten in einem kurzen Dokument festgehalten werden, das folgende Angaben enthält:

- Aufnahmezweck sowie Anzahl und Position der Kameras
- Aufnahmezeiten, Bildwinkel und maskierte Bereiche
- Speicherdauer der Aufnahmen und Verfahren zur automatischen Löschung
- Administratorkonto und zugriffsberechtigte Personen
- Verfahren zur Entgegennahme von Einsichtsanträgen und zur Identitätsprüfung
- Verfahren bei Vorfällen, Defekten oder Verlust
- Voraussetzungen und Dokumentation für die Weitergabe an Dritte wie Polizei, Versicherungsgesellschaft oder Hausverwaltung

Statt für private Kameras am Wohnungseingang mechanisch eine landesweit einheitliche Speicherdauer anzuwenden, sollte die zur Erreichung des Sicherheitszwecks erforderliche Mindestdauer festgelegt und die automatische Löschung nach Ablauf dieses Zeitraums aktiviert werden. Wenn die Hausverwaltung gemeinschaftliche CCTV-Kameras der Wohnanlage betreibt, sind außerdem gesonderte Aufbewahrungsvorgaben in den Rechtsvorschriften für Wohnanlagen und in der Verwaltungsordnung zu prüfen.

## Hinweise zu Tonaufzeichnung, Fernzugriff und Weitergabe von Aufnahmen

### Tonaufzeichnung

Wenn der Betreiber heimlich nicht öffentliche Gespräche aufzeichnet, die andere Personen im Flur miteinander führen, kann dies gegen das Gesetz zum Schutz des Kommunikationsgeheimnisses verstoßen. Wenn Ton für die Videoüberwachung nicht unbedingt erforderlich ist, sollten das Mikrofon, die automatische Aufzeichnung bei Gegensprechfunktionen und die geräuschaktivierte Aufnahme deaktiviert werden.

### Fernzugriff und Kontosicherheit

Bei Produkten, deren Aufnahmen über ein Smartphone angesehen werden können, müssen neben der Kamera auch das Konto und die Cloud geschützt werden.

- Das voreingestellte Passwort des Herstellers sofort ändern.
- Wenn möglich, Mehrfaktorauthentifizierung verwenden.
- Für jedes Familienmitglied ein eigenes Konto erstellen und die gemeinsame Nutzung eines Passworts vermeiden.
- Firmware und App auf dem neuesten Stand halten.
- Externe Freigabelinks und nicht genutzte verknüpfte Dienste deaktivieren.
- Vor einem Gebrauchtverkauf oder Umzug gespeicherte Aufnahmen und Konten löschen und das Gerät zurücksetzen.

### Weitergabe an Dritte

Aufgezeichnete Gesichter und Ein- und Ausgangszeiten können personenbezogene Bilddaten darstellen. Auch bei Szenen, die einen Diebstahl vermuten lassen, darf die Originalaufnahme nicht in Gruppenchats der Wohnanlage, Communitys oder sozialen Netzwerken veröffentlicht werden. Wird die Aufnahme für eine Anzeige bei der Polizei oder die Beilegung eines Streits benötigt, sind die Rechtsgrundlage und der Umfang der Anfrage zu prüfen, unbeteiligte Personen zu maskieren und Zeitpunkt, Empfänger und Zweck der Weitergabe zu dokumentieren.

Auch wenn ein Nachbar Einsicht in Aufnahmen verlangt, auf denen er selbst zu sehen ist, muss der Einsichtsbereich begrenzt oder maskiert werden, damit keine Aufnahmen anderer Bewohner sichtbar sind. Bevor eine Anfrage abgelehnt oder die vollständige Originalaufnahme übermittelt wird, sollte eine Datenschutzberatung oder Rechtsberatung eingeholt werden.

## Kriterien zur Beurteilung von Kosten und Installation nach Installationsart

| Art | Vorteile | Vor der Installation zu prüfen |
|---|---|---|
| Batteriebasiertes Wi-Fi | Wenig Verkabelung und einfache Änderung der Position | Ladezyklus, WLAN-Sicherheit, Signalstärke, Zulässigkeit der Befestigung an einer Gemeinschaftstür |
| Netzbetriebenes Wi-Fi | Einfacher Dauerbetrieb und Fernzugriff | Sichtbare Steckdosen und Stromkabel, Kommunikationsstörungen, Bedingungen der Cloud-Nutzung |
| Kabelgebundenes PoE | Strom und Daten können über ein einziges Netzwerkkabel übertragen werden, stabile Verbindung | Wandbohrungen, Kabelweg, Netzwerkgeräte sowie mögliche Notwendigkeit einer professionellen Installation und einer Genehmigung der Verwaltung |
| Mit Aufzeichnungsgerät verbunden | Vorteilhaft für lokale Speicherung und Verwaltung mehrerer Kameras | Aufbewahrungsort des Aufzeichnungsgeräts, Festplattendefekte, Zugriffskontrolle für Administratoren |

Auch ein „kabelloses“ Produkt benötigt ein Stromkabel, wenn es nicht batteriebetrieben ist. Vergleichen Sie nicht nur die Produktpreise, sondern prüfen Sie auch Verkabelungs- und Wiederherstellungskosten, Cloud-Abonnements, den Austausch von Speichermedien und die Notwendigkeit einer professionellen Installation.

## Leicht übersehene Installationsrisiken außerhalb rechtlicher Fragen

Auch bei einem legitimen Sicherheitszweck darf die Installation selbst Fluchtwege und Sicherheit nicht beeinträchtigen.

- Keine Löcher in Brandschutztüren bohren und die Funktion des Türschließers nicht beeinträchtigen.
- Wiederaufladbare Batterien nicht hohen Temperaturen, direkter Sonneneinstrahlung oder Feuchtigkeit aussetzen.
- Sicherstellen, dass Kabel im Flur keine Stolpergefahr oder Behinderung des Fluchtwegs verursachen.
- Dafür sorgen, dass Kameraanzeigeleuchten und nächtliches Infrarotlicht nicht in die gegenüberliegende Wohnung leuchten.
- Bei Nutzung einer Funktion zum Ansprechen von Paketboten oder Besuchern unnötige Tonaufzeichnungen vermeiden.
- Prüfen, ob sich Aufnahmen auch nach Einstellung des Dienstes herunterladen und das Konto löschen lassen.

Diese Punkte werden in allgemeinen Installationshinweisen, die sich nur mit Zustimmungsfragen befassen, leicht übersehen. Vor der endgültigen Installation sollten gemeinsam mit der Hausverwaltung Befestigungszustand, Brandschutztür, Verkabelung und tatsächliches Aufnahmebild geprüft werden.

## Abschließende Checkliste unmittelbar vor der Installation

- [ ] Die Hausverwaltung hat Installationsort und Befestigungsart geprüft.
- [ ] Der Mieter hat, sofern erforderlich, die Zustimmung des Vermieters zur baulichen Veränderung eingeholt.
- [ ] Der Kreis der tatsächlich aufgenommenen Nachbarn und Passanten wurde geprüft und ihre Stellungnahmen wurden eingeholt.
- [ ] Eingangstür der Nachbarwohnung, Aufzug und Treppenhaus wurden maskiert oder aus dem Bildwinkel ausgeschlossen.
- [ ] Tonaufzeichnung und unnötige Gesichtsverfolgungsfunktionen wurden deaktiviert.
- [ ] Zweck, Bereich, Zeiten und Verwaltungskontakt auf dem Hinweisschild entsprechen den tatsächlichen Einstellungen.
- [ ] Die automatische Löschung nach Ablauf der Speicherdauer wurde aktiviert.
- [ ] Das Administratorkonto wurde mit einem starken Passwort und Mehrfaktorauthentifizierung geschützt.
- [ ] Ein Verfahren zur Dokumentation von Einsichtnahme, Weitergabe und Löschung der Aufnahmen wurde festgelegt.
- [ ] Der Betrieb wurde erst nach Prüfung der Testaufnahmen bei Tag und Nacht aufgenommen.

Je nach baulicher Gestaltung der jeweiligen Wohnanlage, Verwaltungsordnung, Installationsart und Aufnahmebereich kann die Beurteilung unterschiedlich ausfallen. Besteht Streitpotenzial, sollte vor der Installation eine schriftliche Antwort der Hausverwaltung eingeholt und anhand konkreter Aufnahmen und Installationsbedingungen eine Beratungsstelle, deren Kontaktdaten auf der offiziellen Website der Kommission für den Schutz personenbezogener Daten angegeben sind, oder ein Rechtsexperte konsultiert werden.

## FAQ

### Ist für die Installation einer Heimkamera vor der Wohnungstür die Zustimmung aller Bewohner erforderlich?
Es gibt keinen einheitlichen Maßstab, der in allen Fällen die einstimmige Zustimmung aller Bewohner verlangt. Bei einer Befestigung an Gemeinschaftsflächen sind die Hausordnung und das Verfahren der Hausverwaltung zu prüfen. Zudem sollten die Meinungen der Nachbarn und Passanten eingeholt werden, die aufgrund des Aufnahmebereichs wiederholt gefilmt werden.

### Reicht es aus, nur die Zustimmung der Bewohner derselben Etage einzuholen?
Wichtiger als die verwaltungstechnische Abgrenzung nach Etagen sind der tatsächliche Aufnahmebereich und die genutzten Wege. Wenn Nutzer der Treppe oder des Aufzugs, Bewohner anderer Etagen oder Mitarbeiter der Hausverwaltung identifizierbar aufgenommen werden, kann nicht davon ausgegangen werden, dass allein die Zustimmung der Bewohner derselben Etage alle Probleme löst.

### Ist die Zustimmung der Nachbarn nicht erforderlich, wenn die Hausverwaltung die Installation genehmigt?
Die Genehmigung der Hausverwaltung betrifft hauptsächlich die Nutzung von Gemeinschaftsflächen, bauliche Veränderungen und die Einhaltung der Hausordnung. Damit werden Datenschutzfragen im Zusammenhang mit der Aufnahme der Gesichter und Zutrittsdaten anderer Personen nicht automatisch geklärt. Daher müssen die Meinungen der tatsächlich aufgenommenen Personen gesondert eingeholt und der Aufnahmebereich minimiert werden.

### Dürfen auch Mieter eine Heimkamera an der Wohnungstür installieren?
Ob dies zulässig ist, hängt vom Mietvertrag, vom Installationsort und von der Art der Befestigung ab. Wenn die Tür oder eine gemeinschaftlich genutzte Wand durchbohrt oder die Verkabelung verändert wird, sollten vorab die Zustimmung des Vermieters und der Hausverwaltung eingeholt und die Bedingungen für die Wiederherstellung des ursprünglichen Zustands schriftlich festgehalten werden.

### Ist es unbedenklich, wenn die Tür der Nachbarwohnung am Bildrand ein wenig zu sehen ist?
Wenn erkennbar ist, ob jemand die Nachbarwohnung betritt oder verlässt, oder wenn bei geöffneter Tür das Wohnungsinnere zu erkennen ist, kann dies auch bei einem kleinen Bildanteil die Privatsphäre verletzen. Der Kamerawinkel muss geändert oder die Tür der Nachbarwohnung mithilfe einer auf die gespeicherten Originalaufnahmen angewendeten Datenschutzmaske vollständig ausgeblendet werden.

### Ist kein Hinweisschild erforderlich, wenn nur bei Bewegungserkennung aufgezeichnet wird?
Auch bei einer durch Bewegungserkennung ausgelösten Aufzeichnung können Gesichter und Zutrittszeiten von Personen gespeichert werden. Unabhängig von der Aufzeichnungsart gilt grundsätzlich, dass Zweck, Umfang und Zeitraum der Aufnahmen sowie der Verantwortliche und eine Kontaktmöglichkeit angegeben werden müssen, damit die Aufzeichnung leicht erkennbar ist.

### Darf die Audioaufzeichnungsfunktion einer Heimkamera an der Wohnungstür verwendet werden?
Werden im Flur nicht öffentliche Gespräche zwischen anderen Personen heimlich aufgezeichnet, kann dies zu Problemen nach dem Gesetz zum Schutz des Kommunikationsgeheimnisses führen. Wenn es für den Einbruchschutz nicht unbedingt erforderlich ist, ist es sicherer, das Mikrofon sowie die automatische Audioaufzeichnung und die Geräuscherkennung auszuschalten.

### Wie viele Tage sollten die Aufnahmen einer Heimkamera an der Wohnungstür aufbewahrt werden?
Es lässt sich keine einheitliche Aufbewahrungsdauer festlegen, die in allen Fällen für private Heimkameras an Wohnungstüren gilt. Es muss die für den Installationszweck erforderliche Mindestdauer festgelegt und eine automatische Löschung eingerichtet werden. Handelt es sich um eine von der Hausverwaltung betriebene gemeinschaftliche Videoüberwachungsanlage, sind die gesonderten Vorgaben der für Mehrfamilienhäuser geltenden Rechtsvorschriften und der Hausordnung zu prüfen.

### Darf eine Aufnahme eines Diebstahls im Gruppenchat der Wohnanlage geteilt werden?
Originalaufnahmen, die Gesichter und Zutrittsinformationen unbeteiligter Bewohner enthalten, dürfen nicht in einem Gruppenchat oder in sozialen Medien veröffentlicht werden. Sie sind Stellen wie der Polizei auf rechtmäßige Anfrage nur im erforderlichen Umfang zur Verfügung zu stellen. Bereiche, in denen Dritte zu sehen sind, müssen maskiert und die Weitergabe muss dokumentiert werden.

### Muss keine Zustimmung eingeholt werden, wenn die Kamera lediglich angebracht wird, ohne aufzuzeichnen?
Bei einer Kameraattrappe, die tatsächlich keine Bilder aufnimmt, speichert oder überträgt, stellt sich die Frage der Verarbeitung personenbezogener Daten anders. Die Hausordnung zu Befestigungen an Gemeinschaftsflächen oder zu baulichen Veränderungen kann jedoch weiterhin gelten. Wenn eine Live-Ansicht oder die Übertragung in eine Cloud aktiviert ist, kann die Kamera nicht als bloße Attrappe betrachtet werden.

## Sources

- [Nationales Rechtsinformationszentrum – Datenschutzgesetz](https://www.law.go.kr/법령/개인정보보호법)
- [Nationales Rechtsinformationszentrum – Durchführungsverordnung zum Datenschutzgesetz](https://www.law.go.kr/법령/개인정보보호법시행령)
- [Nationales Rechtsinformationszentrum – Gesetz über die Verwaltung von Mehrfamilienhäusern](https://www.law.go.kr/법령/공동주택관리법)
- [Nationales Rechtsinformationszentrum – Durchführungsverordnung zum Gesetz über die Verwaltung von Mehrfamilienhäusern](https://www.law.go.kr/법령/공동주택관리법시행령)
- [Nationales Rechtsinformationszentrum – Durchführungsbestimmungen zum Gesetz über die Verwaltung von Mehrfamilienhäusern](https://www.law.go.kr/법령/공동주택관리법시행규칙)
- [Nationales Rechtsinformationszentrum – Gesetz zum Schutz des Kommunikationsgeheimnisses](https://www.law.go.kr/법령/통신비밀보호법)
- [Datenschutzkommission](https://www.pipc.go.kr/)

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