---
title: "Leitfaden zur Einrichtung und Verwaltung der 5 wichtigsten Google-Ads-Kampagnen"
locale: de
category: tutorial
category_name: "Tutorial"
translation_status: reviewed
license: cc_by
author: "injoys"
source_url: https://injoys.com/en/articles/google-ads-five-campaign-setup-guide
published_at: 2026-08-31T22:16:56+09:00
---

# Leitfaden zur Einrichtung und Verwaltung der 5 wichtigsten Google-Ads-Kampagnen

> Erläutert die Einrichtungsschritte und Unterschiede zwischen Such-, Video-, Performance Max-, Demand-Gen- und Displaykampagnen in Google Ads. Zudem werden häufige Fehler bei Standort, Sprache, Budget, Conversion-Tracking und Zielgruppensignalen korrigiert.

## Key Points

- Definieren Sie vor der Anzeigenerstellung zunächst wichtige Conversions wie Käufe, Anfragen und Registrierungen sowie deren Conversion-Werte und prüfen Sie auf Doppelzählungen.
- Legen Sie fest, ob die Kampagne aktuelle Kundennachfrage, die visuelle Nachfragegenerierung oder die kanalübergreifende Automatisierung übernehmen soll, und wählen Sie anschließend den Kampagnentyp.
- Prüfen Sie die Einstellungen für Standort, Sprache, Netzwerk, Geräte, Budget und Gebote und übernehmen Sie nicht einfach die Standardwerte.
- Konfigurieren Sie passend zum Kampagnentyp Keywords, Zielgruppensignale, Produktfeeds sowie Bild-, Video- und Text-Assets.
- Prüfen Sie nach der Veröffentlichung Daten zu Suchbegriffen, Platzierungen, Geräten und Conversion-Werten und testen Sie jeweils nur eine wichtige Variable.

Bei Google Ads-Kampagnen ist es wichtiger, **zu planen, welche Conversions das System lernen soll und auf welches Inventar das Budget verteilt werden soll**, als lediglich Werte auf dem Bildschirm einzugeben. Such-, Video-, Performance Max-, Demand Gen- und Displaykampagnen unterscheiden sich nicht nur hinsichtlich ihrer Werbeflächen, sondern auch bei den zu verwendenden Daten und Bewertungskennzahlen.

Dieser Leitfaden erläutert den praktischen Ablauf von den gemeinsamen Vorbereitungen für die fünf Kampagnentypen bis zur Optimierung nach der Veröffentlichung. Da sich die Benutzeroberfläche und die Menübezeichnungen von Google Ads je nach Kontotyp, Ziel, Land und Einführungsstand der Funktionen unterscheiden können, sollten Sie unmittelbar vor der Veröffentlichung auch die Zusammenfassung und die offizielle Hilfe prüfen.

## Schritt 1: Conversion-Tracking vor den Kampagnen vorbereiten

Automatische Gebotsstrategien optimieren anhand der im Konto erfassten Conversions. Wenn eine falsche Conversion als primäres Ziel festgelegt ist, kann sich das Budget trotz sorgfältiger Einrichtung auf unerwünschte Aktionen konzentrieren.

### So definieren Sie zentrale Conversions

| Geschäftsart | Mögliche primäre Conversions | Mögliche sekundäre Kennzahlen | Zu prüfende Werte |
|---|---|---|---|
| E-Commerce | Abgeschlossener Kauf | Warenkorb, Produktaufruf | Umsatz, Währung, Bestell-ID |
| Beratung·Lead-Erfassung | Qualifizierte Anfrage, abgeschlossene Buchung | Klick auf Telefonnummer, Beginn eines Formulars | Doppelte Anfragen, Lead-Qualität |
| Abonnementdienst | Kostenpflichtige Registrierung, Conversion nach Testphase | Anmeldung zur Testphase, Aufruf von Tarifen | Kundenwert, Kündigungsrate |
| Stationäres Geschäft | Buchung, verifizierter Anruf, Ladenverkauf | Routenplanung, Aufruf der Geschäftsseite | Verknüpfung von Offline-Conversions |

Die Einstellungen finden Sie im Allgemeinen unter `Tools oder Ziele > Conversions`. Prüfen Sie vor der Veröffentlichung die folgenden Punkte.

- Prüfen Sie, ob ein über das Google-Tag erfasster Kauf und ein aus GA4 importierter Kauf nicht gleichzeitig als primäre Conversions definiert sind.
- Übermitteln Sie bei Kauf-Conversions den tatsächlichen Zahlungsbetrag und die Währung.
- Wenn Sie eine Bestell-ID übermitteln können, reduzieren Sie damit doppelte Erfassungen durch Aktualisieren der Seite oder erneute Besuche.
- Trennen Sie Aktionen, die keine endgültigen Ergebnisse darstellen, wie Seitenaufrufe oder Schaltflächenklicks, bei Bedarf als sekundäre Conversions.
- Erfassen und verwenden Sie personenbezogene Daten und Werbedaten gemäß den geltenden Gesetzen, der Einwilligung der Nutzer sowie den Richtlinien von Google zu Customer Match und personalisierter Werbung.

> **Prüfpunkt auf dem Bildschirm:** Sehen Sie nicht nur den Namen des Ziels auf dem Bildschirm zur Kampagnenerstellung an, sondern klappen Sie es auf und prüfen Sie, welche Conversion-Aktionen darin enthalten sind.

## Schritt 2: Den zum Zweck passenden Kampagnentyp auswählen

Die fünf Kampagnentypen sind nicht vollständig untereinander austauschbar. Es ist sinnvoll, die Auswahl davon abhängig zu machen, ob Kunden bereits aktiv suchen, ob neue Nachfrage geschaffen werden muss und ob ein Produktfeed sowie ausreichende Conversion-Daten vorhanden sind.

| Kampagne | Hauptaufgabe | Wichtigste Werbeflächen | Geeignete Situationen | Zu beachten |
|---|---|---|---|---|
| Suche | Bereits geäußerte Nachfrage erfassen | Google-Suchergebnisse usw. | Gewinnung von Kunden, die per Keyword nach Produkten oder Dienstleistungen suchen | Verwaltung von Suchbegriffen und Trennung von Marken- und generischen Keywords sind wichtig |
| Video | Bekanntheit, Reichweite und Videoaufrufe fördern | YouTube und der festgelegte Umfang von Videopartnern | Vermittlung von Videobotschaften und Erhöhung der Reichweite | Bei conversionsorientierten Videokampagnen sollten auch Demand Gen und Performance Max verglichen werden |
| Performance Max | Conversions über mehrere Google-Kanäle maximieren | Suche, Shopping, YouTube, Display, Discover, Gmail, Maps usw. | Wenn Conversion-Tracking und Assets oder ein Produktfeed vorbereitet sind | Höherer Automatisierungsgrad statt Kontrolle über einzelne Kanäle |
| Demand Gen | Nachfrage und erneute Interaktionen mit visuellen Creatives fördern | YouTube, Shorts, Discover, Gmail und unterstütztes Displayinventar | Wenn neue potenzielle Kunden mit Bildern und Videos gewonnen werden sollen | Zielgruppensignale dürfen nicht als fest vorgegebene Zielgruppe missverstanden werden |
| Display | Reichweite mit Bannern, Remarketing sowie Ausrichtung auf Kontext/Placements | GDN-Inventar auf Websites, in Apps, auf YouTube usw. | Wenn eine große Reichweite oder bestimmte Placements benötigt werden | Apps, minderwertige Placements und unbeabsichtigte Ausweitungen müssen geprüft werden |

Die frühere conversionsorientierte Funktion „Video Action Campaign“ wurde dahingehend geändert, dass sie in Demand Gen integriert und dorthin migriert wird. Wenn im aktuellen Bildschirm keine Untertypen von Videokampagnen angezeigt werden oder die Funktionsstruktur abweicht, vergleichen Sie sie mit den Videoanzeigen von Demand Gen.

### Eine Kampagne ohne Zielvorhaben zu erstellen, ist nicht immer die richtige Antwort

Wenn Sie `Kampagne ohne Zielvorhaben erstellen` auswählen, können Sie den Typ und einige Einstellungen leichter direkt steuern. Das bedeutet jedoch nicht, dass eine zielbasierte Erstellung die Leistung beeinträchtigt. Wenn die Ziele korrekt eingerichtet sind, kann auch der geführte Ablauf verwendet werden.

Entscheidend ist nicht die Erstellungsweise, sondern die folgenden drei Punkte.

1. Enthält das Kampagnenziel keine falschen Conversion-Aktionen?
2. Wurden die benötigten Werbenetzwerke und Untertypen direkt geprüft?
3. Wurden die automatisch angewendeten Einstellungen vor der Veröffentlichung in der Zusammenfassung überprüft?

## Schritt 3: Gemeinsame Einstellungen aller Kampagnen prüfen

### Standort-Targeting

Öffnen Sie auf dem Bildschirm zur Kampagnenerstellung `Standorte` und legen Sie die Regionen fest, in denen Sie tatsächlich geschäftlich tätig sein können. Je nach Konto und Erstellungsablauf können empfohlene Regionen oder bestehende Einstellungen angezeigt werden. Daher lässt sich nicht pauschal behaupten, dass standardmäßig immer die ganze Welt ausgewählt ist. Sie müssen jedoch unbedingt prüfen, ob unbeabsichtigte Länder oder größere Regionen enthalten sind.

Bei den Standortoptionen gibt es im Allgemeinen Auswahlmöglichkeiten mit folgender Bedeutung.

- Nutzer, die sich in der betreffenden Region befinden oder sie regelmäßig besuchen
- Nutzer, die sich in der betreffenden Region befinden oder Interesse daran gezeigt haben

Für Unternehmen mit streng begrenzten Liefer-, Besuchs- oder Beratungsgebieten kann eine auf den tatsächlichen Standort ausgerichtete Option helfen, Streuverluste zu reduzieren. Bei Tourismus, Umzügen oder Nachfrage im Zusammenhang mit einem Immobilienwechsel kann es dagegen sinnvoll sein, auch Interessenssignale von Nutzern außerhalb der Region einzubeziehen.

### Spracheinstellungen

Das Sprach-Targeting basiert auf der Sprache der Benutzeroberfläche und verschiedenen Sprachsignalen. Es dient nicht dazu, die Nationalität direkt zu bestimmen. Wenn Sie nur koreanische Anzeigen und koreanische Landingpages verwenden, sollten Sie vorrangig Koreanisch prüfen. Für Unternehmen, bei denen koreanischsprachige Kunden mit einer englischen Benutzeroberfläche wichtig sind, kann eine zu enge Eingrenzung jedoch die Reichweite verringern.

### Budgetmethode

Ein `durchschnittliches Tagesbudget` bedeutet nicht, dass jeden Tag nur genau derselbe Betrag ausgegeben wird. An Tagen mit großen Trafficchancen kann mehr als das Tagesbudget ausgegeben werden. Das monatliche Abrechnungslimit muss in der offiziellen Hilfe von Google Ads geprüft werden. Ein Kampagnen-Gesamtbudget wird möglicherweise nur bei unterstützten Kampagnen und zeitlich begrenzten Schaltungen angezeigt.

In der Testphase lässt sich die folgende Vorgehensweise leicht verwalten.

- Trennen Sie das durchschnittliche Tagesbudget nach Kampagne.
- Führen Sie Markensuche und generische Suche als separate Kampagnen, damit sie sich nicht gegenseitig Budget entziehen.
- Prüfen Sie bei zeitlich begrenzten Kampagnen sowohl das Enddatum als auch, ob ein Gesamtbudget unterstützt wird.
- Bewerten Sie die Leistung nicht nur anhand der täglichen Ausgaben, sondern betrachten Sie die kumulierten monatlichen Kosten und den Conversion-Wert.

### Geräteeinstellungen

Der pauschale Ausschluss von TV-Bildschirmen oder Tablets ist keine allgemein gültige Lösung. Auf Geräten, auf denen direkte Käufe oder das Ausfüllen langer Formulare schwierig sind, kann die Effizienz geringer sein. TV-Impressionen können jedoch auch indirekt zu Conversions über die Suche oder Mobilgeräte beitragen.

Ein Ausschluss vor der Schaltung ist angemessen, wenn die Landingpage auf einem bestimmten Gerät nicht funktioniert oder die Zielaktion auf diesem Gerät nicht abgeschlossen werden kann. Andernfalls sollten Sie zunächst Kosten, direkte Conversions und geräteübergreifende Leistung nach Gerät prüfen und anschließend Anpassungen vornehmen. Je nach Kampagnentyp können Gebotsanpassungen für Geräte oder der Umfang von Ausschlüssen begrenzt sein.

## Schritt 4: Die 5 Kampagnentypen jeweils einrichten

### Suchkampagnen einrichten

Der übliche Pfad auf der Benutzeroberfläche lautet `Kampagnen > Neue Kampagne > Suche`.

1. Wählen Sie Conversion-Ziele aus, die mit dem tatsächlichen Zweck wie Verkäufen oder Leads verknüpft sind.
2. Prüfen Sie, ob das Suchnetzwerk und Suchnetzwerk-Partner einbezogen sind.
3. Wenn Sie die anfängliche Leistung klar unterscheiden möchten, trennen Sie die Erweiterung auf das Displaynetzwerk in eine eigene Kampagne.
4. Legen Sie Standorte, Sprachen, Budget und Gebotsstrategie fest.
5. Fassen Sie Keywords mit eng zusammenhängenden Themen und Landingpages in Anzeigengruppen zusammen.
6. Fügen Sie responsive Suchanzeigen sowie Assets wie Sitelinks, Zusatzinformationen und strukturierte Snippets hinzu.

#### Marken- und generische Keywords trennen

- **Markenkampagne:** Suchanfragen von Personen, die die Marke bereits kennen, etwa nach dem Unternehmensnamen, Produktnamen oder eindeutigen Dienstleistungsnamen
- **Generische Kampagne:** Suchanfragen, die neue Nachfrage nach Produktkategorien, Problemen, Vergleichen oder Empfehlungen erfassen

Durch die Trennung dieser beiden Gruppen wird verhindert, dass die hohe Conversion-Rate der Markensuche die Leistung generischer Keywords verdeckt. Außerdem lassen sich Budget und Ziel-ROAS separat verwalten.

#### Keyword-Optionen richtig verstehen

„Genau passend“ bedeutet nicht, dass Anzeigen nur dann ausgeliefert werden, wenn die Eingabe buchstabengetreu mit dem Begriff übereinstimmt. Es können nahe Varianten sowie identische oder ähnliche Suchabsichten einbezogen werden. Auch „Passende Wortgruppe“ und „Weitgehend passend“ nutzen eher Bedeutungs- und Absichtssignale als einfache Regeln zur Zeichenfolge.

„Weitgehend passend“ lässt sich gut bewerten, wenn zugleich ausreichende Conversion-Daten, korrekte Conversion-Werte, intelligente automatische Gebotsstrategien und eine Prüfung der Suchbegriffe vorhanden sind. Bei kleinem Budget oder unzureichenden anfänglichen Daten sollten Sie mit einer engeren Keyword-Gruppe beginnen und die auszuschließenden Keywords im Suchbegriffsbericht kontinuierlich ergänzen.

#### Keyword-Planer verwenden

Der übliche Pfad lautet `Tools > Planung > Keyword-Planer`. Wenn Sie repräsentative Keywords oder eine Website eingeben, können Sie zugehörige Ideen, Suchvolumenspannen, Wettbewerbsintensität und Gebotsschätzungen prüfen. Da Schätzungen keine zukünftige Leistung garantieren, müssen Sie zugleich die Kaufabsicht der Keywords und die tatsächlichen Suchbegriffsdaten bewerten.

### Videokampagnen einrichten

Der übliche Pfad auf der Benutzeroberfläche lautet `Kampagnen > Neue Kampagne > Video`. Die Auswahlmöglichkeiten können je nach den im aktuellen Konto angebotenen Zielen und Untertypen variieren.

1. Legen Sie das direkte Kampagnenziel fest, etwa Reichweite, Bekanntheit oder Videoaufrufe.
2. Wählen Sie die Gebotsmethode und das Anzeigenformat.
3. Prüfen Sie Standorte, Sprachen, auszuschließende Inhalte und Geräteeinstellungen.
4. Verknüpfen Sie die URL eines auf YouTube hochgeladenen Videos.
5. Geben Sie die auf dem Bildschirm verlangten Elemente wie finale URL, angezeigte URL, CTA und Anzeigentitel ein.

Wenn Käufe oder Anfragen das endgültige Ziel sind, sollten Sie nicht ausschließlich auf Kampagnen für Videoaufrufe setzen, sondern diese mit Demand Gen oder Performance Max vergleichen. Wenn Sie genügend Text und CTAs in die Videoanzeige eingeben, kann sie mehr Formate abdecken. Es ist jedoch nicht korrekt, dies als dasselbe Konzept wie den Qualitätsfaktor von Suchanzeigen zu beschreiben.

Beginnen Sie bei Zielgruppen mit Signalen, die direkt mit dem Produkt zusammenhängen. Wenn zu viele nicht zusammenhängende Interessen in einer Anzeigengruppe vermischt werden, lässt sich nur schwer erkennen, welche Zielgruppe reagiert hat. Wichtiger als eine feste Anzahl ist, ob die Segmente dieselbe Botschaft und Kaufabsicht teilen.

### Performance Max-Kampagnen einrichten

Der übliche Pfad auf der Benutzeroberfläche lautet `Kampagnen > Neue Kampagne > Performance Max`.

1. Prüfen Sie die primären Conversion-Ziele wie Käufe, Leads oder Offline-Verkäufe.
2. Verknüpfen Sie im E-Commerce das Merchant Center-Konto und den Produktfeed.
3. Legen Sie Standorte, Sprachen, Budget und eine auf den Conversion-Wert ausgerichtete Gebotsstrategie fest.
4. Strukturieren Sie Asset-Gruppen nach Produktgruppe oder Botschaft.
5. Bereiten Sie Texte, Logos, Bilder im Quer-, Quadrat- und Hochformat sowie Videos vor.
6. Prüfen Sie Zielgruppensignale, Suchthemen, URL-Erweiterungen und markenbezogene Einstellungen.

#### Zielgruppensignale sind kein erzwungenes Targeting

Die Zielgruppensignale von Performance Max sind ein Ausgangspunkt, den das automatisierte System beim anfänglichen Lernen berücksichtigt. Sie unterscheiden sich vom üblichen harten Targeting, bei dem Anzeigen auf die eingegebenen Nutzer beschränkt werden. Das Hinzufügen einer Liste von Warenkorbabbrechern bedeutet daher nicht, dass die Kampagne ausschließlich diesen Nutzern angezeigt wird.

Beim Ziel zur Neukundengewinnung gibt es eine Methode, bei der Neukunden ein höherer Wert als Bestandskunden zugewiesen wird, sowie – sofern im Konto verfügbar – einen auf Neukunden ausgerichteten Modus. Wenn Umfang der Kundenliste und Genauigkeit der Neukundenerkennung nicht geprüft werden, können Bestandskunden fälschlicherweise als Neukunden bewertet werden.

#### Produktfeeds und Assets verwalten

Die Qualität des Feeds, darunter Produktname, Bild, Preis, Bestand und Identifikatoren, beeinflusst die Auslieferung und Diagnose im Shopping-Inventar. Ausverkaufte Produkte oder aufgrund von Richtlinienverstößen abgelehnte Produkte können nicht beworben werden. Bei Assets sollten Sie nicht nur die erforderliche Anzahl von Formaten bereitstellen, sondern auch das Wertversprechen und die Landingpage jeder Produktgruppe aufeinander abstimmen.

### Demand Gen-Kampagnen einrichten

Der übliche Pfad auf der Benutzeroberfläche lautet `Kampagnen > Neue Kampagne > Demand Gen`.

1. Wählen Sie Conversions oder ein von der Kampagne unterstütztes Ziel aus.
2. Wenn eine Kanalauswahl angeboten wird, prüfen Sie den einbezogenen Umfang von YouTube, Shorts, Discover, Gmail und Displayinventar.
3. Stellen Sie Zielgruppen wie Kundenlisten, Websitebesucher und benutzerdefinierte Segmente zusammen.
4. Wählen Sie ein Format mit einem einzelnen Bild, einem Karussell, einem Video oder einem Produktfeed aus.
5. Bereiten Sie Creatives und Texte im Quer-, Quadrat- und Hochformat passend zu den Werbeflächen vor.

Wenn alle drei Bildformate vorhanden sind, können mehr Werbeflächen und Formate abgedeckt werden. Das bedeutet jedoch nicht, dass alle drei Seitenverhältnisse in jedem Anzeigenformat stets rechtlich oder technisch vorgeschrieben sind. Prüfen Sie die Mindestanforderungen und empfohlenen Formate auf dem tatsächlichen Upload-Bildschirm.

Wenn die Funktion für ähnliche Segmente im Konto verfügbar ist, kann eine eigene Kundenliste als Ausgangspunkt dienen, um potenzielle Kunden mit ähnlichen Merkmalen zu finden. Die Auswahlmöglichkeiten können je nach Verfügbarkeit der Funktion, Listengröße und Richtlinienkonformität variieren. Die Qualität der ursprünglichen Kundenliste ist dabei wichtig.

### Displaykampagnen einrichten

Der übliche Pfad auf der Benutzeroberfläche lautet `Kampagnen > Neue Kampagne > Display`.

1. Legen Sie die Aufgabe fest, etwa Reichweite, Remarketing oder Conversions.
2. Konfigurieren Sie Standorte, Sprachen, Budget, Gebote und auszuschließende Inhalte.
3. Wählen Sie je nach Bedarf Zielgruppen, Themen, Keywords oder Placements aus.
4. Geben Sie in responsive Displayanzeigen Bilder, Logos, Titel, lange Titel, Beschreibungen und die finale URL ein.
5. Prüfen Sie nach der Veröffentlichung die tatsächlichen Placements auf Websites, in Apps, auf YouTube usw.

#### Häufige Missverständnisse beim präzisen Targeting

- Wenn Sie die URL eines Wettbewerbers in ein benutzerdefiniertes Segment eingeben, richten Sie das Targeting nicht direkt ausschließlich auf Besucher der Website dieses Wettbewerbers aus. Google kann die eingegebenen Informationen nutzen, um zugehörige Interessens- und Absichtssignale zu finden.
- Die Eingabe eines bestimmten App-Namens in ein benutzerdefiniertes Segment ist nicht dasselbe wie das verbindliche Targeting ausschließlich auf Nutzer dieser App.
- Wenn eine bestimmte Website, App, App-Kategorie oder ein YouTube-Kanal als Placement festgelegt wird, wird ausgewählt, dass die Anzeige an diesem Ort erscheinen soll. Diese Funktion dient nicht dazu, sämtliche anderen Internetaktivitäten der Nutzer dieses Placements zu verfolgen.
- Das Targeting nach Haushaltseinkommen ist hinsichtlich der verfügbaren Länder und des Datenumfangs eingeschränkt, und es gibt Nutzer mit dem Status `Unbekannt`. Auch bei hochpreisigen Dienstleistungen darf die Kaufwahrscheinlichkeit nicht allein aus der Einkommensgruppe abgeleitet werden.

Responsive Displayanzeigen kombinieren die eingegebenen Bilder und Texte in verschiedenen Größen und Zusammenstellungen. Bei der automatischen Kombination können Texte abgeschnitten oder zentrale Motive eines Bildes verdeckt werden. Prüfen Sie deshalb die wichtigsten Formate in der Vorschau.

## Schritt 5: Vor der Veröffentlichung prüfen und anhand von Daten optimieren

### Checkliste vor der Veröffentlichung

- [ ] Primäre und sekundäre Conversions sind voneinander getrennt.
- [ ] Kaufbetrag·Währung oder Lead-Wert werden korrekt übermittelt.
- [ ] Standorte und Standortoptionen entsprechen dem tatsächlichen Geschäftsgebiet.
- [ ] Es wurde geprüft, ob wichtige Kunden durch Spracheinschränkungen ausgeschlossen werden.
- [ ] Einstellungen zur Erweiterung auf Suche, Partner, Display usw. wurden geprüft.
- [ ] Durchschnittliches Tagesbudget und Enddatum wurden geprüft.
- [ ] Die Landingpage wurde auf Mobilgeräten, PCs, Tablets und TVs getestet.
- [ ] Finale URL, Telefonnummer und Anfrageformular funktionieren ordnungsgemäß.
- [ ] Preise, Vorteile und Bedingungen in Anzeigentext und Landingpage stimmen überein.
- [ ] Erforderliche Einwilligungen und Richtlinien für die Verwendung von Remarketing und Kundenlisten wurden geprüft.

### Prioritäre Kennzahlen nach Kampagne

| Kampagne | Zuerst zu betrachtende Kennzahlen | Zusätzlich zu prüfende Diagnosekennzahlen |
|---|---|---|
| Suche | Conversions, Kosten pro Conversion, Conversion-Wert, ROAS | Suchbegriffe, Anteil an möglichen Impressionen, Kosten nach Keyword |
| Video | Reichweite·Aufrufe·Conversions entsprechend dem Ziel | Wiedergaberate, Häufigkeit, Geräte, Zielgruppen |
| Performance Max | Conversion-Wert, ROAS, Neukundenleistung | Asset-Gruppen, Produktstatus, Suchkategorien·Insights |
| Demand Gen | Conversions, Kosten pro Conversion, Interaktionsleistung | Creative-Formate, Kanäle, Zielgruppen, Häufigkeit |
| Display | Kennzahlen für Conversion- oder Reichweitenziele | Placements, Apps, Häufigkeit, Geräte, Creative-Kombinationen |

### Grundsätze für eine sichere Optimierung

1. Berücksichtigen Sie Conversion-Verzögerungen und nehmen Sie keine umfangreichen Änderungen vor, bevor die Daten eingegangen sind.
2. Ändern Sie nicht gleichzeitig Budget, Gebote, Zielgruppen und Creatives.
3. Wenden Sie automatische Empfehlungen erst an, nachdem Sie die Kontoziele und Rentabilität geprüft haben.
4. Wenn die Klickrate hoch ist, aber keine Käufe oder qualifizierten Anfragen entstehen, prüfen Sie Suchbegriffe und Landingpage.
5. Bewerten Sie Lead-Kampagnen nicht nur anhand der Conversion-Zahl der Werbeplattform, sondern importieren Sie tatsächliche Beratungskontakte und die Qualität von Vertragsabschlüssen zurück und beziehen Sie sie in die Bewertung ein.

## Häufig übersehene Mess- und Datenqualität bei allen Kampagnen

Ein in Vergleichen von Kampagnentypen häufig ausgelassener Punkt ist, dass **Datendefinitionen die Interpretation der Leistung stärker verzerren können als der Anzeigentyp**. Wenn dieselbe Bestellung doppelt erfasst oder jede Spam-Anfrage als erfolgreiche Conversion übermittelt wird, kann die automatische Gebotsstrategie versuchen, mehr dieser falschen Signale zu gewinnen.

Richten Sie daher auch die folgenden Prozesse für das Datenmanagement ein.

- Dokumentieren Sie die verantwortliche Person und die Definition jeder Conversion-Aktion.
- Entwickeln Sie ein Identifikationssystem, mit dem sich Anzeigenklicks bis zum tatsächlichen Umsatz oder qualifizierten Lead verknüpfen lassen.
- Prüfen Sie, ob Stornierungen, Erstattungen und doppelte Bestellungen berücksichtigt werden können.
- Verwalten Sie UTM und automatisches Tagging entsprechend den Anforderungen des Analysetools.
- Halten Sie Kundenlisten aktuell und prüfen Sie die Grundlage der Datenerfassung sowie die Aufbewahrungsrichtlinien.
- Gleichen Sie Plattformberichte regelmäßig mit den Zahlen des Zahlungssystems oder CRM ab.

Die Automatisierung von Google Ads kann unzureichende Creatives oder ungenaue Conversion-Definitionen nicht selbstständig korrigieren. Die Erstellung einer Kampagne ist nur der Anfang. Erst durch die Verknüpfung von Geschäftsdaten und Werbedaten lässt sich die tatsächliche Rentabilität beurteilen.

## FAQ

### Mit welcher Kampagne sollten Einsteiger bei Google Ads am besten beginnen?
Wenn Kunden nach den Produkten oder Dienstleistungen eines Unternehmens suchen, lässt sich mit einer Suchkampagne die Nachfrage und die verwendeten Suchbegriffe leicht ermitteln. Wenn im E-Commerce ein Produktfeed und genaue Kaufwerte verfügbar sind, kann zusätzlich Performance Max getestet werden. Wenn mit visuellen Werbemitteln neue Nachfrage geschaffen werden soll, bietet sich ein Vergleich mit Demand Gen an.

### Muss unbedingt „Kampagne ohne Zielvorhaben erstellen“ ausgewählt werden?
Das ist nicht zwingend erforderlich. Bei dieser Methode lassen sich Kampagnentyp und Detaileinstellungen bequem direkt überprüfen, doch auch die zielvorhabenbasierte Erstellung kann genutzt werden, sofern die Conversion-Ziele und Netzwerkeinstellungen korrekt sind. Unabhängig vom gewählten Weg ist es entscheidend, vor der Veröffentlichung die Zusammenfassungsseite zu prüfen.

### Warum werden in Suchkampagnen Marken-Keywords und allgemeine Keywords getrennt?
Bei Markensuchanfragen kennen viele Nutzer das Unternehmen bereits, weshalb die Conversion-Rate höher ausfallen kann als bei allgemeinen Suchanfragen. Durch die Trennung in eine eigene Kampagne lässt sich vermeiden, dass die Markenleistung die Leistung bei der Gewinnung neuer Nachfrage überdeckt. Zudem können Budget, Gebotsziele und Suchbegriffe unabhängig voneinander verwaltet werden.

### Werden bei der Keyword-Option „Genau passend“ Anzeigen nur dann ausgeliefert, wenn die Schreibweise exakt mit dem Keyword übereinstimmt?
Nein. Auch die Keyword-Option „Genau passend“ kann nahe Varianten sowie identische oder ähnliche Suchintentionen umfassen. Um unnötige Auslieferungen zu reduzieren, sollte man sich nicht allein auf die Keyword-Option verlassen, sondern den Bericht zu tatsächlichen Suchbegriffen prüfen und auszuschließende Keywords verwalten.

### Schränken Zielgruppensignale bei Performance Max die Zielgruppe ein?
Im Allgemeinen dienen Zielgruppensignale dem automatisierten System als Anhaltspunkte zu Beginn des Lernprozesses und sind kein hartes Targeting, das die Auslieferung ausschließlich auf diese Nutzer beschränkt. Wenn die Kampagne nur auf bestehende Kunden oder Warenkorbabbrecher ausgerichtet werden soll, müssen die Bedingungen des Kampagnenziels und der verfügbaren Funktionen zur Kundengewinnung und -bindung gesondert geprüft werden.

### Kann ich Anzeigen für Besucher der Website eines Mitbewerbers schalten, wenn ich dessen URL eingebe?
Wenn die URL eines Mitbewerbers in ein benutzerdefiniertes Segment eingegeben wird, bedeutet das nicht, dass ausschließlich tatsächliche Besucher dieser Website direkt angesprochen werden. Die URL kann als Signal verwendet werden, um potenzielle Kunden mit entsprechenden Interessen und Kaufabsichten zu finden, und darf daher nicht als bestätigte Besucherliste interpretiert werden.

### Was sollte ich für YouTube-Conversion-Anzeigen verwenden: eine Videokampagne oder Demand Gen?
Wenn Bekanntheit, Reichweite oder Videoaufrufe das direkte Ziel sind, kann eine Videokampagne geeignet sein. Wenn Käufe oder Leads das Ziel sind, sollten Demand Gen, das YouTube und andere visuelle Werbeflächen gemeinsam nutzt, und Performance Max, das mehrere Kanäle automatisiert, miteinander verglichen werden. Prüfen Sie außerdem die neuesten in Ihrem Konto verfügbaren Untertypen.

### Sollten TV- und Tablet-Geräte von Anfang an ausgeschlossen werden?
Ein pauschaler Ausschluss ist nicht erforderlich. Wenn die gewünschte Aktion auf dem jeweiligen Gerät nicht abgeschlossen werden kann oder die Landingpage dort nicht funktioniert, kann ein Ausschluss erwogen werden. Andernfalls ist es sicherer, zunächst die direkten Conversions nach Gerät und die geräteübergreifenden Effekte zu prüfen und anschließend zu entscheiden.

### Wird bei Festlegung eines durchschnittlichen Tagesbudgets jeden Tag derselbe Betrag ausgegeben?
Nein. Je nach Werbemöglichkeiten kann an bestimmten Tagen mehr oder weniger als das durchschnittliche Tagesbudget ausgegeben werden. Da das monatliche Abrechnungslimit je nach Zeitraum und Budgetänderungen variieren kann, sollte die Berechnungsmethode in der offiziellen Google Ads-Hilfe geprüft werden.

### Sollten die Einstellungen sofort geändert werden, wenn die Leistung direkt nach der Veröffentlichung der Anzeigen niedrig ist?
Wenn mehrere Einstellungen sofort geändert werden, ohne Conversion-Verzögerungen und die Lernphase automatischer Gebotsstrategien zu berücksichtigen, lässt sich die Ursache nur schwer ermitteln. Sofern kein dringendes Problem wie ein Trackingfehler oder übermäßige Ausgaben vorliegt, sollten zunächst die Daten geprüft und anschließend jeweils nur eine wesentliche Variable aus den Bereichen Budget, Gebote, Targeting oder Werbemittel geändert werden.

## Sources

- [Hilfe bei der Auswahl des Google Ads-Kampagnentyps](https://support.google.com/google-ads/answer/2567043?hl=ko)
- [Hilfe beim Einrichten des Website-Conversion-Trackings in Google Ads](https://support.google.com/google-ads/answer/6095821?hl=ko)
- [Hilfe zu Keyword-Übereinstimmungstypen in Google Ads](https://support.google.com/google-ads/answer/7478529?hl=ko)
- [Leitfaden zu Google Ads-Kampagnen für maximale Performance](https://support.google.com/google-ads/answer/10724817?hl=ko)
- [Leitfaden zu Google Ads-Demand-Gen-Kampagnen](https://support.google.com/google-ads/answer/13695777?hl=ko)
- [Leitfaden zu benutzerdefinierten Segmenten in Google Ads](https://support.google.com/google-ads/answer/9805516?hl=ko)
- [Leitfaden zum durchschnittlichen Tagesbudget und Ausgabenlimit in Google Ads](https://support.google.com/google-ads/answer/2375423?hl=ko)
- [Leitfaden zum Einwilligungsmodus der Google-Tag-Plattform](https://developers.google.com/tag-platform/security/guides/consent)

## Images

![Frau prüft ein Laptop-Dashboard zwischen Kleidung und Versandkartons](https://injoys.com/rails/active_storage/blobs/proxy/eyJfcmFpbHMiOnsiZGF0YSI6MTM1NzEsInB1ciI6ImJsb2JfaWQifX0=--c46b7a77bc891d26ca80d42b22c4ef704ec58e75/ai-efa160fc.webp)
![Werbe-Dashboard mit Leistungsdiagrammen und Conversion-Funnel für fünf Kampagnentypen](https://injoys.com/rails/active_storage/blobs/proxy/eyJfcmFpbHMiOnsiZGF0YSI6MTM1NzcsInB1ciI6ImJsb2JfaWQifX0=--5e8e2249b21da65cbcbb90975fe5a093b6dc7ca9/ai-8f50d39b.webp)