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title: "Umsatzsteuererklärung im Juli 2026: Frist, Betroffene und Verfahren im Überblick"
locale: de
category: policy_guide
category_name: "Programme \u0026 Leistungen"
translation_status: reviewed
license: cc_by
author: "injoys"
source_url: https://injoys.com/en/articles/2026-july-korea-vat-filing-guide
published_at: 2026-07-18T13:55:32+09:00
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# Umsatzsteuererklärung im Juli 2026: Frist, Betroffene und Verfahren im Überblick

> Die Umsatzsteuererklärung und -zahlung für Juli 2026 müssen grundsätzlich zwischen dem 1. und dem 25. Juli erfolgen. Da der 25. Juli 2026 jedoch ein Samstag ist, können sie bis Montag, den 27. Juli, erledigt werden. Unternehmen in der Rechtsform einer juristischen Person, regulär besteuerte Einzelunternehmer und bestimmte vereinfacht besteuerte Unternehmer sollten vorab prüfen, ob sie erklärungspflichtig sind, welche Umsatz- und Einkaufsdaten vorliegen und welche geänderten Vorschriften zu Strafzuschlägen gelten.

## Key Points

- Die Frist für die Umsatzsteuererklärung und -zahlung im Juli 2026 läuft vom 1. Juli 2026 bis zum 27. Juli 2026.
- Erklärungspflichtig sind Unternehmen in der Rechtsform einer juristischen Person, regulär besteuerte Einzelunternehmer, vereinfacht besteuerte Unternehmer, die im ersten Halbjahr 2026 Steuerrechnungen ausgestellt haben, sowie Unternehmer, die zum 1. Juli 2026 in die reguläre Besteuerung überführt wurden.
- Zu beachten sind die Änderungen für 2026, darunter höhere Strafzuschläge im Zusammenhang mit fingierten oder falschen Steuerrechnungen, die Pflicht zur Einreichung einer Aufstellung der Bareinnahmen bei der Erstellung von Medieninhalten und verstärkte Kontrollen von Unternehmern, die unter fremdem Namen tätig sind.
- Wer vor der Umsatzsteuererklärung die Umsatzsteuer auf Verkäufe, die Vorsteuer, abzugsfähige Aufwendungen sowie Daten zu elektronischen Steuerrechnungen, Kartenumsätzen und Barzahlungsbelegen abgleicht, kann das Risiko von Fehlern und Strafzuschlägen verringern.
- Da die Erklärungspflicht und die detaillierten Anwendungskriterien je nach Unternehmertyp und Branche variieren können, empfiehlt sich eine abschließende Prüfung über Hometax der nationalen Steuerbehörde und durch einen Steuerberater.

## Überblick

Im Juli 2026 müssen die Umsatzsteuererklärungen für die im ersten Halbjahr 2026 getätigten Umsätze eingereicht und die entsprechenden Beträge entrichtet werden. Unternehmer berechnen die zu zahlende Steuer, indem sie von der Umsatzsteuer auf ihre Umsätze die in betrieblich veranlassten Einkäufen enthaltene Vorsteuer abziehen. Ist die abzugsfähige Vorsteuer dagegen höher als die Umsatzsteuer auf die Umsätze, kann sich eine Erstattung ergeben.

Bei dieser Erklärung sind insbesondere die Erklärungsfrist, die erklärungspflichtigen Personen, eine etwaige außerordentliche Erklärungspflicht für Kleinunternehmer, die verschärften Zuschläge im Zusammenhang mit Steuerrechnungen sowie die Pflicht von Medienschaffenden zur Einreichung einer Aufstellung über Barumsätze zu prüfen. Dieser Artikel ist eine praxisorientierte Checkliste für inländische Unternehmer, die ihre Umsatzsteuererklärung für Juli 2026 vorbereiten.

## Zeitraum für die Umsatzsteuererklärung und -zahlung im Juli 2026

| Kategorie | Inhalt |
|---|---|
| Erklärungs- und Zahlungszeitraum | Mittwoch, 1. Juli 2026 bis Montag, 27. Juli 2026 |
| Regulärer Stichtag | 25. Juli 2026 |
| Tatsächlicher Stichtag im Jahr 2026 | Da der 25. Juli 2026 ein Samstag ist, ist die Abgabe bis Montag, 27. Juli, möglich |
| Art der Abgabe | Elektronische Erklärung über Hometax der koreanischen Steuerbehörde, Abgabe durch einen Steuerbevollmächtigten, persönliche Abgabe beim zuständigen Finanzamt usw. |

Fällt der Stichtag für die Umsatzsteuererklärung auf einen Samstag, Feiertag oder Ähnliches, wird die Frist in der Regel bis zum nächsten Geschäftstag verlängert. Da der 25. Juli 2026 ein Samstag ist, ist es in der Praxis entscheidend, Montag, den 27. Juli, als Stichtag für die Erklärung und Zahlung im Juli 2026 anzusehen.

Angesichts möglicher Verzögerungen beim Zugriff auf das elektronische Erklärungssystem, fehlender Unterlagen oder Problemen mit Zahlungslimits empfiehlt es sich jedoch, die Erklärung mindestens einige Tage vor dem Stichtag zu erstellen und die Zahlungsmethode zu prüfen.

## Erklärungspflichtige im Juli 2026

Wer im Juli 2026 eine Umsatzsteuererklärung abgeben muss, hängt von der Art des Unternehmens und dem Besteuerungszeitraum ab.

| Betroffene | Erklärung erforderlich | Wesentliche Prüfpunkte |
|---|---:|---|
| Juristische Personen | Erklärungspflichtig | Grundsätzlich unterliegen sie der abschließenden Erklärung für den ersten Besteuerungszeitraum 2026. Je nachdem, ob eine vorläufige Erklärung abgegeben wurde, muss der erklärungspflichtige Zeitraum geprüft werden. |
| Einzelunternehmer mit Regelbesteuerung | Erklärungspflichtig | Erklärt werden die Umsätze vom 1. Januar bis zum 30. Juni 2026. |
| Kleinunternehmer, die im ersten Halbjahr 2026 Steuerrechnungen ausgestellt haben | Möglicherweise erklärungspflichtig | Kleinunternehmer geben grundsätzlich einmal jährlich eine Erklärung ab, können jedoch bei bestimmten Umständen wie der Ausstellung von Steuerrechnungen im Juli erklärungspflichtig sein. |
| Unternehmer, die zum 1. Juli 2026 von der Kleinunternehmer- zur Regelbesteuerung gewechselt sind | Möglicherweise erklärungspflichtig | Für den Besteuerungszeitraum vor dem Wechsel kann eine Abrechnungserklärung erforderlich sein. |
| Steuerbefreite Unternehmer | Grundsätzlich nicht umsatzsteuererklärungspflichtig | Es muss gesondert geprüft werden, ob umsatzsteuerpflichtige Umsätze vorliegen. |

Ob eine Erklärungspflicht besteht, kann je nach Branche, Besteuerungsart, Ausstellung von Steuerrechnungen und Wechsel der Besteuerungsart variieren. Die Hinweise zur Erklärung und die Unternehmensstammdaten in Hometax der koreanischen Steuerbehörde müssen unbedingt geprüft werden.

## Berechnungsstruktur der Umsatzsteuer

Die grundlegende Berechnungsstruktur der Umsatzsteuer ist vergleichsweise einfach.

```text
Zu zahlende Steuer = Umsatzsteuer - Vorsteuer - Abzugs- und Ermäßigungsbeträge + Zuschläge
```

### Umsatzsteuer

Die Umsatzsteuer ist die Steuer, die ein Unternehmer bei der Lieferung von Waren oder der Erbringung von Dienstleistungen von Geschäftspartnern oder Verbrauchern erhält. Zu prüfen ist die Summe aus elektronischen Steuerrechnungen, Kreditkartenumsätzen, Umsätzen mit Barzahlungsbelegen, Barumsätzen, Umsätzen über Liefer-Apps und Plattformen, Umsätzen aus Online-Shops usw.

### Vorsteuer

Die Vorsteuer ist die Umsatzsteuer, die in den für den Geschäftsbetrieb getätigten Ausgaben enthalten ist. Für einen Vorsteuerabzug müssen die Ausgaben betrieblich veranlasst sein, durch ordnungsgemäße Belege nachgewiesen werden und dürfen keinem gesetzlichen Abzugsverbot unterliegen.

### Typische schwer abzugsfähige Posten

Bei den folgenden Posten kann der Abzug trotz tatsächlicher Zahlung eingeschränkt sein.

- Private Ausgaben ohne unmittelbaren Bezug zum Unternehmen
- Bewirtungs- und Repräsentationskosten, die nach den gesetzlichen Vorschriften vom Abzug ausgeschlossen sind
- Vorsteuer im Zusammenhang mit dem Kauf, der Anmietung und dem Unterhalt kleiner, nicht betrieblich genutzter Personenkraftwagen
- Vorsteuer im Zusammenhang mit steuerbefreiten Geschäftstätigkeiten
- Ausgaben ohne ordnungsgemäße Belege wie Steuerrechnungen oder mit unrichtig ausgestellten Belegen

## Wichtige Prüfpunkte zu den Umsatzsteueränderungen im Jahr 2026

Nach den bereitgestellten Hinweisen zur Erklärung für 2026 müssen die folgenden Änderungen vor der Abgabe unbedingt geprüft werden. Da die tatsächliche Anwendbarkeit je nach Situation des Unternehmers, Inkrafttretensdatum und Einzelvoraussetzungen variieren kann, müssen vor der endgültigen Abgabe sowohl die Hinweise der koreanischen Steuerbehörde als auch die Änderungen des Steuerrechts geprüft werden.

| Änderung | Wesentlicher Inhalt | Betroffene Unternehmer |
|---|---|---|
| Erhöhung des Zuschlagssatzes für fingierte und falsche Steuerrechnungen | Der entsprechende Zuschlagssatz wurde den Hinweisen zufolge von 3% auf 4% erhöht | Alle Unternehmer, die viele Steuerrechnungen ausstellen oder erhalten |
| Pflicht von Medienschaffenden zur Einreichung einer Aufstellung über Barumsätze | Die Pflicht von YouTubern, Creatorn und anderen Medienschaffenden zur Einreichung einer Aufstellung über Barumsätze muss geprüft werden | YouTuber, Streamer, Creator und Unternehmen mit Bezug zu MCN |
| Verschärfte Kontrollen gegen Unternehmen unter fremdem Namen | Verschärfte Prüfung von Strukturen, bei denen der tatsächliche Unternehmer und der Namensinhaber nicht identisch sind | Unternehmen unter dem Namen von Familienangehörigen oder Bekannten sowie gemeinschaftlich betriebene Unternehmen |
| Einführung einer Obergrenze für den fiktiven Vorsteuerabzug bei Gebrauchtwagen | Die ab dem 1. Juli 2026 geltenden Obergrenzen müssen geprüft werden | Gebrauchtwagenhandel und verwandte Branchen |

### Bedeutung der verschärften Zuschläge für Steuerrechnungen

Fingierte oder falsche Steuerrechnungen sind Steuerrechnungen, die ohne tatsächliches Geschäft oder mit vom tatsächlichen Geschäft abweichenden Angaben ausgestellt wurden. Solche Unterlagen können zur Versagung des Vorsteuerabzugs, zu Zuschlägen und zu einem erhöhten Prüfungsrisiko führen.

Vor der Abgabe ist Folgendes zu prüfen:

- Ob tatsächlich ein Geschäft stattgefunden hat
- Ob Lieferant und Leistungsempfänger korrekt angegeben sind
- Ob Lieferwert und Steuerbetrag mit dem Vertrag, den Zahlungseingängen und den Transaktionsaufstellungen übereinstimmen
- Ob es sich nicht um ein Geschäft mit einem abgemeldeten oder unter fremdem Namen geführten Unternehmen handelt
- Ob Ausstellungs- und Übermittlungsdatum der elektronischen Steuerrechnung ordnungsgemäß sind

### Hinweise für Medienschaffende

YouTuber, Creator, Streamer und andere Medienschaffende erzielen Einkünfte in vielfältiger Form, darunter Werbeeinnahmen, Spenden, Sponsoringvergütungen, Unterrichtshonorare, Einnahmen aus dem Verkauf von Inhalten und Plattformabrechnungen. Besteht eine Pflicht zur Einreichung einer Aufstellung über Barumsätze, dürfen nicht lediglich die Kontoeingänge betrachtet werden; vielmehr müssen die Umsätze nach ihrer Art geordnet werden.

Folgende Unterlagen sind zu prüfen:

- Plattformabrechnungen
- Werbe- und Sponsoringverträge
- Angaben zu ausgestellten Steuerrechnungen und Rechnungen
- Angaben zu ausgestellten Barzahlungsbelegen
- Fremdwährungseingänge und Unterlagen zu den angewandten Wechselkursen
- Ein- und Ausgänge auf dem Geschäftskonto

## Verfahren zur Umsatzsteuererklärung über Hometax

Bei einer eigenständigen Erklärung über Hometax ist der allgemeine Ablauf wie folgt.

### Schritt 1: Prüfung der Erklärungspflicht

Nach der Anmeldung als Unternehmer bei Hometax der koreanischen Steuerbehörde werden die Hinweise zur Umsatzsteuererklärung, die Besteuerungsart und der erklärungspflichtige Zeitraum geprüft. Insbesondere bei Kleinunternehmern, Unternehmern mit einem Wechsel der Besteuerungsart sowie Unternehmern mit einer vorübergehenden oder endgültigen Betriebsstilllegung kann der maßgebliche Zeitraum abweichen.

### Schritt 2: Erfassung der Umsatzdaten

Die folgenden Unterlagen sind zusammenzustellen, um zu prüfen, ob Umsätze fehlen.

- Angaben zu ausgestellten elektronischen Steuerrechnungen
- Kreditkartenumsatzdaten
- Daten zu ausgestellten Barzahlungsbelegen
- Kassenbuch für Barumsätze
- Abrechnungsunterlagen von Liefer-Apps, Buchungs-Apps, Online-Shops und PG-Anbietern
- Unterlagen zu Exporten oder zum Nullsteuersatz
- Plattformabrechnungen

### Schritt 3: Erfassung der Einkaufsdaten

Zur Prüfung des Vorsteuerabzugs sind die folgenden Unterlagen zu kontrollieren.

- Angaben zu erhaltenen elektronischen Steuerrechnungen
- Transaktionen mit betrieblichen Kreditkarten
- Angaben zu erhaltenen Barzahlungsbelegen
- Einfuhrsteuerrechnungen
- Unterlagen zu betrieblichen Ausgaben wie Miete, Telekommunikationskosten, Werbekosten und Verbrauchsmaterial
- Vorliegen von Ausgaben, die vom Abzug ausgeschlossen sind

### Schritt 4: Einordnung nicht abzugsfähiger Posten

Nicht alle Ausgaben berechtigen zum Vorsteuerabzug. Privat genutzte Anteile, Kosten für nicht betrieblich genutzte Personenkraftwagen, Kosten im Zusammenhang mit steuerbefreiten Geschäftstätigkeiten sowie Bewirtungs- und Repräsentationsausgaben müssen gesondert geprüft werden.

### Schritt 5: Erstellung und Einreichung der Erklärung

Im Menü für die Umsatzsteuererklärung in Hometax werden Umsatzsteuer, Vorsteuer, Abzüge und Ermäßigungen sowie Zuschläge eingegeben. Auch wenn bestimmte Daten automatisch in Hometax übernommen werden, können Angaben fehlen oder doppelt erfasst sein. Daher ist ein Abgleich mit den Geschäftsbüchern erforderlich.

### Schritt 6: Prüfung der Zahlung oder Erstattung

Ergibt sich nach Einreichung der Erklärung eine Steuerschuld, muss diese fristgerecht entrichtet werden. Die Zahlungsmöglichkeiten können je nach den von Hometax und den Finanzinstituten angebotenen Verfahren variieren und beispielsweise Überweisung, Kartenzahlung oder vereinfachte Zahlung umfassen. Ergibt sich ein Erstattungsbetrag, müssen das Erstattungskonto und die dazugehörigen Unterlagen geprüft werden.

## Checkliste vor der Abgabe

| Prüfpunkt | Kontrollfrage |
|---|---|
| Erklärungspflicht | Gehört das Unternehmen zu den im Juli 2026 Erklärungspflichtigen? |
| Erklärungszeitraum | Können Erklärung und Zahlung bis zum 27. Juli 2026 abgeschlossen werden? |
| Fehlende Umsätze | Wurden sämtliche Umsätze aus Karten, Barzahlungsbelegen, Bargeld, Plattformen und Steuerrechnungen berücksichtigt? |
| Vorsteuerabzug | Wurden nur betrieblich veranlasste Ausgaben abgezogen? |
| Ordnungsgemäße Belege | Liegen Belege wie Steuerrechnungen, Kartenbelege und Barzahlungsbelege vor? |
| Fehler in Steuerrechnungen | Sind Lieferant, Leistungsempfänger, Betrag und Ausstellungsdatum korrekt? |
| Ausnahme für Kleinunternehmer | Ist aufgrund der Ausstellung von Steuerrechnungen oder eines Wechsels der Besteuerungsart eine Erklärung im Juli erforderlich geworden? |
| Branchenspezifische Pflichten | Müssen gesonderte Unterlagen wie eine Aufstellung über Barumsätze oder Nachweise zum Nullsteuersatz eingereicht werden? |
| Zuschlagsrisiko | Besteht kein Risiko wegen verspäteter Abgabe, zu niedriger Erklärung, verspäteter Zahlung oder falscher Steuerrechnungen? |

## Häufige Fehler

### Fehlende Plattformumsätze

Abrechnungsbeträge von Liefer-Apps, Online-Marktplätzen, Buchungsplattformen und PG-Anbietern können Kreditkartenumsätze, Umsätze mit Barzahlungsbelegen und sonstige Umsätze enthalten. Wird die Erklärung nur anhand der Plattformabrechnung erstellt, kann es zu Doppel- oder Nichterfassungen kommen. Daher ist eine Trennung nach Zahlungsmitteln erforderlich.

### Ausschließliches Vertrauen auf die Registrierung der Geschäftskarte

Auch wenn eine betriebliche Kreditkarte in Hometax registriert wurde, sind nicht automatisch alle Ausgaben abzugsfähig. Fehlt der betriebliche Zusammenhang oder handelt es sich um einen gesetzlich nicht abzugsfähigen Posten, ist kein Vorsteuerabzug möglich.

### Missverständnisse zur Erklärungspflicht von Kleinunternehmern

Obwohl allgemein angenommen wird, dass Kleinunternehmer nur einmal jährlich eine Erklärung abgeben, kann bei Ausstellung von Steuerrechnungen, einem Wechsel zur Regelbesteuerung oder ähnlichen Umständen eine Erklärung im Juli erforderlich sein.

### Keine vollständige Zahlung

Die Einreichung der Erklärung und die Zahlung der Steuer sind voneinander getrennte Vorgänge. Wird lediglich die Erklärung eingereicht, ohne die Steuer zu entrichten, kann ein Zuschlag wegen verspäteter Zahlung anfallen.

## Vorbereitungspunkte nach Unternehmensart

### Restaurants, Cafés und Einzelhandel

- Kreditkartenumsätze, Umsätze mit Barzahlungsbelegen und Umsätze über Liefer-Apps müssen miteinander abgeglichen werden.
- Es muss geprüft werden, ob Barumsätze fehlen.
- Ordnungsgemäße Belege für den Einkauf von Lebensmitteln, Mieten, Verbrauchsmaterial und Werbekosten müssen zusammengestellt werden.

### Online-Shops und Versandhandel

- Abrechnungsdaten von Online-Marktplätzen, eigenen Online-Shops, PG-Anbietern und vereinfachten Zahlungsdiensten müssen getrennt werden.
- Verkaufsprovisionen, Werbekosten, Versandkosten sowie Rücksendungen und Stornierungen müssen berücksichtigt werden.
- Bei Umsätzen über ausländische Plattformen oder Exportgeschäften müssen die Unterlagen zum Nullsteuersatz geprüft werden.

### Freiberufler und Creator

- Die Gewerbeanmeldung und die Besteuerungsart müssen geprüft werden.
- Werbeeinnahmen, Sponsoringvergütungen, Spenden, Unterrichtshonorare und Einnahmen aus dem Verkauf von Inhalten müssen getrennt werden.
- Es muss geprüft werden, ob für Medienschaffende die Pflicht zur Einreichung einer Aufstellung über Barumsätze gilt.

### Unternehmen mit Bezug zu Gebrauchtwagen

- Die ab dem 1. Juli 2026 geltende Einführung einer Obergrenze für den fiktiven Vorsteuerabzug bei Gebrauchtwagen muss geprüft werden.
- Einkaufs- und Verkaufsdaten für jedes Fahrzeug, Umschreibungsunterlagen sowie die Ausstellung von Rechnungen und Steuerrechnungen müssen geordnet werden.

## Vom Unternehmer auch bei Beauftragung eines Steuerbevollmächtigten zu prüfende Punkte

Auch wenn ein Steuerbevollmächtigter die Erklärung übernimmt, ist die Richtigkeit der Ausgangsdaten für den Unternehmer wichtig. Insbesondere sollte der Unternehmer die folgenden Angaben selbst prüfen.

- Ob Umsätze fehlen
- Barumsätze und Kontoeingänge
- Trennung zwischen privaten und betrieblichen Ausgaben
- Fehler bei ausgestellten oder erhaltenen Steuerrechnungen
- Ob Plattformabrechnungen doppelt berücksichtigt wurden
- Zu zahlender Steuerbetrag und Zahlungsfrist

## Fazit

Entscheidend für die Umsatzsteuererklärung im Juli 2026 ist, die Erklärung und Zahlung bis zum 27. Juli abzuschließen, die eigene Erklärungspflicht genau zu prüfen und Umsatz- sowie Einkaufsdaten anhand der Belege zu ordnen. Insbesondere im Jahr 2026 gibt es Punkte, die sich je nach Branche auswirken können, darunter verschärfte Zuschläge im Zusammenhang mit Steuerrechnungen, Einreichungspflichten für Medienschaffende, Kontrollen gegen Unternehmen unter fremdem Namen sowie Obergrenzen für den fiktiven Vorsteuerabzug bei Gebrauchtwagen. Daher ist vor der Abgabe eine abschließende Prüfung erforderlich.

Die Umsatzsteuererklärung ist zwar ein wiederkehrender Vorgang, doch selbst kleine Auslassungen oder Irrtümer können zu Zuschlägen führen. Am sichersten ist es, die Unterlagen frühzeitig statt unmittelbar vor dem Stichtag zu ordnen und sowohl die Hinweise in Hometax als auch eine Prüfung durch einen Steuerexperten zu nutzen.

## FAQ

### Wann endet die Frist für die Umsatzsteuererklärung im Juli 2026?
Der Zeitraum für die Abgabe der Umsatzsteuererklärung und die Zahlung im Juli 2026 läuft vom 1. Juli 2026 bis zum 27. Juli. Der reguläre Stichtag ist der 25. Juli, da dieser im Jahr 2026 jedoch auf einen Samstag fällt, können die Erklärung und die Zahlung bis zum nächsten Geschäftstag, Montag, dem 27. Juli, erfolgen.

### Wer muss im Juli 2026 eine Umsatzsteuererklärung abgeben?
Zu den Hauptbetroffenen gehören Unternehmen in Körperschaftsform, regulär besteuerte Einzelunternehmer, vereinfacht besteuerte Unternehmer, die im ersten Halbjahr 2026 Steuerrechnungen ausgestellt haben, sowie Unternehmer, die zum 1. Juli 2026 von der vereinfachten zur regulären Besteuerung gewechselt sind. Ob tatsächlich eine Erklärungspflicht besteht, muss anhand des Hinweisschreibens zur Steuererklärung bei Hometax und der Besteuerungsart des Unternehmers geprüft werden.

### Müssen auch vereinfacht besteuerte Unternehmer im Juli 2026 eine Umsatzsteuererklärung abgeben?
Vereinfacht besteuerte Unternehmer geben in der Regel einmal jährlich eine Erklärung ab. Wenn sie jedoch im ersten Halbjahr 2026 Steuerrechnungen ausgestellt haben oder zum 1. Juli 2026 zur regulären Besteuerung gewechselt sind, können sie im Juli erklärungspflichtig sein. Es ist sicherer, bei Hometax zu prüfen, ob man selbst erklärungspflichtig ist.

### Kann die Umsatzsteuererklärung direkt über Hometax abgegeben werden?
Ja. Unternehmer können ihre Steuererklärung elektronisch über Hometax des Nationalen Steuerdienstes einreichen. Wenn es jedoch viele Abnehmer gibt oder Umsätze über Plattformen, Umsätze zum Nullsteuersatz, ein Vorsteuerabzug für fiktive Einkäufe, ein Wechsel der Besteuerungsart oder Fehler in Steuerrechnungen vorliegen, empfiehlt sich eine Prüfung durch einen Steuerbevollmächtigten.

### Welche Umsatzunterlagen müssen für die Umsatzsteuererklärung vorbereitet werden?
Vorzubereiten sind Angaben zu ausgestellten elektronischen Steuerrechnungen, Kreditkartenumsätze, Umsätze mit Barzahlungsbelegen, Aufzeichnungen über Barumsätze, Abrechnungsunterlagen von Liefer-Apps, Online-Marktplätzen und Zahlungsdienstleistern, Plattformeinnahmen sowie Unterlagen zu Exporten oder zum Nullsteuersatz. Bei Umsätzen über mehrere Kanäle kommt es leicht zu Doppelungen und Auslassungen, weshalb ein Abgleich erforderlich ist.

### Welche Voraussetzungen müssen für den Vorsteuerabzug erfüllt sein?
Die Ausgaben müssen betrieblich veranlasst sein, es müssen ordnungsgemäße Belege wie Steuerrechnungen, Kreditkartenbelege oder Barzahlungsbelege vorliegen, und es darf sich nicht um gesetzlich vom Abzug ausgeschlossene Posten handeln. Bei privaten Ausgaben oder Kosten im Zusammenhang mit kleinen, nicht gewerblich genutzten Personenkraftwagen kann der Abzug eingeschränkt sein.

### Wurden 2026 die Zuschlagsteuern im Zusammenhang mit Steuerrechnungen verschärft?
Laut den bereitgestellten Hinweisen zur Steuererklärung für 2026 wurde der Zuschlagsteuersatz für fingierte oder falsche Steuerrechnungen von 3 % auf 4 % erhöht. Da die tatsächliche Anwendung je nach Art der Transaktion und den gesetzlichen Voraussetzungen variieren kann, müssen vor der Abgabe die neuesten Hinweise des Nationalen Steuerdienstes und die steuerrechtlichen Bestimmungen geprüft werden.

### Müssen YouTuber oder Creator bei der Umsatzsteuererklärung ebenfalls etwas beachten?
Ersteller von Medieninhalten wie YouTuber, Streamer und Creator müssen zwischen Umsatzarten wie Werbeeinnahmen, Sponsoringvergütungen, Spenden und Plattformabrechnungen unterscheiden. Für 2026 muss außerdem geprüft werden, ob eine Pflicht zur Einreichung einer Aufstellung der Barumsätze besteht.

### Ist mit der Abgabe der Steuererklärung auch die Zahlung abgeschlossen?
Nein. Die Abgabe der Umsatzsteuererklärung und die Zahlung der Steuer sind getrennte Verfahren. Wenn eine Steuerschuld besteht, muss auch die Zahlung innerhalb der Erklärungsfrist vollständig erfolgen. Bei verspäteter Zahlung kann eine Zuschlagsteuer wegen Zahlungsverzugs anfallen.

### Was sollte vor der Umsatzsteuererklärung im Juli 2026 als Erstes geprüft werden?
Als Erstes muss geprüft werden, ob man selbst erklärungspflichtig ist. Anschließend empfiehlt es sich, der Reihe nach den Erklärungszeitraum, die Umsatzunterlagen, die Einkaufsunterlagen, die Abzugsfähigkeit, Fehler in Steuerrechnungen, branchenspezifische einzureichende Unterlagen und den verfügbaren Zahlungsbetrag zu prüfen.

## Sources

- [Hometax der nationalen Steuerbehörde](https://www.hometax.go.kr)
- [Nationale Steuerbehörde](https://www.nts.go.kr)
- [Nationales Rechtsinformationszentrum – Mehrwertsteuergesetz](https://www.law.go.kr/법령/부가가치세법)
- [Nationales Rechtsinformationszentrum – Rahmengesetz über nationale Steuern](https://www.law.go.kr/법령/국세기본법)

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![Vorbereitung der Umsatzsteuererklärung, dargestellt mit einem Kalender, Dokumenten, einem Laptop-Diagramm und Münzen](https://injoys.com/rails/active_storage/blobs/proxy/eyJfcmFpbHMiOnsiZGF0YSI6MjA5OCwicHVyIjoiYmxvYl9pZCJ9fQ==--08122b0c0a91fbb2bb2477dccd6c29bf7dafbb9d/ai-fa2fae2c.webp)
![Illustration zur Umsatzsteuererklärung mit E-Commerce-Dokumenten und Belegen auf einer Waage](https://injoys.com/rails/active_storage/blobs/proxy/eyJfcmFpbHMiOnsiZGF0YSI6MjEwNCwicHVyIjoiYmxvYl9pZCJ9fQ==--37c8d00c82c6af13ef30b3d61ce9a9a15c960daa/ai-35ce4d45.webp)