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title: "Film-Einnahmen: Kino- und OTT-Abrechnung"
locale: de
category: knowledge_base
category_name: "Wissensdatenbank"
translation_status: reviewed
license: cc_by
author: "injoys"
source_url: https://injoys.com/en/articles/movie-revenue-structure-theater-ott-settlement
published_at: 2026-09-10T14:39:36+09:00
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# Film-Einnahmen: Kino- und OTT-Abrechnung

> Koreanische Filme erzielen Einnahmen durch Kinoumsätze sowie OTT-, VOD- und Auslandsrechte. Nachdem Steuern, der Anteil der Kinos, Vertriebskosten und Investitionen abgerechnet wurden, wird der Gewinn gemäß den Verträgen aufgeteilt.

## Key Points

- Der von den Zuschauern gezahlte gesamte Ticketpreis fließt nicht als Umsatz an die Produktionsfirma.
- Die früher bei der Ticketabrechnung erhobene Abgabe von 3 % für den Filmförderungsfonds darf nicht unverändert auf heutige Berechnungen angewandt werden.
- Die Gewinnschwelle wird nicht anhand der Zahl der Kinobesucher bestimmt, sondern durch den Vergleich sämtlicher Nettoerlöse mit den Gesamtinvestitionen.
- Regisseure erhalten in der Regel ein Regiehonorar; eine erfolgsabhängige Vergütung gibt es nur, wenn sie gesondert vereinbart wurde.
- Independentfilme refinanzieren sich neben dem Kino auch durch den Verkauf von Rechten, Filmfestivals, Fördermittel und spätere Vorführungen.

Koreanische Filme verdienen Geld vor allem durch die Abrechnung der Kinoticketeinnahmen, ergänzt um Einnahmen aus OTT, VOD und ausländischen Lizenzrechten. Umsatz ist nicht gleich Gewinn der Produktionsfirma; nur der nach Steuern, dem Anteil der Kinos, Vertriebskosten und der Rückzahlung der Investitionen verbleibende Betrag wird gemäß Vertrag verteilt.

Kein Stichtag angegeben: Aktuelle Abgaben sind im staatlichen Rechtsinformationszentrum, Umsatzstatistiken beim Korean Film Council über KOBIS zu prüfen

## Einnahmequellen eines Films

Die Einnahmen eines Films gliedern sich in Kinoeinnahmen und nachgelagerte Lizenzrechte. Kinoeinnahmen entstehen aus den von den Zuschauern bezahlten Tickets. Nachgelagerte Lizenzeinnahmen ergeben sich aus Verträgen nach Auswertungsmedium und Region.

| Einnahmequelle | Zahlende Partei | Übliche Vertragseinheit | Art der Einnahmeerzielung |
|---|---|---|---|
| Kino | Zuschauer | Ticketverkauf | Abrechnung an die Filmseite nach Abzügen und Verteilung an das Kino |
| Einzelabruf-VOD | Zuschauer | Leihe·Kauf | Abrechnung nach Abzug von Plattformgebühren usw. |
| Abonnement-OTT | OTT-Anbieter | Nutzungsrecht am Werk | Vertrag mit festgelegtem Zeitraum, Gebiet und Exklusivitätsumfang |
| Rundfunk·Kabel | Rundfunkanbieter | Ausstrahlungsrecht | Verkauf von Rechten nach Anzahl der Ausstrahlungen und Zeitraum |
| Export | Ausländischer Verleih | Rechte nach Land·Region | Vertrag als Vorverkauf oder abhängig vom Einspielergebnis |
| Sekundärrechte | Produktionsfirma·Unternehmen | Remake-·Merchandisingrechte | Einnahmen durch Vertragszahlung oder Umsatzbeteiligung |

Auch die OTT-Vertragssumme ist nicht vollständig Reingewinn. Vermittlungsgebühren und noch nicht zurückgezahlte Investitionen können zuerst berücksichtigt werden. Der tatsächlich zufließende Betrag hängt vom Rechteinhaber und den Vertragsbedingungen ab.

## Abrechnungsgrundlage für Kinoticketeinnahmen

Der vom Zuschauer gezahlte Ticketpreis wird über mehrere Stufen verteilt. Der Mehrwertsteuersatz von 10 % kann im Verbraucherpreis enthalten sein. In diesem Fall entspricht der Steuerbetrag nicht einfach 10 % der Gesamtsumme.

In älteren Erläuterungen wird häufig eine Abgabe von 3 % an den Filmförderungsfonds genannt. Die Abgabe auf Kinotickets wurde ab 2025 abgeschafft. Die früheren 3 % dürfen bei heutigen Abrechnungen nicht automatisch angesetzt werden.

Die Erläuterung zum Film gibt die Verteilung zwischen Kino und Filmseite mit 6 zu 4 an. Sie legt jedoch nicht fest, welche Seite 6 erhält. Das tatsächliche Verhältnis variiert je nach Werk und Vertrag.

> „Der Break-even-Punkt ist der Punkt, an dem Gesamtertrag und Gesamtkosten exakt übereinstimmen und weder Gewinn noch Verlust entstehen.“
>
> — „Wie verdient ein Film Geld?“

## Rechenbeispiel

Die folgende Berechnung ist ein vereinfachtes Modell, das lediglich eine frühere Berechnungsweise zeigt. Der gesamte Ticketerlös wird mit 10 Milliarden Won angesetzt. Die tatsächliche Buchführung und die aktuell gesetzlich vorgeschriebenen Abgaben müssen gesondert geprüft werden.

1. Von den gesamten Ticketeinnahmen von 10 Milliarden Won werden 10 %, also 1 Milliarde Won, abgezogen.
2. Zusätzlich werden 3 % beziehungsweise 300 Millionen Won als frühere Abgabe abgezogen.
3. Der vereinfachte abzurechnende Betrag beläuft sich auf 8,7 Milliarden Won.
4. Bei einer Aufteilung im Verhältnis 6 zu 4 ergeben sich 5,22 Milliarden Won und 3,48 Milliarden Won.

| Berechnungsposten | Vereinfachter Betrag | Bei der Interpretation zu beachten |
|---|---:|---|
| Gesamte Ticketeinnahmen | 10 Milliarden Won | Fließen nicht direkt an die Produktionsfirma |
| Angenommener Abzug von 10 % | 1 Milliarde Won | Kann von der tatsächlichen Steuerberechnung bei einem Preis einschließlich Mehrwertsteuer abweichen |
| Angenommener früherer Abzug von 3 % | 300 Millionen Won | Darf nicht als heutige Kinoticketabgabe angesetzt werden |
| Restbetrag vor Verteilung | 8,7 Milliarden Won | Variiert je nach vertraglichen Abzugsposten |
| Anteil von 6 | 5,22 Milliarden Won | Welche Vertragspartei diesen Anteil erhält, muss im Vertrag geprüft werden |
| Anteil von 4 | 3,48 Milliarden Won | Kann ein Betrag vor Abrechnung der Vertriebskosten und Investitionen sein |

Dieses Beispiel zeigt den Unterschied zwischen Umsatz und Gewinn. Auch bei Verkäufen von 10 Milliarden Won verbleiben nicht auf einer Seite 10 Milliarden Won. Hinzu kommen können Vertriebs- und Marketingkosten sowie weitere Ausgaben.

## Berechnungsgrundlage des Break-even-Punkts

Der Break-even-Punkt lässt sich nicht allein anhand der Zuschauerzahl bestimmen. Die Gesamtinvestition und sämtliche Nettoerlöse müssen auf derselben Grundlage verglichen werden. Werden Kosten außerhalb der reinen Produktionskosten ausgelassen, fällt der Schwellenwert niedriger aus.

Die grundlegenden Beziehungen lauten:

- Gesamtrückfluss = Nettoabrechnungsbetrag aus dem Kino + Nettoerlöse aus nachgelagerten Lizenzrechten
- Gesamtkosten = reine Produktionskosten + Vertriebs-·Marketingkosten + sonstige Vertragskosten
- Break-even-Punkt = Punkt, an dem Gesamtrückfluss und Gesamtkosten gleich hoch sind

Auch ein Film mit einem Volumen von 10 Milliarden Won kann nicht nur anhand des Abrechnungsbetrags aus dem Kino beurteilt werden. Die über OTT und ausländische Lizenzrechte zurückgeflossenen Beträge müssen hinzugerechnet werden. Werden Marketingkosten separat angesetzt, erhöhen sich umgekehrt auch die Gesamtkosten.

Zur Ermittlung eines Schwellenwerts nach Zuschauerzahl wird der durchschnittliche Abrechnungsbetrag benötigt. Außerdem müssen der durchschnittliche Ticketpreis und das vertragliche Aufteilungsverhältnis des jeweiligen Films bekannt sein. Daher lässt sich die genaue Zuschauerzahl nicht allein aus den Produktionskosten ableiten.

## Reihenfolge des Mittelrückflusses

Filmeinnahmen werden häufig in einer festgelegten Reihenfolge verteilt. Diese Struktur wird auch als Abrechnungs-Wasserfall bezeichnet. Je nachrangiger eine Position ist, desto größer ist die Möglichkeit, trotz eines Kinoerfolgs keine Zahlung zu erhalten.

1. Aus Tickets und Lizenzrechten entstehen die Gesamteinnahmen.
2. Steuern sowie die Anteile von Plattformen und Kinos werden berücksichtigt.
3. Vertriebsgebühren und vertraglich vereinbarte Kosten werden abgezogen.
4. Die Investoren erhalten ihr Kapital in der vereinbarten Reihenfolge zurück.
5. Der verbleibende Gewinn wird unter anderem zwischen Investitions- und Produktionsfirmen aufgeteilt.
6. Bei einer gesonderten Vereinbarung werden Regisseur und Schauspieler erfolgsabhängige Vergütungen gezahlt.

Nicht bei allen Werken gilt dieselbe Reihenfolge. Vorrangige Rückzahlungsrechte und Gebührensätze unterscheiden sich je nach Vertrag. Selbst bei hohen Umsätzen können nachrangig Beteiligte leer ausgehen.

## Übersicht nach Bedingungen

Die Art der Einnahmeerzielung unterscheidet sich je nach Größe und Vertriebsweg des Films. Kommerzielle Filme zielen häufig auf hohe Kinoeinnahmen. Independentfilme kombinieren mitunter mehrere kleinere Einnahmequellen.

| Bedingung | Haupteinnahmen | Schlüssel zum Mittelrückfluss | Typisches Risiko |
|---|---|---|---|
| Großer kommerzieller Film | Kino·OTT·ausländische Lizenzrechte | Breiter Kinostart und nachgelagerte Verkäufe | Hohe Produktions- und Marketingkosten |
| Kleiner oder mittelgroßer Film | Begrenzter Kinostart·VOD·Lizenzrechte | Kostenkontrolle und Vorverkauf | Begrenzte Sichtbarkeit im Kino möglich |
| Independentfilm | Fördermittel·Filmfestivals·Lizenzrechte·Vorführungen | Niedrige Kosten und langfristige Verwertung | Zuschauer und Käufer sind schwer zu finden |
| OTT-orientierter Film | Plattformlizenz | Vertragssumme und Umfang der Rechte | Nutzung nachgelagerter Rechte kann eingeschränkt sein |
| Film mit Auslands-Vorverkauf | Rechte nach Region | Teilweise Finanzierung vor der Produktion | Einnahmen aus nicht verkauften Regionen sind ungewiss |

Fördermittel unterscheiden sich ihrem Wesen nach von Ticketeinnahmen. Sie können der Deckung von Kosten in der Produktionsphase dienen. Auch die Auszahlungsbedingungen und Abrechnungspflichten müssen gesondert geprüft werden.

## Wie verdienen Regisseur und Produktionsfirma Geld?

Ein Regisseur erhält nicht direkt das Einspielergebnis eines Films. Das Grundeinkommen besteht häufig aus einer vertraglich vereinbarten Regiegage. Eine Erfolgsvergütung entsteht nur, wenn es dafür eine gesonderte Klausel gibt.

Die Produktionsfirma kann eine Vergütung für die Produktionsleitung erhalten. Besitzt sie Rechte oder Beteiligungen, kann sie auch nachgelagerte Einnahmen erzielen. Vor der Rückzahlung der Investitionen kann jedoch kein Gewinn verbleiben.

| Beteiligter | Haupteinnahmen | Zusammenhang mit dem Erfolg |
|---|---|---|
| Regisseur | Regiegage·vertragliche Erfolgsvergütung | Direkte Kopplung nur bei einer Erfolgsvergütungsklausel |
| Schauspieler·Stab | Gagen·Arbeitsentgelt | Nur ein Teil schließt Verträge über Erfolgsvergütungen |
| Produktionsfirma | Produktionsvergütung·Gewinnbeteiligung·Lizenzrechte | Variiert je nach Rechte- und Beteiligungsstruktur |
| Investitionsfirma | Rückzahlung des Investitionskapitals·Gewinnbeteiligung | Kann das Verlustrisiko zuerst tragen |
| Verleih | Verleihgebühr·vertragliche Beteiligung | Vergütung für Kinostart und Marketingarbeit |
| Kino | Anteil an den Ticketeinnahmen·Verkauf am Kiosk usw. | An Vorführungserfolg und Konsum der Zuschauer gekoppelt |

Für Regisseure können zwischen einzelnen Projekten Einkommenslücken entstehen. Sie übernehmen mitunter parallel andere Tätigkeiten, etwa die Regie von Werbung oder Serien. Die konkrete Form solcher Nebentätigkeiten unterscheidet sich von Person zu Person.

## Einnahmequellen von Independentfilmen

Bei Independentfilmen lässt sich Erfolg oder Misserfolg nur schwer anhand der Kinozuschauer beurteilen. Umfang und Herkunft der Produktionsmittel können sich von kommerziellen Filmen unterscheiden. Die Kosten werden mitunter langfristig über mehrere Wege zurückgeführt.

- Produktionsförderung durch öffentliche Institutionen und Filmfestivals
- Vorführhonorare und Preisgelder in- und ausländischer Filmfestivals
- Gemeinschaftsvorführungen und kuratierte Vorführungen
- Verkauf von Rundfunk-·OTT-·VOD-Rechten
- Auslandsvertrieb und Bildungsrechte
- Werbe-, Lehr- und nachfolgende Regietätigkeiten des Regisseurs

Produktionsfördermittel sind nicht mit dem persönlichen Einkommen des Regisseurs gleichzusetzen. Ihre Verwendung kann ausschließlich auf die Produktion des Werks beschränkt sein. Auch ein Verwendungsnachweis und ein Ergebnisbericht können verlangt werden.

## Woher beziehen Filmkritiker ihr Einkommen?

Filmkritiker gehören nicht zu den Berufsgruppen, die an den Produktionserlösen eines Films beteiligt werden. Honorare für Medienbeiträge und Rundfunkauftritte können ihre wichtigsten Einnahmequellen sein. Lehrtätigkeiten und Buchveröffentlichungen stellen weitere Einnahmequellen dar.

Beim Betrieb eines Videokanals können Werbe- oder Unterstützungseinnahmen entstehen. Das Einkommen richtet sich nicht allein nach der Zahl der Abonnenten. Je nach Medienvertrag und Aktivitätsumfang bestehen große Unterschiede.

## Gründe für die Entstehung einer Hochrisikostruktur

Bei Filmen lässt sich die endgültige Nachfrage vor der Produktion nur schwer abschätzen. Die Gewinne eines Erfolgsfilms können die Verluste mehrerer Misserfolge ausgleichen. Dadurch entsteht ein Portfoliocharakter, der Investitionen in Start-ups ähnelt.

Investitionsfirmen können das Risiko steuern, indem sie statt eines einzelnen Films mehrere Werke bündeln. Vorverkäufe erhöhen die Möglichkeit eines Mittelrückflusses vor der Produktion. Werden Rechte jedoch im Voraus verkauft, können die zusätzlichen Einnahmen nach einem Erfolg geringer ausfallen.

| Strategie | Vorteil | Gegenleistung oder Risiko |
|---|---|---|
| Verteilte Investition in mehrere Werke | Dämpft die Auswirkungen des Scheiterns eines Werks | Verwaltungskosten für zahlreiche Werke |
| OTT-·Auslands-Vorverkauf | Mittelrückfluss vor der Produktion möglich | Teilweise Einschränkung von Rechten und nachgelagerten Einnahmen |
| Senkung der Produktionskosten | Geringere Belastung durch den Break-even-Punkt | Einschränkungen beim gestalterischen Umfang und Produktionszeitplan |
| Groß angelegter Kinostart | Höhere Einnahmen in der Anfangsphase möglich | Höhere Marketingkosten und stärkerer Wettbewerb um Vorführungen |

## Häufige Fehler

Umsatz und Nettogewinn dürfen nicht als derselbe Geldbetrag betrachtet werden. Die Boxoffice-Zahl entspricht ungefähr dem von den Zuschauern insgesamt gezahlten Betrag. Das tatsächliche Einkommen der einzelnen Beteiligten steht erst nach der Abrechnung fest.

- Fehler, die Zuschauerzahl am Break-even-Punkt allein anhand von Produktionskosten in Höhe von 10 Milliarden Won festzulegen
- Fehler, die frühere Abgabe von 3 % an den Filmförderungsfonds auch heute anzuwenden
- Fehler, beim Verhältnis 6 zu 4 eindeutig festzulegen, welche Partei 6 erhält
- Fehler, die gesamte OTT-Vertragssumme als Gewinn der Produktionsfirma anzusehen
- Irrtum, der Regisseur erhalte automatisch einen Anteil an den Kinoeinnahmen
- Fehler, Fördermittel für Independentfilme als Gehalt des Regisseurs auszulegen

Auch bei Berechnungen, die den Steuersatz von 10 % direkt mit dem Ticketpreis multiplizieren, ist Vorsicht geboten. Ein Preis einschließlich Mehrwertsteuer muss in Nettobetrag und Steuerbetrag aufgeteilt werden. Die tatsächliche Abrechnung muss den Rechnungslegungsgrundsätzen und dem Vertrag folgen.

## So lassen sich die tatsächlichen Zahlen prüfen

Der Umfang des Kinoerfolgs und die gesetzlichen Abzüge eines Werks werden an unterschiedlichen Stellen geprüft. KOBIS eignet sich zur Prüfung der Zuschauerzahlen und Umsätze. Das vertragliche Aufteilungsverhältnis lässt sich aus öffentlichen Statistiken nur schwer ermitteln.

1. Prüfen Sie bei KOBIS den kumulierten Umsatz und die Zuschauerzahl des jeweiligen Werks.
2. Prüfen Sie im staatlichen Rechtsinformationszentrum die aktuell geltenden Abgabenvorschriften.
3. Suchen Sie im Investitions- und Verleihvertrag nach dem Aufteilungsverhältnis und den Abzugsposten.
4. Addieren Sie die Nettoabrechnungsbeträge aus OTT und ausländischen Lizenzrechten.
5. Vergleichen Sie diese mit der Gesamtinvestition einschließlich der reinen Produktions- und Marketingkosten.

Veröffentlichte Zuschauerzahlen zum Break-even-Punkt können Schätzwerte sein. Es muss geprüft werden, ob es sich um eine vom Verleih oder der Produktionsfirma veröffentlichte Grundlage handelt. Außerdem ist zu prüfen, ob Vorverkäufe von Lizenzrechten berücksichtigt wurden.

## Häufig gestellte Fragen

### Verdient die Produktionsfirma sofort Geld, wenn ein Film viele Zuschauer hat?

Auch bei vielen Zuschauern entsteht nicht sofort ein Gewinn. Nach Berücksichtigung von Steuern, dem Anteil der Kinos und weiteren Posten müssen zunächst die Investitionen zurückgezahlt werden.

### Wie wird der Break-even-Punkt eines Films berechnet?

Die Gesamtinvestition wird mit den Nettoerlösen aus Kino und nachgelagerten Lizenzrechten verglichen. Für eine Umrechnung in Zuschauerzahlen wird der durchschnittliche Nettoabrechnungsbetrag pro Person benötigt.

### Werden beim Verkauf an OTT die gesamten Produktionskosten zurückgezahlt?

Es gibt keine Garantie, dass die Vertragssumme höher als die Gesamtkosten ist. Auch der Exklusivitätsumfang und die Zuordnung der Rechte wirken sich auf die Rentabilität aus.

### Können Independentfilme auch mit wenigen Zuschauern produziert werden?

Ein Teil der Produktionskosten kann durch Fördermittel und Vorverkäufe finanziert werden. Die Tatsache, dass ein Film produziert wurde, garantiert jedoch keinen Gewinn.

## FAQ

### Womit verdienen Filme außer mit Kinokarten Geld?
Zusätzliche Einnahmen werden unter anderem durch OTT, VOD, Fernsehausstrahlungen, Auslandsvertrieb und Remake-Rechte erzielt. Der tatsächliche Gewinn steht fest, nachdem vom vertraglich vereinbarten Betrag Provisionen und Investitionsmittel abgerechnet wurden.

### Geht der gesamte Eintrittspreis an die Filmproduktionsfirma?
Der gesamte Eintrittspreis geht nicht an die Produktionsfirma. Der Abrechnungsbetrag für die Filmseite wird berechnet, nachdem Steuern und der Anteil des Kinos abgezogen wurden.

### Müssen bei der aktuellen Abrechnung auch 3 % für den Filmförderungsfonds abgezogen werden?
Die früher auf Eintrittskarten für Kinos erhobene Abgabe von 3 % wurde ab 2025 abgeschafft. Bei aktuellen Berechnungen müssen die geltenden Rechtsvorschriften und der betreffende Umsatzzeitraum zugrunde gelegt werden.

### Lässt sich die Gewinnschwelle eines Films allein anhand der Produktionskosten berechnen?
Eine genaue Berechnung allein anhand der Produktionskosten ist schwierig. Dafür werden auch Vertriebs- und Marketingkosten, der Nettoabrechnungsbetrag der Kinos sowie Einnahmen aus OTT und Auslandsrechten benötigt.

### Erhalten Filmregisseure automatisch einen Anteil an den Einspielergebnissen?
Regisseure erhalten in der Regel ein vertraglich vereinbartes Regiehonorar. Erfolgsprämien oder Gewinnbeteiligungen werden nur gezahlt, wenn dafür eine gesonderte Klausel besteht.

### Wie erzielen Regisseure von Independentfilmen Einkünfte?
Neben Regiehonoraren und Einnahmen aus Rechten können sie durch Werbe- und Fernsehregie, Lehrtätigkeiten und Ähnliches Einkünfte erzielen. Produktionsfördermittel können statt persönlichem Einkommen Mittel für die Kosten des Werks sein.

### Erhalten Filmkritiker einen Anteil an den Einspielergebnissen eines Films?
Filmkritiker sind im Allgemeinen nicht an der Aufteilung der Produktionserlöse beteiligt. Sie erzielen Einkünfte durch Artikel, Rundfunk- und Fernsehauftritte, Lehrveranstaltungen, Publikationen, Videokanäle und Ähnliches.

### Sind die Boxoffice-Einnahmen und der Nettogewinn eines Films dasselbe?
Die Boxoffice-Einnahmen entsprechen in etwa dem von den Zuschauern insgesamt gezahlten Betrag. Der Nettogewinn ist der Betrag, der nach Abzug der Kosten und vollständiger Rückzahlung der Investitionen verbleibt.

## Sources

- [Integriertes Computersystem für Kinokarten KOBIS](https://www.kobis.or.kr/kobis/business/main/main.do)
- [Koreanischer Filmrat](https://www.kofic.or.kr/)
- [Nationales Rechtsinformationszentrum – Gesetz zur Förderung von Filmen und Videoerzeugnissen](https://www.law.go.kr/법령/영화및비디오물의진흥에관한법률)
- [Nationales Rechtsinformationszentrum – Mehrwertsteuergesetz](https://www.law.go.kr/법령/부가가치세법)

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