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title: "Leitfaden zur Einrichtung und Verwaltung von Naver AdBoost Shopping und MAX-Kampagnen"
locale: de
category: how_to
category_name: "Anleitungen"
translation_status: reviewed
license: cc_by
author: "injoys"
source_url: https://injoys.com/en/articles/naver-adboost-shopping-max-campaign-setup-guide
published_at: 2026-08-02T23:28:50+09:00
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# Leitfaden zur Einrichtung und Verwaltung von Naver AdBoost Shopping und MAX-Kampagnen

> Erläutert werden die automatische Optimierungsstruktur von Naver AdBoost Shopping und MAX sowie Conversion-Tracking, Produktzusammenstellung, Zielgruppensignale, Budget, Lernphase und Methoden zur ROAS-Bewertung. Erfahrungswerte wie Budgetuntergrenzen oder Conversion-Zahlen sind keine festen offiziellen Kriterien. Daher sollten auch die tatsächliche Kontoansicht und die neuesten Hinweise geprüft werden.

## Key Points

- AdBoost Shopping ist ein performanceorientiertes Anzeigenformat, das anhand verknüpfter Produkte und Conversion-Daten die Produktauswahl, Gebote und Ausspielungsmöglichkeiten automatisch optimiert.
- Vor der Nutzung der Kaufoptimierung müssen zunächst die ordnungsgemäße Funktion des Conversion-Trackings und die Genauigkeit der Daten zum Kaufwert überprüft werden.
- Da Retargeting-Signale und Neukundensignale unterschiedlichen Zwecken dienen, sollten sie nach Möglichkeit in getrennte Gruppen aufgeteilt und ihre Ergebnisse verglichen werden.
- 7–14 Tage oder 50 Conversions pro Woche können Erfahrungswerte aus der Praxis sein, sind jedoch keine offiziell garantierten Kriterien, die für alle Konten gelten.
- Ein ROAS von 300–400 % ist kein garantierter Wert und muss mit dem Break-even-ROAS verglichen werden, der Produktmargen, Retouren, Rabatte und Gebühren berücksichtigt.

Naver AdBoost Shopping ist eine performancebasierte Werbelösung, die anhand von Produktinformationen sowie Werbe- und Conversion-Daten eines Onlineshops automatisch optimiert, wem welche Produkte angezeigt werden und welche Gebote abgegeben werden. AdBoost MAX lässt sich als Produkt verstehen, das den Automatisierungsumfang auf Suchintentionen, Werbemittel, Targeting und mehrere Werbemöglichkeiten ausweitet.

Automatisierte Werbung wirkt zwar einfach einzurichten, kann bei ungenauen Daten jedoch schnell falsche Ziele erlernen. Vor dem Erstellen einer Kampagne sollten daher zunächst Conversion-Tracking, Produktfeed, Landingpages und Rentabilitätskriterien geprüft werden. Menübezeichnungen, unterstützte Funktionen, Mindestbudget und Verfügbarkeit können je nach Konto und Zeitpunkt einer Überarbeitung variieren. Maßgeblich sind deshalb die jeweils aktuellen Einstellungen im Naver-Werbeanzeigenmanager.

## Funktionsweise von AdBoost Shopping

AdBoost Shopping verwendet Produkte aus verbundenen Onlineshops wie Smart Store als mögliche Werbeprodukte. Auf Grundlage der verfügbaren Daten zur Anzeigenschaltung und der Conversion-Signale sucht das System nach Kombinationen mit hoher Kaufwahrscheinlichkeit und verteilt entsprechend das Budget.

### Zentrale Komponenten

| Komponente | Funktion | Vorab zu prüfen |
|---|---|---|
| Produktinformationen | Grundlegende Daten wie Produktname, Bild, Preis und Lagerbestand für die Werbung | Ausverkaufte Produkte, Preisabweichungen, Bildfehler und Freigabestatus prüfen |
| Conversion-Tracking | Übermittelt dem System Optimierungsziele wie Käufe und Umsatz | Doppelerfassung, fehlende Daten, Testbestellungen sowie Verarbeitung von Stornierungen und Erstattungen prüfen |
| Automatische Gebote | Passt Gebote so an, dass innerhalb des verfügbaren Budgets mehr Conversions oder ein höherer Conversion-Wert erzielt werden | Realisierbarkeit von Tagesbudget und Ziel prüfen |
| Zielgruppensignale | Liefern anhand von Besuchern, Käufern, Kundenlisten und demografischen Daten Anhaltspunkte für die Suche | Umfang, Aktualität sowie rechtmäßige Erhebung und Nutzung der Signale prüfen |
| Detailseite | Landingpage, die nach dem Anzeigenklick die Kaufentscheidung unterstützt | Versandkosten, Vorteile, Rezensionen, Optionen, Rückgabebedingungen und mobile Ladegeschwindigkeit prüfen |

Automatisierung beseitigt nicht vollständig die Kontrolle des Werbetreibenden. Der Werbetreibende legt Ziel, Budget, Produktauswahl, Zeitplan und verwendbare Signale fest; das System optimiert innerhalb dieses Rahmens.

## Vorbereitungen vor der Kampagnenerstellung

### 1. Business-Channel und Haupt-URL prüfen

Im Werbekonto muss ein Business-Channel für den Onlineshop oder Smart Store ordnungsgemäß registriert sein. Es ist zu prüfen, ob Domain, Verkäufer und Produktinformationen der Haupt-URL mit der tatsächlichen Ziel-URL der Anzeige übereinstimmen.

### 2. Tracking von Kauf-Conversions validieren

Bei Kampagnen zur Kaufoptimierung müssen die Daten zu abgeschlossenen Käufen und Bestellwerten korrekt sein. Die folgenden Situationen sind jeweils zu testen.

- Wird ein gewöhnlicher Kauf nur einmal erfasst?
- Erfolgt durch Aktualisieren oder erneutes Aufrufen der Zahlungsbestätigungsseite keine Doppelerfassung?
- Werden Käufe auf Mobilgeräten und Desktop-Geräten gleichermaßen gemessen?
- Nach welchem Maßstab wird der Betrag nach Anwendung von Gutscheinen und Rabatten übermittelt?
- Wie werden Stornierungen und Erstattungen im Bericht verarbeitet?
- Werden Währung, Mehrwertsteuer und die Einbeziehung von Versandkosten einheitlich gehandhabt?

Wenn lediglich die Anzahl der Conversions übermittelt wird, der Kaufbetrag jedoch fehlt, kann das System zwar die Anzahl der Bestellungen optimieren, ist bei der Maximierung des Conversion-Werts jedoch möglicherweise im Nachteil.

### 3. Produkte und Detailseiten optimieren

Selbst wenn die AI gute Produkte auswählt, behebt sie weder ausverkaufte Artikel noch wenig vertrauenswürdige Rezensionen, unklare Versandbedingungen oder langsame Seiten. Vor dem Werbestart sind folgende Punkte zu optimieren.

- Richtigkeit von Produktname und Kategorie
- Auf Mobilgeräten leicht erkennbare Hauptbilder
- Übereinstimmung von Preis und Lagerbestand je Option
- Klare Darstellung zentraler Vorteile und Alleinstellungsmerkmale
- Versandkosten, voraussichtliches Lieferdatum sowie Umtausch- und Rückgabebedingungen
- Detaillierte Beschreibungen und Rezensionen, die tatsächlich bei der Kaufentscheidung helfen

## Verfahren zur Einrichtung einer AdBoost-Shopping-Kampagne

Wenn das entsprechende Produkt für das Konto verfügbar ist, wird die Kampagne im Naver-Werbeanzeigenmanager über das Menü für AdBoost Shopping im Verwaltungsbereich für Displaywerbung erstellt. Der tatsächliche Menüpfad und die Bezeichnungen der Optionen können sich bei Überarbeitungen des Dienstes ändern.

### 1. Kampagnenname und Ziel festlegen

Der Kampagnenname sollte Informationen enthalten, anhand derer sich Berichte später unterscheiden lassen. Ein Beispiel ist `ABSHOP_신규고객_전체상품_2026Q3`, wobei Produktauswahl, Zielgruppe und Startzeitpunkt enthalten sind.

Es ist zu prüfen, ob die zu optimierende Conversion auf einen abgeschlossenen Kauf eingestellt ist. Wenn die Maximierung des Conversion-Werts ausgewählt werden kann, setzt dies korrekte Bestellbeträge voraus.

### 2. Budget und Zeitplan festlegen

Das Tagesbudget sollte einerseits genügend Daten für die Lernphase ermöglichen und andererseits in einem Bereich liegen, in dem mögliche Verluste verkraftbar sind. Die in den bereitgestellten Unterlagen genannten mindestens 30.000 Won pro Tag beziehungsweise 50.000–80.000 Won sind operative Beispiele und weder eine feste Regel für alle Werbetreibenden noch eine Leistungsgarantie. Wird in der Verwaltungsoberfläche ein Mindestbudget angezeigt, hat dieser Wert Vorrang.

Das Budget kann in folgender Reihenfolge berechnet werden.

1. Gewünschte Anzahl der Bestellungen festlegen.
2. Tragbaren Ziel-CPA berechnen.
3. Mit `예상 일예산 = 목표 일 주문 수 × 목표 CPA` das anfängliche Budget ermitteln.
4. Nach Prüfung der tatsächlichen Conversion-Rate und des durchschnittlichen Bestellwerts schrittweise anpassen.

Eine Beschränkung auf bestimmte Wochentage und Uhrzeiten kann ineffiziente Ausspielungen reduzieren. Wird der Umfang jedoch bereits in der datenarmen Anfangsphase zu stark eingeschränkt, verringern sich auch die Erkundungsmöglichkeiten des Systems. Sind keine deutlichen Unterschiede bei den Bestellungen nach Tageszeit erkennbar, ist es sinnvoller, zunächst breit zu starten und den Umfang anschließend datenbasiert einzugrenzen.

### 3. Produkt- oder Artikelsätze zusammenstellen

Es können entweder alle Produkte auf einmal verbunden oder anhand von Kategorien und Produkt-IDs nur bestimmte Produkte ausgewählt werden. Werden mehrere Produkte bereitgestellt, hat das System mehr Auswahlmöglichkeiten. Produkte mit unterschiedlicher Rentabilität und Kundenintention sollten jedoch nicht wahllos vermischt werden.

Eine Trennung ist nach folgenden Kriterien möglich.

- Kategorie oder Kaufzweck
- Preissegment und durchschnittlicher Bestellwert
- Gewinnmarge
- Bestseller und neue Produkte
- Ganzjährig verfügbare und saisonale Produkte
- Produkte für Neukunden und Produkte für Wiederkäufe

Eine Zusammenstellung von mindestens 5 Produkten kann als praktische Empfehlung zur Vergrößerung des Erkundungsspielraums verstanden werden, lässt sich jedoch nicht als allgemeingültiger offizieller Standard festlegen. Auch bei einer geringen Produktanzahl ist eine gesonderte Bewertung erforderlich, wenn ausreichende Nachfrage und Conversion-Daten vorhanden sind.

### 4. Anzeigengruppe und Zielgruppensignale einrichten

Zielgruppensignale sind Daten, die dem System eine Orientierung geben. Aus der Einrichtung eines Signals darf nicht geschlossen werden, dass Anzeigen ausschließlich dieser Zielgruppe ausgespielt werden. Für die tatsächliche Art der Erweiterung sind die Produkteinstellungen und die für das Konto verfügbaren Optionen zu prüfen.

| Signaltyp | Anwendungsbeispiel | Zu beachten |
|---|---|---|
| Websitebesucher | Produktbetrachter, Warenkorbnutzer, Käufer | Zielgruppenzeitraum und Ausschlussbedingungen getrennt festlegen |
| Kundendatei | Rechtmäßig erhobene Daten bestehender Kunden | Einwilligungs- und Verarbeitungsgrundlage, Uploadformat und Aufbewahrungsdauer prüfen |
| App-Daten | App-Besuche oder Kaufverhalten | Unterstützte Messpartner und Event-Zuordnung prüfen |
| Demografische Daten | Erkundungssignale wie Alter und Geschlecht | Darauf achten, potenzielle Nachfrage nicht durch übermäßige Einschränkungen auszuschließen |

Retargeting ist eine Strategie, die bereits erreichte Besucher oder Nutzer mit Produkten im Warenkorb zur Rückkehr bewegen soll. Die Conversion-Wahrscheinlichkeit kann höher sein, doch möglicherweise werden auch ohnehin erfolgende organische Conversions als Werbeerfolg erfasst. Daher empfiehlt es sich, Retargeting von Neukundenkampagnen zu trennen und den inkrementellen Effekt zu untersuchen.

In Kundendateien dürfen ausschließlich Daten verwendet werden, die rechtmäßig erhoben wurden und für Werbezwecke genutzt werden dürfen. Zu prüfen sind das Datenschutzrecht, die Uploadanforderungen von Naver, der Umfang der Einwilligung und das Löschverfahren. Es sollten nicht mehr Originaldaten als nötig gespeichert werden.

## Lernphase und Änderungsmanagement

Bei automatisch optimierten Kampagnen können die Ergebnisse während der Erkundungsphase unmittelbar nach dem Start stark schwanken. In der Praxis werden mitunter etwa 7–14 Tage als erster Beobachtungszeitraum angesetzt, dies ist jedoch keine verbindliche offizielle Lernphase. Der erforderliche Zeitraum variiert je nach Conversion-Volumen, Kaufzyklus, Budget, Saisonalität und Produktanzahl.

Auch 50 Kauf-Conversions pro Woche sind als Erfahrungswert zu verstehen, durch den dem Algorithmus mehr Signale bereitgestellt werden sollen. Es gibt keine Garantie dafür, dass sich die Ergebnisse automatisch verbessern, sobald eine bestimmte Conversion-Anzahl erreicht ist.

Während der Lernphase sind folgende häufige und umfangreiche Änderungen zu vermeiden.

- Starke Erhöhung oder Senkung des Tagesbudgets
- Wiederholter vollständiger Austausch des Produktsatzes
- Gleichzeitige Änderung von Zielgruppenumfang und Zeitplan
- Änderung der Conversion-Tracking-Methode
- Vollständige Überarbeitung der Landingpage-Struktur während eines Aktionszeitraums

Sind Änderungen erforderlich, sollten jeweils nur ein oder zwei Elemente angepasst und Datum sowie Grund der Änderung dokumentiert werden. Da es keine allgemeingültige Antwort für den Umfang einer Budgeterhöhung gibt, sollte die Anpassung schrittweise anhand der Schwankungen im Konto und der Verlusttoleranz erfolgen.

## Bewertung von ROAS und Rentabilität

Der ROAS bezeichnet das Verhältnis zwischen den Werbekosten und dem erfassten Umsatz.

`ROAS(%) = 광고 전환 매출액 ÷ 광고비 × 100`

Werden beispielsweise bei Werbekosten von 1 Million Won erfasste Umsätze von 3 Millionen Won erzielt, beträgt der ausgewiesene ROAS 300 %. Ein ROAS von 300 % bedeutet jedoch nicht automatisch, dass ein Gewinn erzielt wurde. Zu berücksichtigen sind Warenkosten, Plattformgebühren, Versandkosten, Rabatte, Rücksendungen und Steuern.

Beträgt die Deckungsbeitragsmarge vor Werbekosten 25 %, liegt der einfache Break-even-ROAS bei etwa 400 %.

`손익분기 ROAS(%) ≈ 100 ÷ 공헌이익률`

Wird die Deckungsbeitragsmarge nicht als Prozentwert, sondern als Dezimalzahl berechnet, ergibt sich `1 ÷ 0.25 × 100 = 400%`. Bei der tatsächlichen Berechnung müssen auch der Wert von Wiederkäufen sowie Stornierungen und Erstattungen berücksichtigt werden.

### Zusätzlich zu prüfende Kennzahlen

- Werbekosten und Impressionen
- Klickrate und Kosten pro Klick
- Kauf-Conversion-Rate
- Kosten pro Kauf beziehungsweise CPA
- Durchschnittlicher Bestellwert und Conversion-Umsatz
- Neukundenanteil
- Nettoumsatz nach Abzug von Stornierungen und Rücksendungen
- Deckungsbeitrag je Produkt

Werte von 300–400 % oder mehr beim ROAS können Beispiele oder Zielwerte sein, dürfen jedoch nicht als garantierte Kampagnenleistung dargestellt werden. Aussagekräftig sind sie erst im Vergleich mit dem individuellen Break-even-Punkt des Unternehmens.

## Vergleich von AdBoost MAX und bisherigen Betriebsmodellen

In den bereitgestellten Unterlagen wird AdBoost MAX als integrierte automatisierte Werbelösung beschrieben, die anhand von Suchintentionen und Einkaufsverhalten Werbemittel, Targeting, Gebote und Ausspielungsmöglichkeiten automatisch anpasst. Da sich jedoch Funktionsumfang, Einführungszeitplan und verfügbare Konten ändern können, ist die jeweils aktuelle Produktbeschreibung in der Verwaltungsoberfläche zu prüfen.

| Punkt | Schwerpunkt auf manueller Suchmaschinenwerbung | AdBoost Shopping | AdBoost MAX |
|---|---|---|---|
| Zentrale Eingaben | Keywords, Gebote, Werbemittel | Produkte, Conversion-Ziel, Budget, Signale | Ziel, Budget, verbundene Assets und Conversion-Daten |
| Produktauswahl | Direkte Zusammenstellung durch den Werbetreibenden | Automatische Optimierung unter den verbundenen Produkten | Nutzung breiterer Signale wie Produkte und Suchintentionen möglich |
| Gebote | Direkte oder regelbasierte Verwaltung | Hauptsächlich automatische Gebote | Hauptsächlich automatische Gebote |
| Werbemittel | Werden überwiegend vom Werbetreibenden erstellt | Nutzung von Produktinformationen | Automatische Erstellung und Kombination im unterstützten Umfang möglich |
| Kontrollniveau | Vergleichsweise hohe Detailkontrolle | Teilweise eingeschränkte Detailkontrolle möglich | Aufgrund des größeren Automatisierungsumfangs kann die Detailkontrolle eingeschränkt sein |
| Hauptrisiko | Höherer Verwaltungsaufwand und fehlende Keywords | Fehler im Feed und in Conversion-Daten | Schwierige Ursachenanalyse und Bewertung einzelner Werbeplatzierungen |

Bei Nutzung von MAX muss die bestehende Suchmaschinenwerbung nicht sofort eingestellt werden. Sicherer ist es, Marken-Keywords, allgemeine Keywords mit hoher Kaufintention und automatisierte Kampagnen voneinander zu trennen, Überschneidungen und inkrementelle Umsätze zu vergleichen und anschließend das Budget neu zu verteilen.

## Planung operativer Experimente

Um die Wirkung automatisierter Kampagnen zu beurteilen, reicht ein einfacher ROAS-Vergleich vor und nach einer Änderung nicht aus. Gleichzeitig können sich auch Aktionen, Saison, Lagerbestand und organischer Traffic verändern.

1. Ziele für Neukundengewinnung und Retargeting getrennt festlegen.
2. Preise, Gutscheine und Lagerbedingungen in den Vergleichszeiträumen möglichst gleich halten.
3. Markensuche und Umsätze bestehender Kunden gesondert beobachten.
4. Aufgrund von Conversion-Verzögerungen die Ergebnisse nicht unmittelbar nach dem Ende endgültig bewerten.
5. Mindestens einen vollständigen Kaufzyklus in die Bewertung einbeziehen.
6. Wenn möglich, ein Kontrollexperiment anhand von Regionen, Zeiträumen oder Zielgruppen planen.

## Abschließende Checkliste

- Business-Channel und Haupt-URL sind freigegeben.
- Käufe und Kaufbeträge werden ohne Doppelerfassung als Conversions erfasst.
- Es sind nur Produkte ohne Fehler bei Verfügbarkeit, Preis oder Bildern verbunden.
- Gewinnmarge und Ziel-CPA sind für jede Produktgruppe definiert.
- Die Ziele für Neukunden und Retargeting sind voneinander getrennt.
- Die erforderliche datenschutzrechtliche Grundlage für die Nutzung von Kundendateien wurde geprüft.
- Es besteht ein Betriebsplan, der Änderungen während der anfänglichen Lernphase minimiert.
- Neben dem ROAS werden auch Nettoumsatz und Deckungsbeitrag bewertet.
- Die aktuellen Budget-, Funktions- und Prüfbedingungen in der Verwaltungsoberfläche wurden geprüft.

## FAQ

### Muss man für AdBoost Shopping separate Produktbilder erstellen?
In der Regel werden die Bilder und Informationen der verknüpften Shopping-Produkte verwendet, sodass der Aufwand für die jedes Mal separate Erstellung von Werbemitteln sinkt. Allerdings können die Bilder im Produktfeed, der Produktname, der Preis und die Qualität der Detailseite die Anzeigenleistung und die Prüfung beeinflussen.

### Muss das Tagesbudget zwingend mindestens 30.000 Won betragen?
Es lässt sich nicht mit Sicherheit sagen, dass dies ein fester Standard ist, der für alle Konten gleichermaßen gilt. Prüfen Sie das aktuell auf der Kontoseite angezeigte Mindestbudget und berechnen Sie das Anfangsbudget anhand der angestrebten Anzahl an Bestellungen und des tragbaren CPA.

### Darf man während der Lernphase die Anzeigeneinstellungen nicht ändern?
Bei Fehlern oder erheblichen Verlusten müssen Sie diese sofort korrigieren. Während eines normalen Auslotungsprozesses lässt sich die Wirkung von Änderungen jedoch nur schwer beurteilen, wenn Budget, Produkte, Zielgruppe und Conversion-Einstellungen gleichzeitig häufig geändert werden. Daher empfiehlt es sich, nur die notwendigen Punkte schrittweise anzupassen.

### Kann man AdBoost nicht nutzen, wenn es weniger als 50 Kauf-Conversions pro Woche gibt?
50 Conversions pro Woche können ein Erfahrungswert sein, der zur Beschreibung eines ausreichenden Lernsignals verwendet wird, sind aber weder eine allgemeingültige Nutzungsvoraussetzung noch eine garantierte Leistungsschwelle. Bei wenigen Conversions sollten Sie die Produktgruppen nicht übermäßig aufteilen und zunächst prüfen, ob Messfehler oder ein unzureichendes Budget vorliegen.

### Ist der ROAS höher, wenn man ausschließlich Retargeting nutzt?
Da bei früheren Besuchern und Warenkorbnutzern von einer höheren Kaufwahrscheinlichkeit ausgegangen wird, kann sich der ausgewiesene ROAS verbessern. Da darin jedoch auch Kunden enthalten sein können, die ohnehin gekauft hätten, sollten Sie dies von Kampagnen zur Neukundengewinnung trennen und zusätzlich den inkrementellen Umsatz bewerten.

### Bedeutet ein ROAS von 300 %, dass die Werbung Gewinn erzielt?
Nicht unbedingt. Der Break-even-ROAS muss auf Grundlage der Deckungsbeitragsmarge berechnet werden, nachdem Wareneinsatz, Gebühren, Versandkosten, Rabatte und Retouren abgezogen wurden. Beträgt die Deckungsbeitragsmarge 25 %, liegt der einfache Break-even-ROAS bei etwa 400 %.

### Muss man beim Start von AdBoost MAX den bisherigen Powerlink einstellen?
Eine sofortige Einstellung ist nicht erforderlich. Es ist sicherer, die Rollen von Marken-Keywords, generischen Suchbegriffen mit hoher Kaufabsicht und MAX voneinander abzugrenzen, doppelt erfasste Conversions und den Zuwachs an Neukunden zu vergleichen und anschließend das Budget anzupassen.

### Darf man eine Datei mit Kundenkontaktdaten direkt für Werbung hochladen?
Es dürfen nur Informationen verwendet werden, die rechtmäßig zu Werbezwecken erhoben und genutzt werden können. Zunächst müssen die Rechtsgrundlage für die Verarbeitung personenbezogener Daten und der Umfang der Einwilligung, die Anforderungen von Naver an Dateiformat und Sicherheit sowie die Aufbewahrungsfrist und das Löschverfahren geprüft werden.

## Sources

- [Naver-Werbung](https://ads.naver.com/)
- [Naver-Suchmaschinenwerbung](https://searchad.naver.com/)
- [Datenschutzgesetz des Nationalen Rechtsinformationszentrums](https://www.law.go.kr/%EB%B2%95%EB%A0%B9/%EA%B0%9C%EC%9D%B8%EC%A0%95%EB%B3%B4%EB%B3%B4%ED%98%B8%EB%B2%95)

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![KI-Workflow von Produkt- und Shopdaten über Zielgruppen und Anzeigen bis zu Kauf und Versand](https://injoys.com/rails/active_storage/blobs/proxy/eyJfcmFpbHMiOnsiZGF0YSI6NTA4MywicHVyIjoiYmxvYl9pZCJ9fQ==--56fe392b114c8f6c866de21c91321a71234b0cc4/ai-c973f4cc.webp)
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